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Raus an die frische Luft

Raus an die frische Luft

Viel frische Luft ist das Beste für Ihr Baby. So bekommt es eine Extra Portion Sauerstoff, und das Immunsystem darf durch den Wechsel zwischen Warm und Kalt auch gleich ein bisschen üben. Deshalb sollten Sie möglichst jeden Tag wenigstens ein halbes Stündchen nach draußen gehen. Schön warm eingepackt machen die kalten Temperaturen selbst den ganz Kleinen nichts aus.

Im Winter gut verpackt

Ideal für kühle Herbst- und Wintertage ist der sogenannte Zwiebellook. Mehrere dünne Bekleidungsschichten wärmen nämlich besser als eine dicke, weil sich dazwischen eine Luftschicht bilden kann.

Ein weiterer Vorteil: wenn es Ihrem Spatz zu warm wird, können Sie ihm schnell etwas ausziehen. An richtig kalten Tagen kommt über alles noch ein gefütterter Winter-Overall oder Schneeanzug drüber. Das Gesicht schützen Sie mit einer Fettcreme gegen die Kälte. Handschuhe und Füßlinge nicht vergessen, denn Babys kühlen leicht aus und bekommen besonders schnell kalte Füße. Den Kinderwagen machen Sie mit einem Winterfußsack oder Lammfell wintertauglich.

Bitte nicht zu viel des Guten!

In ihrer Angst, das Baby könnte frieren, übertreiben es besorgte Mamis gerne mal. Im Zweifelsfall ist schwitzen für Ihren kleinen Schatz aber ungesünder, als ein klein bisschen zu frieren. Deshalb sollten Sie sich auch immer die Mühe machen, Ihr Kind drinnen - im Geschäft oder in der U-Bahn - auszuziehen. Ansonsten erkältet es sich umso leichter, wenn Sie nachher wieder nach draußen gehen. Ob Ihr Baby sich wohlfühlt, können Sie am besten im Nacken prüfen. Hier sollte sich die Haut schön warm und trocken, aber nicht verschwitzt anfühlen.

Gut behütet: die passende Kopfbedeckung

Babys im ersten Lebensjahr sollten nie ohne Kopfbedeckung draußen sein. Für die ganz Kleinen reicht im Sommer ein dünnes Baumwollmützchen oder Hütchen zum Schutz gegen Hitze und Zugluft. Für die Älteren, die nicht mehr ganz so brav im Schatten sitzen bleiben, gibt es Modelle mit extra breiter Krempe oder Schirm und Nackenschutz gegen die UV-Strahlung. Im Winter braucht Ihr Baby eine wärmende Mütze aus Fließ oder Wolle, die auch die Ohren gut bedecken sollte. Praktisch sind Kapuzenmützen, die ersetzen gleich noch den Schal.

Unterwegs in Kraxe oder Tragetuch

Wenn Sie Ihr Baby mit einem Tragetuch oder Tragebeutel dicht vor Ihrem Körper tragen, müssen Sie es längst nicht so warm anziehen wie im Kinderwagen oder in der Babyschale. Zum einen gibt Ihr eigener Körper viel Wärme ab, zum anderen können Sie es notfalls einfach mit unter Ihre Jacke schlüpfen lassen. Achten Sie nur darauf, dass die Füßchen, die unten heraushängen, immer gut durch Wollfüßlinge oder Fließfüßlinge geschützt sind. Anders sieht es in der Kraxe oder Rückentrage aus. Dort kühlen Kinder besonders schnell aus, weil sie sich nicht bewegen können, und die Eltern, die beim Tragen ins Schwitzen kommen, bemerken das oft zu spät. Deshalb sollten Sie Ihr Kind hier immer etwas wärmer einpacken.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: April 2017

   

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