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Stillen
 
* Der Abschied vom Stillen
 
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Stillen Babys sich von selbst ab?

* Ich will abstillen, wie geht das?
* Kuscheln an Mamas Brust
* Übersicht
 

Stillen Babys sich von selbst ab?

Im Grunde schon: Irgendwann ist die Zeit vorbei, in der Ihr Kind an Ihrer Brust trinken möchte. Das ganze erste Lebensjahr hindurch wollen voll gestillte Babys jedoch normalerweise nicht von sich aus auf die Brust verzichten. Sie ist ja nicht nur zentrale Nahrungsquelle, sondern steht auch für wunderbare Kuschelminuten mit Mama. Will ein so junges Baby plötzlich nicht an die Brust, handelt es sich eher um einen vorübergehenden Stillstreik.

Wann ein Kind sich vom Stillen ganz verabschiedet, ist ansonsten völlig individuell. Sehr viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle. Zum Beispiel das Temperament Ihres Kindes, sein Interesse an fester Nahrung, sein Kuschelbedürfnis oder Ihre eigene Bereitschaft, weiterhin zu stillen.
 
Falls es Ihnen egal ist, wann Ihr Kind sich abstillt, kann es sein, dass Sie recht lange stillen. Warum auch nicht, es gibt keinen festen Zeitpunkt, zu dem Sie abgestillt haben müssen. Sie können auch Ihr Kleinkind noch stillen, wenn Sie beide das möchten. Wobei das Stillen mit zunehmendem Alter Ihres Babys seine Rolle als Haupt-Nahrungsquelle verliert. Auch gestillte Babys brauchen im zweiten Lebenshalbjahr allmählich Beikost, um ihren Energie- und Nährstoffbedarf zu decken.
 
Es gibt jedoch keinen Grund dafür, dass Sie länger stillen als Sie selbst es möchten! Auch Ihre Bedürfnisse zählen in der Stillbeziehung. Hier finden Sie Tipps zum Abstillen.
 
Hilfreich für die Brust, wenn ein älteres, bislang voll gestilltes Kind den Abschied vom Stillen recht plötzlich einleitet: Trinken Sie am Tag zwei, drei Tassen Salbeitee. Das hilft, die Milchproduktion zurückzufahren. Auch kalte Auflagen bremsen die Milch. Es tut außerdem gut, behutsam gerade so viel Milch auszustreichen, dass die Brust nicht zu sehr spannt. Auch homöopathische Mittel (Arzt oder Hebamme fragen) helfen auf sanfte Weise. Wenn Ihnen zwischendurch zum Heulen ist: Weinen Sie ruhig, auch das Ende der Stillbeziehung ist ein Abschied, der verarbeitet sein will.
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