Entwicklungskalender Bastelforum Kindergesundheit Rund-ums-Baby-Newsletter
Vornamen Stillen Ernährung Baby Entwicklung Kindergesundheit Mein Haushalt Reisen Familie Spielen Gewinnspiele
Geburt Babypflege Kinderernährung Vorsorge Frauengesundheit Rezepte Tests Finanzen Fotos Infos & Proben
Kindergarten

Ballspiele und toben – so entwickelt sich die Motorik

Motorik Seil springen, über die Wiese toben, Ball spielen oder am Klettergerüst hangeln - all das macht nicht nur einen Riesenspaß, sondern schult vor allen Dingen auch die motorischen Fähigkeiten. Koordination, Gelenkigkeit, Kraft und Ausdauer werden dabei "nebenbei" trainiert.

Können sich die Kinder im Kindergarten viel bewegen - geschieht das mühelos im täglichen Spiel. Bewegung, Sport und Spiele fördern die Motorik auf ganzer Linie. Zusammen mit anderen Kindern im Kindergarten ist das natürlich ein großes Vergnügen und sorgt für ganz viel gute Laune!

Laufen, rennen, springen: den Bewegungsdrang nutzen

Der unbändige Bewegungsdrang mancher Kinder überrascht so einige Erwachsene, ohne Pause können manche Kinder rennen, toben, springen – und werden dabei scheinbar nicht müde. In einem Kindergarten mit einem großen Außenbereich erhalten sie viel Gelegenheit, sich am besten täglich zu bewegen und sich regelmäßig auszupowern. Sie können mit Gleichaltrigen um die Wette rennen – das fördert neben der Schnelligkeit auch das Selbstvertrauen, beispielsweise wenn eine Gruppe als Schnellste am Ziel ankommt. Denn am besten sind Wettkämpfe, bei denen Gruppen gegeneinander antreten und es nicht unbedingt Einzelsieger gibt.

Kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Insgesamt gibt es übrigens kaum große Unterschiede in den sportlichen Leistungen zwischen den Geschlechtern, Mädchen können genauso schnell rennen wie Jungen. Aber meist sind Jungen besser, wenn es um Kraft und Schnellkraft geht, sie können beispielweise aus dem Stand weiter springen. Mädchen dagegen haben die Nase vorn, wenn Gleichgewicht und Koordination gefragt sind, etwa beim Hüpfen auf einem Bein.

Bewegungen werden kraftvoller, schneller, geschmeidiger und flüssiger

Während die Kinder beim Eintritt in den Kindergarten noch kleinkindhafte Züge zeigen, verändert sich der Körper in den folgenden Jahren rasant. Der Babyspeck verschwindet, das Kleine nimmt an Gewicht zu und wächst, die Muskulatur bildet sich weiter aus. Die Grobkoordination wird für sie mehr und mehr steuerbar. Damit einher geht die Entwicklung der Fertigkeiten: Die Bewegungen werden kraftvoller, schneller, geschmeidiger und flüssiger. Im Vorschulalter werden die Kinder dann in den Grundformen der sportlichen Motorik immer besser, sie rennen und laufen, klettern und springen, balancieren, fangen und werfen bald schon sicher.

Schließlich wird all das beim Spielen im Kindergarten regelmäßig geübt, etwa beim Ballspielen das Werfen und das Fangen. Während Dreijährige noch etwas unbeholfen wirken, wenn sie den Ball werfen, so entwickeln sie – auch durch Tipps und Ratschläge der Erzieherin – ihre Technik immer weiter. Schon bald machen sie einen Schritt nach vorn und holen kräftig aus, um den Ball weit nach vorn zu bringen.

Entengang, Purzelbaum und Kletterstange – Training für die Koordination

Bei kleinen Übungen, wenn die Kleinen eine Linie entlang hüpfen, im Vierfüßlergang, Krebs- oder Entengang durch einen Hindernis-Parcour schlängeln, sich eine Kletterstange herauf ziehen oder Purzelbäume schlagen, verbessern sie ebenso Koordination, Orientierung und Motorik. Die auflockernden Bewegungsspiele sind tolle Möglichkeiten, um koordinative Fähigkeiten auszubilden und zu verfeinern.
Kreisspiele, Tänze und Reigen sorgen ebenfalls für Unterhaltung und sie schulen die Orientierung. Man nehme nur das Spiel "Der Plumpsack geht rum": Das Kind läuft im Kreis um eine Gruppe, eine schnelle Reaktion, Richtungswechsel und ein schneller Spurt sind gefragt.
Auf der Wippe, im Sandkasten und auf der Schaukel werden Balance und Gleichgewicht geübt. Manche Einrichtungen verfügen sogar über eine Tischtennisplatte oder eine Kletterwand.

Durch viel Bewegung sinkt die Unfallgefahr – die Kleinen werden sicherer

Mit ausgiebiger Bewegung werden die Kinder sicherer mit ihrem Körper, Unfällen wird vorgebeugt. Es ist von großer Wichtigkeit, dass das Kind selbst merkt durch Ausprobieren, wie hoch es auf das Klettergerüst klettern kann oder wie schnell es mit dem Roller vorwärts kommt. Im Kindergarten erhalten die Kleinen den Freiraum, damit sie selbst erfahren und entdecken können, wo ihre Grenzen sind – natürlich immer mit der kompetenten Hilfestellung der Erzieherin im Rücken.

Eine große Palette an Spielgeräten: Springseil, Reifen, Bälle

Davon abgesehen, dass die Erzieherinnen und Erzieher jede Menge verschiedene, spannende und lustige Bewegungsspiele kennen, steht meist auch eine große Palette an Equipment zur Verfügung: Schaumstoffelemente, Springseile, Bälle in verschiedenen Größen, Reifen, vielleicht Stelzen und Pedalos. Gute Einrichtungen verfügen zudem über einen frei nutzbaren Mehrzweckraum, hier kann Bewegung täglich auf dem Plan stehen. Im Außengelände locken Klettergeräte, Sandkasten, Rutschen und hoffentlich viel freies Gelände mit Rasen zum Spielen. Sinnvoll und beliebt bei den Kleinen sind auch Fortbewegungsmittel, sei es das Dreirad, das Bobbycar oder Laufräder. Solch eine Umgebung verführt doch geradezu zum Bewegen und Ausprobieren!

Sport und Spiel bereitet vor allem in der Gruppe viel Freude – außerdem ist der Lerneffekt größer. Denn Kinder, die vielleicht etwas schwächer, etwas ungeschickter oder ungelenkig sind, können sich an den stärkeren orientieren, sich anspornen lassen. Der eine kann weiter hüpfen, die andere schneller laufen und der Dritte ist im Werfen ein As. Die Kinder merken, niemand ist in allen Disziplinen der Erste, wohl jedes Kind hat auch Schwachstellen. Die Erzieherin steht aber immerzu mit Lob und Motivation zur Seite.

Feinmotorik: Im Kiga wird gebastelt, gemalt und geknetet

Neben den verschiedenen Bewegungsangeboten werden im Kindergarten genauso auch die feinmotorischen Fähigkeiten trainiert: Es wird gemalt, gebastelt, geknetet und geformt, Fingerspiele ausprobiert und an fragilen Kunstwerken gearbeitet. Die Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten haben eine riesige Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten in petto und schon bald zeigt sich auch in der Feinmotorik ein Entwicklungsschritt.

Weiterführende Artikel ...

Wie finde ich den richtigen Kindergarten?
Wann ist mein Kind bereit für den Kindergarten?
Mein Kind kommt in den Kindergarten
Lernplatz für emotionale und soziale Fähigkeiten
Ballspiele und toben – so entwickelt sich die Motorik
Spielerisch werden die geistigen Fähigkeiten trainiert

Hier finden Sie
unser Forum

KINDERGARTEN
Forum Kindergarten

Aktuell

Gesundheit

Gesundheit

Monatl. Tipps von
Kinderarzt Dr. med.
Andreas Busse
Haushalt

Haushalt

Tipps und Tricks für
Kochen, Wohnen
und Haushalt
 

Mutter-Kind-Kur

In unserem großen
Special finden Sie
alle Infos zum Thema
Mutter-Kind-Kuren

Expertenrat

Haben Sie Fragen zum Thema Gesundheit, Entwicklung, Erziehung, Ernährung o. Recht?
Expertenrat 53 Experten sind in 32
Foren immer für Sie da!

 
Zum Expertenteam   *
 

Gesunde Ernährung

Tipps und Informationen
zu einer gesunden
Ernährung im Kiga-Alter
Gesunde Ernährung

Specials

Allergien

Allergien

Erkennen, behandeln, vorbeugen
Neurodermitis

Neurodermitis

Infos über Diagnose,
Verlauf, Behandlung
Lactoseintoleranz

Lactoseintoleranz

Alles über Symptome, Ursachen, Behandlung
 

Familievorsorge

Unsere Seite rund ums Geld
*    Was steht mir zu?
*    Spartipps für Familien
*    Geldplaner
Familienvorsorge

Tipps vom Kinderarzt

Hingefallen - was tun bei Schürfwunden? Hingefallen - was tun bei Schürfwunden?
Fehlsichtigkeit bei Kindern Fehlsichtigkeit recht- zeitig erkennen
Krankheit überstanden - wann das Kind wieder in Kita oder Kiga darf Krankheit überstanden - wann das Kind wieder in Kita oder Kiga darf

 
Kindergarten