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So bleibt die Milch frisch

So bleibt die Milch frisch

Muttermilch ist reich an wertvollen Nährstoffen, verdirbt aber auch schnell. Damit die Milch frisch bleibt, sollten Sie ein paar wichtige Regeln beim Abpumpen, Aufbewahren und Einfrieren beachten.

Abpumpen und abfüllen von Muttermilch

Wenn Sie Muttermilch abpumpen, können Sie dies mit einer Handpumpe oder mit einer elektrischen Milchpumpe tun. Wichtig ist, dass die Milch in ein keimarmes Fläschchen abgefüllt wird. Dazu kann man die Fläschchen auskochen oder in einem Dampfsterilisator, auch Vaporisator genannt, geben. Beim Auskochen legt sich bei kalkhaltigem Wasser ein grauer Kalkfilm um die Fläschchen. Geben Sie keinen Essig ins Kochwasser, um dies zu verhindern. Es kann sein, dass sonst Ihre abgefüllte Milch sauer wird.

In sehr seltenen Fällen berichten Frauen, dass ihre abgepumpte Milch nach wenigen Stunden im Kühlschrank seifig riecht und schmeckt und sich für die Aufbewahrung nicht eignet. Das liegt an einer Veränderung der Fettstruktur, die in seltenen Fällen bei wenigen Müttern vorkommt. Man kann dies nur verhindern, in dem man die Milch nach dem Abpumpen erhitzt. Dabei gehen leider die meisten Immunstoffe in der Milch verloren. Jedoch ist diese Muttermilch immer noch besser als künstliche Milch.

Wenn Sie mehrmals am Tag kleinere Mengen Muttermilch abpumpen, sollten Sie die einzelnen Milchportionen erst vermischen, wenn die Milch im Kühlschrank gut gekühlt wurde. Um das Keimwachstum möglichst gering zu halten, sollten Sie nie wärmere, frisch abgepumpte Milch mit bereits gekühlter Milch vermischen.

Bei Raumtemperatur muss die Muttermilch binnen vier bis sechs Stunden verbraucht werden. Im Kühlschrank ist sie bei ca. 4 Grad Celsius maximal vier Tage haltbar. Bewahren Sie Muttermilch im kältesten Teil des Kühlschranks auf: im hinteren Bereich des Fachs über dem Gemüsefach. Bei Kühlschränken mit Abtauautomatik, am besten in der Mitte des Fachs platzieren, da die hintere Kühlwand beim Abtauen wärmer wird.

Einfrieren von Muttermilch

Muttermilch lässt sich gut einfrieren. Im einfachen Tiefkühlfach eines Kühlschranks hält die Milch zwei Wochen. Im Gefrierschrank bei -18 Grad Celsius ist die Milch zwischen 6 Monate und maximal einem Jahr haltbar. Dazu kann man die Milch in Kunststoff-Fläschchen abfüllen oder in einen Gefrierbeutel für Muttermilch. Diese speziellen Beutel gibt es in der Apotheke. Vor dem Einfrieren, die Flaschen oder Beutel mit dem Abpumpdatum beschriften, damit man die Milch in der Reihenfolge verbrauchen kann, in der man sie gewonnen hat. Übrigens: Aufgetaute Muttermilch eignet sich auch zum Anrühren von Babybrei.

Auftauen von Muttermilch

Um alle wertvollen Inhaltsstoffe der Muttermilch zu erhalten, sollte die Milch möglichst schonend aufgetaut werden. Das klappt am besten über Nacht im Kühlschrank und dauert etwa 24 Stunden. Wenn es mal schnell gehen muss, kann man die Flasche oder den Beutel auch unter warmes Wasser halten. Das Wasser sollte jedoch nicht wärmer als 37 Grad Celsius sein. Lässt man die Milch bei Zimmertemperatur auftauen, sollte sie binnen vier Stunden verbraucht werden. Bei Kühlschranktemperatur binnen 24 Stunden.

Die Muttermilch nicht in der Mikrowelle auftauen lassen. Die Milch wird dadurch ungleichmäßig erhitzt und wertvolle Inhaltstoffe können kaputt gehen.

Nach dem Auftauen darf die Milch nicht mehr eingefroren werden. Ist die Milch aufgetaut, muss sie bis zum Verbrauch in den Kühlschrank. Aufgetaute Muttermilch kann 24 Stunden ungeöffnet im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sollte aufbewahrte Milch ranzig riechen, kann es sein, dass sie verdorben ist und nicht mehr verwendet werden kann.

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: Januar 2018


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