Sylvia Ubbens

Eingewöhnung Krippe

Antwort von Sylvia Ubbens

Frage:

Hallo,

Meine Tochter ist 18 Monate alt. Wir begannen am 1.4. mit der Eingewöhnung in der Kinderkrippe, jedoch waren wir dann einige Tage krank, dann wieder 3 Tage dort, dann wieder krank und nun letzte Woche und heute wieder dort. Letzte Woche begannen wir mit 5, 10 und 15 Minuten, dass sie meine tochter bei der Pädagogin bleibt, heute waren es 30 Minuten, morgen sollen es 60 Minuten sein. Das Problem ist, dass meine Tochter ab Übergabe an die Pädagogin weint, bis sie wieder bei mir zurück ist, sie hört nur kurz dazwischen auf, wenn sie kurz abgelenkt ist bzw was beobachtet. Die Pädagogin meint, dass das alles normal ist und es irgendwann Klick macht und sie dann nicht mehr weint. Ich bin nur sehr verunsichert, ob das alles so richtig läuft? Ein Kind mehr oder weniger durchschreien zu lassen? Meine Tochter ist in fremder Umgebung bzw bei Besuch generell sehr anhänglich und war vor der Eingewöhnung auch noch nie mit wem anderen als mir oder meinem Mann alleine.
Welche Meinung haben Sie? Weiter machen und weinen lassen oder doch anders, wenn ja wie? Bin echt extremst verzweifelt, denn mit der Situation gehts mir gar nicht gut.

von Jenny2002 am 29.04.2019, 12:05 Uhr

 

Antwort auf:

Eingewöhnung Krippe

Liebe Jenny2002,

ich kann mich der Antwort meiner Vorrednerin anschließen. Sprechen Sie mit der Erzieherin und machen deutlich, wie Sie die Eingewöhnung sehen. Gerade Krankheit in der Eingewöhnung bedeutet i.d.R. ein kompletter Neuanfang. Für Ihre Tochter wird es leichter werden, wenn kontinuierlich 5 Tage am Stück eingewöhnt werden kann.

Viele Grüße Sylvia

von Sylvia Ubbens am 30.04.2019

Antwort auf:

Eingewöhnung Krippe

Eure Tochter ist noch gar nicht richtig eingewöhnt. Schon alleine durch die Krankheitstage und damit verbundenen Unterbrechungen.
Eigentlich geht man eher so vor, dass der Zeitraum, in dem du raus gehst, langsam erweitert wird. Kurzes Weinen, bei dem die Erzieherin das Kind aber beruhigen kann, sind akzeptabel. Dauerweinen bis du wiederkommst nicht.
Sprich mit der Erzieherin nochmal darüber, dass ihr die Eingewöhnung im Grund neu beginnen müsstest. Eure Tochter muss erst einmal Vertrauen in die Situation und die Erzieherin fassen können. Anfangs bleibst du eigentlich dabei, hältst dich aber im Hintergrund. Die Erzieherin sollte versuchen, eure Tochter zu integrieren, sich mit ihr beschäftigen, sich zumindest anbieten als Spielpartner zB.
Wenn das gut klappt, fängt man an, dass du mit Ankündigung zB "mal kurz zur Toilette gehst" und nach 10 Min. wieder da bist. Wenn das gut klappt, kann man das eben erweitern und du wartest dann in Rufnähe, um eben im Zweifelsfall auch schnell da zu sein.
So eine Eingewöhnung kann unterschiedlich lange dauern. Manche Kinder sind nach 1 oder 2 Wochen komplett angekommen, andere brauchen 2 Monate.
Unser Kind war so ein Kandidat - Eingewöhnung im Mai mit vielen Feiertagen und tat sich eben schwerer mit der Eingewöhnung. Wir haben 7 Wochen gebraucht - die der Kiga aber selbst auch geben wollte! Danach hatten wir dann aber eben auch ein Kind, das grundsätzlich gerne ging (bis auf die üblichen Phasen zwischendurch mal von "alles doof/langweilig" ;-)

von cube am 29.04.2019

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