Mitglied inaktiv
Liebe Frau Simon! Ich habe heute mal wieder eine Frage, und möchte mich schon mal im voraus für ihre stets sehr liebevollen und guten Ratschläge bedanken. Sie sind mir immer eine grosse Hilfe! Also :) , unsere kleine Tochter (27 Mon.) hatte von Anfang an Probleme sich -wenn sie aus welchen Grund auch immer geweint hat- zu beruhigen. Dies funktioniert nur durch Ablenkung (aus dem Fenster gucken...). Mittlerweile frage ich mich jedoch, ob unsere Kleine sich nicht mal langsam selbst beruhigen können müsste. Zumal oftmals nur Kleinigkeiten/Trotz zur "Eskalation" (sprich minutenlanges extremes schreien) führen. Würden Sie sie weiterhin trösten und ablenken, oder sollte sie lernen selbst "runter zukommen"? Viele liebe Grüße Petra
Liebe Petra, grundsätzlich bin ich TRÖSTEN und Beistand geben. Sie sind für Ihr Kind nach wie vor der Fels in der Brandung und begleiten es, damit es "den Wellen des Lebens" standhalten kann.... Heisst; gibt es einen Anlass, der so schmerzhaft für Ihr Kind ist, dass es weinen muss, dann ist dies so. Ablenkung bzw. Ihr Kind wieder "erden" gehört dann zu Ihren Aufgaben. Anders verhält es sich, wenn Ihr Kind Schreien oder Hysterie nutzt, um an sein Ziel zu kommen. Hier ist es wichtig, dass Sie sich nicht auf die selbe Ebene wir Ihr Kind begeben; also ebenfalls schreien oder in Ungeduld verfallen, sondern ruhig bleiben. Machen Sie ein Angebot: sie können Ihr Kind liebevoll in die Arme nehmen. Braucht es Raum oder muss sich verausgaben, dann lassen Sie es anfangs zu. Kommt Ihr Kind immer noch nicht zur Ruhe, dann halten Sie es fest. Hier gibt es nun zwei Varianten: entweder Sie halten Ihr Kind fest und lassen es schreien und geben ihm Halt dabei. Oder aber Sie halten Ihre Tochter fest und geben ihr eindringlich zu verstehen, dass es nun reicht. Und falls Sie weiterschreit, dann kann sie es z.B. in ihrem Zimmer tun. Sollte das der Fall sein, dann führen Sie es so durch. Lassen Sie die kleine toben. Schauen Sie nach einer Weile nach ihr und versuchen "normal" auf sie zuzugehen. Also z.B. in den Arm nehmen und ihr sagen, dass Sie sie liebhaben- ihr zu verstehen geben, dass Sie den Ärger verstehen können. Zeigen Sie Empathie und gehen Sie dann in die Normalität über. Schauen Sie mal, warum das Schreien so ausatet? Vielleicht zeigen SIe sich schnell verunsichert und ihre Tochter "genießt" zu diesem Zeitpunkt, dass sie Sie lenken kann. Das wäre richtungsweisend für eine Erziehung zum kleinen Tyrannen. Das darf nicht sein!! Sie sind der "Leitwolf" und Ihr Kind braucht Sie als Orientierungspunkt. Trauen Sie Ihrer Tochter etwas zu? Geben Sie Ihrer kleinen immer wieder Aufgaben und beteiligen Sie sie am täglichen Tun. Ich kann mir vorstellen, dass die kleine sich dann mächtig groß fühlt und weniger Protest zeigt, weil sie mehr damit zu tun hat ihre Aufgaben zu bewältigen. Fazit: Versuchen Sie die Schreiattacken zu differenzieren und entsprechend zu reagieren. Zuwendung oder Tobenlassen je nachdem, welcher Grund vorherrscht. Und- geben Sie Ihrer kleinen Herausforderungen für den Alltag. Sie werden überrascht sein!! Ich hoffe sehr, dass Sie auf einen guten Weg kommen. Viele Grüße von Katrin
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