Welche Nebenwirkungen von Medikamenten gibt es?
Viele Frauen vertragen die in der Kinderwunschbehandlung eingesetzten Medikamente / Hormone gut. Wie jedes wirksame Mittel, können aber auch diese unerwünschte Effekte haben. Viele davon sind in erster Linie unangenehm, etwa Hitzewallungen, Übelkeit, Schwindel oder Abgeschlagenheit. Am besten klären Sie vor und während der Einnahme mit Ihren behandelnden Ärzten, mit welchen Nebenwirkungen dieser Art Sie eventuell rechnen müssen und wie Sie damit umgehen sollen.
Es gibt jedoch auch ernstere Folgen einer hormonellen Therapie. Dazu gehören vor allem das Überstimulationssyndrom und Mehrlingsschwangerschaften.
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Zu einem Überstimulationssyndrom kann es kommen, wenn die Eierstöcke durch Hormone zu stark angeregt (stimuliert) werden. Dann bilden sich Wassereinlagerungen im Bauch und im Gewebe, in schweren Fällen steigt die Gefahr von Blutgerinnseln und die Durchblutung der Organe leidet. Erfreulicherweise ist das Überstimulationssyndrom selten. Dennoch überwachen die Ärzte während einer Stimulationsbehandlung die Aktivität der Eierstöcke, zum Beispiel per Ultraschall, um eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen. |
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"Vierlinge geboren!" Solche Meldungen sind Reproduktionsmedizinern ein Dorn im Auge. Allzu oft steckt hinter einem solchen Wunder der Natur eine unsachgemäße Hormontherapie. Zwar können auch erfahrenen Spezialisten Mehrlingsschwanger- schaften nicht mit letzter Sicherheit ausschließen. Sie werden jedoch ihr ganzes Können einsetzen, um sie zum Schutz von Mutter und Kind(ern) möglichst zu vermeiden. Für Paare mit Kinderwunsch ist es daher unbedingt ratsam, sich zur Behandlung Spezialisten anzuvertrauen. |
Bitte bedenken Sie: Diese Informationen über Nebenwirkungen von Medikamenten / Hormonen in der Kinderwunsch-Behandlung können Ihnen lediglich als Orientierungshilfe dienen. Die individuelle Beratung durch einen Arzt oder andere Fachleute können sie selbstverständlich nicht ersetzen.
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