Ab ins Bett: so sollen Babys schlafen

schlafendes Baby

© fotolia, olesiabilkei

Mindestens 16 Stunden pro Tag verbringt ein Neugeborenes noch mit Schlafen. Das ist ganz schön viel, selbst wenn es den Eltern nicht so vorkommt, da es leider selten mehr als drei oder vier Stunden am Stück sind.

Natürlich möchten Sie Ihrem Schatz einen besonders kuscheligen und gemütlichen Platz zum Schlafen und Träumen bereiten. Im Babyhandel findet man die süßesten Babybettchen und Wiegen mit rosa Wölkchen für kleine Träumer oder himmelblauen Vorhängen. Ein paar Dinge sollte man bei der Gestaltung von Babys Lieblingsplatz allerdings beachten, damit Ihr kleiner Schatz gut und vor allem sicher schläft.

Ein Bettchen zum Träumen

Babys sollten die erste Zeit mit im Elternzimmer schlafen, denn Sie sind nicht gern alleine. Aber besser im eigenen Bettchen, nicht im Elternbett. Dort könnte es ihnen zwischen den Kissen und Decken der Großen schnell zu warm werden. Damit Sie Ihr Baby nachts zum Stillen trotzdem sofort bei sich haben, gibt es extra Anstellbettchen mit einer offenen Seite. Sie können aber auch bei einem normalen Kinderbett zunächst einfach eine Gitterseite weglassen. Nestchen und Himmel machen aus dem Bettchen einen Platz zum Träumen und schützen auch gleichzeitig gegen Zugluft.

Schlafsack statt Zudecke

Kinderärzte empfehlen heute die Rückenlage als sicherste Schlafposition - am besten vom ersten Lebenstag an. Außerdem sollte Ihr Baby in einem Schlafsack schlafen, möglichst ohne zusätzliche Kissen, Decken oder ein Fell im Bett. Das gilt als beste Vorsorge gegen die Gefahr des Plötzlichen Kindstodes. Aus diesem Grund haben auch Kuscheltiere und Schmusetücher während der Schlafenszeit im Bettchen leider nichts verloren. Zum Spielen dürfen sie morgens aber natürlich wieder hinein. Für den Sommer ist ein leichter Baumwollschlafsack ideal, in heißen Hochsommernächten reicht oft nur der Schlafanzug oder der Body. Für die kalte Jahreszeit gibt es wärmere, gefütterte Schlafsäcke und sogar Daunenschlafsäcke oder Modelle mit Ärmeln, falls es in Ihrem Schlafzimmer besonders kühl sein sollte.

Braucht mein Baby einen Schlafanzug?

In den ersten Wochen können Sie Ihr Baby ruhig mit Body und Strampler ins Bettchen legen. Sie müssen es auch abends zum Schlafen gehen nicht extra umziehen, denn es macht sich ja noch nicht wirklich schmutzig. Hauptsache die Kleidung ist bequem. Ein paar Söckchen über dem Strampler sorgen für kuschelwarme Füßchen, Schlafsack anziehen und fertig. Das Mützchen sollten Sie für die Nacht und auch für die Schlafstunden am Tag übrigens immer ausziehen. Über den Kopf kann ein Baby nämlich am besten seine Temperatur regeln, wenn ihm beim Schlafen mal zu warm wird. Mit der Zeit spielt sich dann vermutlich ein Abendritual ein, zu dem oft Baden, Wickeln und Schmusen gehört. Und dann wird es langsam auch Zeit für einen süßen Schlafanzug.

Zuletzt überarbeitet: Dezember 2018

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