Mitglied inaktiv
Hallo ! Ich habe Freitag vor einer Woche meinen 9 Monate alten Sohn abgestillt. Jetzt habe ich seit gestern Abend hinter der einen Brustwarze eine Verhärtung die sich richtig hin und her schieben lässt. Wenn ich sie vorsichtig "ausstreiche" kommt aus der Brust Wasser , zwar etwas milchig getrübt, aber doch eigentlich eher wässrig. Die Brust ist auch schmerzempfindlich wenn etwas dagegen kommt . Sind das noch die Reste vom Stillen oder was kann das bedeuten ?!?!? Sollte ich lieber zum Arzt gehen oder geht es von allein weg ?!?!? Vielen Dank für Eure Hilfe schon mal im voraus. Liebe Grüße Anna
Liebe Anna, viele Frauen haben sogar noch wochen oder monatelang Milch in ihren Brüsten nachdem ihre Kinder abgestillt wurden. Sie sollten gerade soviel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken sollten Sie Ihre Trinkmenge. Sie sollten sich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämen Sie massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. Sollte die Stauung sich nicht lösen lassen und das Abpumpen keine Linderung bringt, lassen Sie die Brust vorsichtshalber vom Arzt ansehen. LLLiebe Grüße Biggi
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