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Wie lange dauert eine Milchmahlzeit?

Wie lange dauert eine Milchmahlzeit?

Wenn Mütter miteinander übers Stillen reden, zeigt sich schnell: Jedes Baby is(s)t anders. Manche trinken sehr zügig, andere sind kleine Genießer, die sich viel Zeit nehmen und sich kaum von der Brust lösen wollen.

Stillen nach Bedarf

Essen ist auch bei Babys eine Frage des Temperaments: Es gibt Babys die sehr gerne und sehr intensiv saugen und schnell satt werden möchten. Und andere, die ruhig und langsam vorangehen und sich schon zufrieden geben, wenn ihr Hunger ein bisschen gestillt ist. Manche wollen sich auch gar nicht richtig anstrengen, andere saugen fast gierig und voller Energie. Ihr Baby isst wie es ist: Also lassen Sie sich von Ihrem Kind leiten - egal ob es ein Genießer oder ein schneller Esser ist.

Grundsätzlich sollten Sie nach dem Bedarf des Babys stillen. Das bedeutet, Sie legen Ihr Kind immer dann an, wenn es danach verlangt und lassen es so lange und so oft trinken, wie es möchte. Früher hieß es: Das Baby anfangs nur kurz anlegen, damit die Brustwarzen nicht wund werden. Diese Gefahr besteht jedoch kaum, wenn das richtige Anlegen klappt. Außerdem ist zu kurzes Anlegen vor allem in der Anfangszeit ungünstig für die Milchbildung.

Stillzeiten sind individuell verschieden

Was die Zeiten angeht, so können sie sehr unterschiedlich sein: Ganz normal ist es, wenn eine Stillmahlzeit zwischen 10 und 30 Minuten dauert. Bei Neugeborenen kann eine Stilleinheit aber auch schon mal 45 Minuten und länger dauern, bei älteren Babys kann das Stillen nach wenigen Minuten erledigt sein. Normalerweise wird Ihr Baby Ihre Brust von selbst los lassen, wenn es satt ist. Solange sich das Gewicht des Babys gut entwickelt, ist alles in Ordnung. Gut zu wissen: Während des Stillens kommt es zu mehreren Milchspendereflexen in der Brust - die Milch wird also ständig nachgebildet während des Stillens.

Die erste, vordere Milch ist dünn und löscht den Durst - anders als Tee versorgt die Milch das Kind auch mit Vitaminen, Mineralien und Abwehrstoffen. Nach ein paar Minuten intensiven Saugens wird die hintere, fettreichere Milch freigesetzt, die das Kind länger anhaltend sättigt.

Beratung bei Stillproblemen

Sie haben trotzdem das Gefühl, dass das Stillen viel zu lange dauert oder irgendetwas nicht klappt? Das kann unterschiedliche Gründe haben:

Anfangs fällt es Müttern oft schwer zu unterscheiden, ob ein Baby wirklich trinkt oder nur noch nuckelt. Wenn Sie keine Schluckbewegung am Kehlkopf Ihres Babys erkennen: Legen Sie zwei Finger oberhalb Ihres Warzenhofs mit ganz sanftem Druck auf die Brust. Spüren Sie hier eine leichte rhythmische Bewegung? Dann trinkt Ihr Baby noch. Hat Ihr Kind sich dagegen einfach in den Schlaf genuckelt, können Sie es ruhig von der Brust lösen.

Einige Babys tun sich schwer damit, ihren Stillrhythmus zu finden. Sie sind an der Brust nicht recht zielstrebig, leicht abzulenken und unruhig. Oder sie schlafen schon nach kürzester Zeit ein. Dann ist es besonders hilfreich, den Rat einer erfahrenen Hebamme oder Stillberaterin zu suchen. Oft sind es Kleinigkeiten, die Sie und Ihr Baby unterstützen, auf dem Weg hin zu einer innigen und guten Stillbeziehung.

Übrigens: Im Laufe der Zeit werden die Stillmahlzeiten der Babys kürzer und die Abstände zwischen den einzelnen Stillmahlzeiten größer - auch bei kleinen Träumern ist das so.

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: Januar 2018


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