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Dr. med. Ludger Nohr

Die psychische Entwicklung von Babys
und Kindern besser verstehen

Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

Wie weitermachen mit Kita? Trennungsangst

Hallo,
es gibt in einer solchen Situation zwei entscheidende Fragen. Was braucht das Kind wie lange und was können Sie und sein soziales Umfeld leisten.
Wir erleben es immer wieder, dass Kinder aus dem "Alltagsrhythmus" kommen, durch welche Veränderung auch immer. Das ist so, ist auch OK, auch wenn wir es nicht immer verstehen oder nachvollziehen können.
Das Ziel der Kinder ist es nicht, einen früheren Status zu erreichen, aber sie trauen sich im Moment der "Schwächung" den Alltag nicht zu. Es geht also darum einen Weg zu finden, wie das Kind den früheren Stand wieder erreichen kann. Erst wenn das scheitert und sie Eigenbetreuung anbieten können, macht diese Sinn. Also helfen Sie ihm, wieder das schaffen zu können, was schon mal ging. Das würde das Bild seiner "Eigenmächtigkeit" stärken. Aber tun Sie dies auf eine Weise, die seinen momentanen Bedürfnissen entspricht (also länger bleiben, gehen wenn er angekommen ist, Übergabe an vertraute Person usw.). Ihr Sohn wird es auch als Freude erleben können, wenn er sich wieder mehr zutraut.
Dr.Ludger Nohr

von Dr. Ludger Nohr am 10.01.2019

 
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