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Stillen
 
* Der Abschied vom Stillen
 
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Stillen Babys sich von selbst ab?

* Ich will abstillen, wie geht das?
* Kuscheln an Mamas Brust
* Übersicht
 

Ich will abstillen, wie geht das?

Am besten Schritt für Schritt und mit genügend zeitlichem Spielraum. Ihr Baby braucht Zeit, um sich auf andere Nahrung umzustellen und sich an die Veränderung oder das Ende der Stillbeziehung zu gewöhnen. Ihr Körper braucht Zeit - vor allem, wenn Sie noch voll gestillt haben - um die bereitgestellte Milchmenge schrittweise zurückzufahren. Das ist schonender für Ihre Brust.

Tipp: Falls Sie zu einem bestimmten Termin abgestillt haben wollen, fangen Sie gut sechs Wochen vorher damit an. So bleibt Ihnen genug Zeit, um noch ein, zwei Wochen weiter zu stillen, falls Ihr Baby sich anfangs sehr gegen den Umstieg auf andere Nahrung wehrt. Oder etwas Unvorhergesehenes passiert, ihr Kind etwa krank wird. In solchen Phasen ist es schwierig, abzustillen: Ihr Kind braucht dann erst recht die Beständigkeit vertrauter Rituale.

So leiten Sie den Abschied von der Brust ein

Ist Ihr Baby noch keine fünf Monate alt bedeutet Abstillen, dass Sie zu industriell hergestellter Fläschchen-Nahrung wechseln. Für alles andere ist es noch zu früh. Ihr Baby kann auch noch keine festere Nahrung vom Löffel essen.

Den Umstieg auf das Fläschchen leiten Sie ein, indem Sie Ihrem Kind vor oder nach einer Stillmahlzeit ein paar Schluck Milch aus dem Fläschchen anbieten. Es hilft, wenn Sie ein paar Tropfen Muttermilch auf den Sauger geben!
 
Ihr Kind mag gar nicht aus dem Fläschchen trinken? Probieren Sie mal, ob es klappt, wenn Sie die ersten Male etwas Muttermilch einfüllen. Oder wenn Papa oder eine andere Person das Fläschchen gibt, während Sie das Zimmer verlassen. Ohne Ihre Nähe ist Ihr Baby wahrscheinlich eher bereit, es mal mit dem Fläschchen zu probieren.

Bei Kindern, die mindestens fünf Monate alt sind, geht der Abschied vom Stillen mit dem Umstieg auf festere Kost einher:

Bieten Sie Ihrem Kind vor oder nach dem Stillen etwas an. Zum Beispiel ein wenig Muttermilch vom Löffel oder etwas Karottenbrei. Macht Ihr Baby mit, steigern Sie die Menge allmählich, bis eine Stillmahlzeit ersetzt ist. Falls Ihr Kind Obstbrei lieber mag, können Sie die erste Stillmahlzeit ruhig auch dadurch ersetzen. Anfangs nur je eine Sorte Gemüse/Obst wählen.
 
Es ist günstig, für die Umstellung eine Stillzeit zu wählen, bei der Ihr Kind normalerweise munter und gut gelaunt ist. Das Morgen- und Abendstillen sind meistens die letzte Stillmahlzeiten, von denen Kinder sich verabschieden.
 
Sie konnten eine Stillmahlzeit durch Brei ersetzen? Bleiben Sie drei Tage dabei. Geht es Ihrem Baby gut, verträgt es die neue Kost anscheinend. Jetzt können Sie allmählich eine zweite Stillmahlzeit auf gleiche Weise ersetzen.

Schritt für Schritt ersetzen Sie so eine Stillmahlzeit nach der anderen durch Beikost. Allerdings sind Kinder auch hier wieder für Überraschungen gut. Manche lassen sich nur zögerlich auf die neue Kost ein. Andere sind Feuer und Flamme, steigen in kürzester Zeit ganz um. Sie können sich hier ruhig von Ihrem Baby leiten lassen, solange es ihm dabei gut geht und Ihr Kind keine Verdauungsprobleme hat.

Noch ein Tipp zum Thema Trinken: Je weniger Ihr Kind an der Brust trinkt, desto mehr Flüssigkeit muss es anderweitig bekommen. Allerdings mögen voll gestillte Kinder oft nicht aus dem Fläschchen trinken. Zahnärzte begrüßen das sogar, da die Kleinen sich dann gar nicht erst ans zahnschädliche Dauernuckeln gewöhnen. Babys, die älter sind als fünf Monate können bereits lernen, aus einem Becher zu trinken. Ideal ist anfangs eine kleines Gefäß, etwa die Kappe eines Babyfläschchens.

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