Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

hygiene

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Frage: hygiene

Mitglied inaktiv

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hallo Fr. Katrin Simon mein sohn wird bald 6 monate und ich werde mit beikost beginnen, ein paar fragen dazu: 1. Muss ich genau am tag, wo er 6 monate wird, damit beginnen? woran soll ich mich da richten, das datum alleine wäre doch etwas komisch, oder?? ich stille ihn noch voll. 2. wie reinige ich den löffel (plastikschüsselchen) für den brei? wenn ich ihn abspüle, reicht normales spülmittel? hier wurde "mildes" spülmittel erwähnt, was ist ein mildes spülmittel? muss ich beim abtrocknen immer ein neues geschirrtuch nehmen? man sagt ja, dass gerade geschirrtücher bakterienfänger sind. 3. ich sterilisiere den schnuller alle zwei tage. ist das zu oft? trotz ausdrücken des schnullers innen, bleibt immer etwas flüssigkeit drinnen, die sich beim besten willen nicht rausdrücken lässt und auch nicht trocknet? können da nicht neue keime entstehen? was soll ich tun? oder übertreibe ich mit der hygiene, was meine mutter behauptet?? ich weiss, die fragen klingen irgendwie blöde, aber ich bin einfach unsicher... danke vielmals für das forum und Ihre antworten christa mit niels, am 19.Mai 6 monate


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Christa, die typischen Anzeichen für den Beginn der Beikosteinführung hat Biggi Welter in ihrem Forum ganz prima zusammengestellt. Daher "exklusiv" für Sie kopiert: "Wenn es also um die Frage geht, wie lange ein Baby voll gestillt werden kann, dann sollte niemals nur der Kalender betrachtet werden, sondern in erster Linie das Kind selbst. Es ist durchaus möglich, ein Baby deutlich länger als sechs Monate ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren, ohne dass es dabei zu Mangelerscheinungen kommt, doch die Initiative sollte immer vom Kind ausgehen und keinesfalls sollte von vorneherein geplant werden, ein Kind acht, neun Monate oder gar ein Jahr ausschließlich zu stillen und ihm die Beikost zu verwehren, wenn es im zweiten Lebenshalbjahr deutlich danach verlangt. Ein Baby gibt normalerweise deutlich zu erkennen, wann es so weit ist, dass es zusätzlich und ergänzend zur Muttermilch andere Nahrung haben möchte. Die Bereitschaft zur Beikost erkennen Sie bei einem voll ausgetragenen, gesunden Kind an den folgenden Anzeichen: • es ist in der Lage alleine aufrecht zu sitzen, • der Zungenstoßreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, hat sich abgeschwächt, • es zeigt Bereitschaft zum Kauen, • es kann selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken, • es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen läßt. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, ist der Zeitpunkt für den Beginn der Beikost gekommen (meist ist das Kind dann etwa ein halbes Jahr alt, es kann aber auch eventuell jünger (eher selten) oder älter (nicht ganz so selten) sein)." Desweiteren kann ich mich den Antworten von Andrea nur anschließen. Behandeln Sie das Geschirr Ihrer Tochter genau wir Ihr eigenes. Ein Extra Spülmittel ist nicht notwendig. Spülen Sie das Babygeschirr hinterher einfach mit klarem Wasser ab. Viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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Mit der Beikost sollte am Besten dann begonnen werden, wenn das Kind praktisch "ins Essen reinfällt", d.h. nach Deinem Essen greift und auch verzehrt. Das ist ja selten genau am halbjährigen Geburtstag der Fall, sondern irgendwann im Zeitraum um diesen Tag herum: manche tun es mit 5 Monaten, andere erst mit 7, ganz verschieden. Mit der Hygiene muß frau es nicht übertreiben: normales Spülen und Trocknen des Babygeschirrs reicht aus, ein Geschirrhandtuch sollte sowieso recht häufig gewechselt haben. Solltet Ihr eine Spülmaschine haben - noch einfacher. Wenn der Schnuller ausgekocht wurde ist das zurückbleibende Wasser ja keimfrei, also keine Sorge!


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