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Kindergarten

Spielerisch werden die geistigen Fähigkeiten trainiert

Geistige Fähigkeiten Im Kindergartenalter lernen die Kleinen immer mehr dazu – die fortschreitende geistige Entwicklung zeigt sich in verschiedenen Bereichen. Das Spielen sowie die verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten im Kindergarten können diesen Prozess unterstützen.

Ob der Wissensstand, die sprachlichen Fähigkeiten oder das Denken und die Wahrnehmung der Wirklichkeit - die geistigen Fähigkeiten prägen sich mehr und mehr aus. Das Kleine wird Schritt für Schritt aufgeklärter, verständiger und erfahrener.

Unglaublich, wie schnell sich Kindergartenkinder etwas merken!

Ein neues Lied oder ein Reim – die Kinder lernen jetzt mit großer Begeisterung, mühelos und mit unglaublicher Schnelligkeit. Sie singen beispielsweise mit der Erzieherin, üben das Lied auch daheim und am Wochenende immer wieder – so dass der Text ganz schnell sitzt. Oder sie lernen ganze Geschichten wortgetreu auswendig. Diese lernintensive Phase soll in manchen Einrichtungen optimal genutzt werden, es werden Fremdsprachenunterricht oder Experimente und Exkursionen angeboten. Mit den Erzieherinnen entdecken die Kinder Naturphänomene, Anzeichen für den Wechsel der Jahreszeiten oder verschiedene Tierarten. Das Allgemeinwissen wird zusehends größer, manche Kinder können schon mit Eifer erklären, was ein Feuerwehrmann für Aufgaben hat, welches Auto wie viel PS hat oder wie schnell ein Gepard rennen kann.

Im fünften Lebensjahr steigt die Gedächtnisleistung weiter. Die Kleinen sind jetzt wahre Meister im Memory – unglaublich wie viel sie sich in kurzer Zeit merken können! Sie kennen die Grundfarben, auch das wird im Kindergarten immer wieder spielerisch geübt. Ebenso können sie Formen, wie Kreis, Dreieck oder Viereck nun unterscheiden und üben das beispielsweise bei Konstruktionsspielen immer wieder. Es wird sortiert und nach Größen und Längen unterschieden. Interessant: Jetzt lernt das Kind nicht mehr allein durch das Ausprobieren, sondern überlegt erst, bevor es ein Bauklötzchen einsteckt. Nachdenken und planen, was zu tun ist – das wird Schritt für Schritt vervollkommnet.

Mit „fortgeschrittenen Alter“ werden dann auch Buchstaben und Zahlen immer interessanter. In der ruhigen Beschäftigungszeit sitzen die Kindergartenkinder am Tisch und wollen vielleicht ihren Namen malen oder Zahlen ausmalen. Der Kindergarten achtet darauf, dass Ihr Kind bis zum Schuleintritt in der Lage ist, eine kleine Geschichte korrekt nachzuerzählen und einfache Formen, Buchstaben und Zahlen nachzumalen.

Warum ist das so? – Fragen über Fragen

Neugierig interessiert sich Ihr Kleines jetzt stärker für seine Umwelt und andere Menschen. Und mit dem steigenden Bedürfnis etwas dazu zu lernen, prasseln auf die Erzieherinnen im Kiga oft Fragen über Fragen ein: „Warum weint der Junge?“ „Wieso gehst du da jetzt rein?“ „Was machst du da?“ – die Kleinen wollen jetzt alles ganz genau und alle Hintergründe wissen. So lernen sie Begebenheiten einzuordnen, Zusammenhänge zu begreifen, sich einen eigenen Standpunkt zu suchen und gewinnen an Sicherheit. Der Kindergarten ist natürlich der ideale Ort, um viele spannende Dinge zu erforschen, zu entdecken und zu erfragen.

Viele Kinder können jetzt „stundenlang“ plappern, erzählen und sich in Details verlieren. Doch um Gedanken und Wünsche mitzuteilen, in Interaktion zu treten und die Dinge zu benennen, braucht es vor allem auch das sprachliche Ausdrucksvermögen. Im Kindergarten sind die Erzieher täglich darauf bedacht, dass Ihr Kind das Sprechen übt. Es wird nachgefragt oder Tagespläne besprochen. Das Kleine wird zum Reden ermuntert - täglich bekommt es in einer guten Einrichtung Raum und Zeit, um selbst möglichst ausgiebig zu erzählen. Natürlich treten noch grammatikalische Fehler auf, aber der Wortschatz steigt merklich. Das Kindergartenkind lernt, sich besser auszudrücken und verwendet auch gern seine eigenen Argumente oder gar eigene Worte. Solch lustige und phantasievolle Wortneuschöpfungen bringen sowohl Erzieherinnen als auch Eltern oft zum Lachen, beispielsweise wenn der Wecker zum Wachmacher wird. Dagegen finden die Schimpfwörter, die fast jedes Kind aus dem Kindergarten mitbringt, eher weniger Anklang.

Eine reiche Phantasiewelt: auf dem fliegenden Teppich um die Welt kreisen

Während der ersten Jahre im Kindergarten befindet sich der Nachwuchs in der sogenannten „magischen Phase“ – in der Vorstellung Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter ist alles möglich. Auf dem fliegenden Teppich kann man die Welt umrunden, eine Tarnkappe macht unsichtbar und ein Wunschring katapultiert einen ins Reich der Feen. Durch die reiche Phantasie, kann ihr Kleines banale Geschichten facettenreich ausschmücken, so manche Einzelheiten oder den Verlauf einer Begebenheit dazu erfinden – das geschieht automatisch und ist entwicklungsbedingt normal. Die Erinnerungen werden nach Wünschen und Vorstellungsvermögen variabel angepasst. Dabei fallen Dinge, die für den Nachwuchs nicht so wichtig scheinen, auch mal „hinten runter“ und es treten Erinnerungslücken auf. Wer merkt sich schon, was es im Kiga mittags zum Essen gab, wenn das neue rote Feuerwehrauto, so toll „tatütata“ macht?! Eltern müssen sich aber nicht sorgen, dass ihr Kind ein kleiner Lügenbaron wird. Ganz im Gegenteil, eine reiche Phantasie zeugt von Kreativität – ganz von selbst vollzieht sich der Übergang in die realistische Phase.

Ich möchte mit der Puppe spielen! Komm lass uns einen großen Turm bauen und daneben ein Schloss! Eine Idee entwickeln - dafür braucht es Kreativität und Vorstellungsvermögen. Das Kind hat sich etwas ausgedacht und möchte es in die Realität umsetzen. Bei den unterschiedlichsten Beschäftigungsangeboten wird im Kindergarten der schöpferische Gestaltungswille und die Phantasie angestachelt, sei es beim Kneten, beim Malen, bei Rollenspielen, beim Geschichten erzählen beim Tanzen, Singen und Musizieren. Den meisten Kindern ist es ein großes Bedürfnis, ihren Gefühlen und Empfindungen Ausdruck zu verleihen.

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