Nicola Bader, Rechtsanwältin

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht

Nicola Bader erhielt ihre juristische Ausbildung an der Universität Würzburg, wo sie auch das Referendariat absolvierte. Seit 1997 ist sie als Rechts­anwältin tätig - seit 2000 in ihrer eigenen Kanzlei Bader in Koblenz, wobei der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf den Gebiet des Familienrechtes ( Mutterschutz­gesetz, Bundes­erziehungs­geldgesetz u.a. ) und Vertragsrechtes liegt. In diesen Bereichen nimmt sie regelmäßig an Fortbildungs­lehrgängen teil. Sie ist Fachanwältin für Familienrecht und Honoraranwältin der Verbraucher­zentrale-Rheinland-Pfalz. Nicola Bader ist verheiratet und hat zwei Kinder, Emilia und Justus.

Nicola Bader, Rechtsanwältin

Darf der Arbeitgeber Urlaubsgeld streichen?

Antwort von Nicola Bader, Rechtsanwältin

Frage:

Liebe Frau Bader,

ich wende mich stellvertretend für eine gute Bekannte an Sie. Als gelernte Altenpflegerin hat meine Freundin im letzten Jahr eine Anstellung ( 1 Jahresvertrag)in einem Pflegeheim angenommen. Nach 6 Jahren unerfüllten Kinderwunsch wurde meine Freundin nun doch unerwartet in den ersten 3 Monaten der neuen Anstellung schwanger. Da sich die Schwangerschaft von Anfang an als Risikoschwangerschaft herausstellte, folgte ein zügiges Beschäftigungsverbot. Aus diesem Beschäftigungsverbot wurde meine Freundin nicht mehr befreit, so dass sie nahtlos in den Mutterschutz, zur Geburt und folglich Elternzeit überging. Der Vertrag ist nun im Mai diesen Jahres ausgelaufen und wurde auch nicht verlängert. Da meine Freundin weder in den ersten 3 Monaten der neuen Anstellung (Probezeit), noch im Beschäftigungsverbot und Mutterschutz Urlaub nehmen konnte, stehen noch 20 Tage Resturlaub im Raum. Auf Nachfrage was nun aus diesen 20 Tagen Resturlaub geschehen sollen, bekam meine Freundin eine klare Absage bezüglich einer möglichen Auszahlung des Resturlaubes. Der Urlaub wäre verfallen, meine Freundin hätte keinen Anspruch auf diese 20 TAge Resturlaub. Was sagen Sie dazu, ist diese Abhandlung rechtens. Müssen die 20 Tage Resturlaub nicht ausgezahlt werden? Darf es zu dieser Benachteiligung kommen, wenn ein Angestellter den Uralub auf Grund von Probezeit, Beschäftigungsverbot, Mutterschutz.... garnicht nehmen konnte? Wir freuen uns über eine Antwort und Rat und bedanken uns recht herzlich

von Möpsel am 28.05.2012, 09:27 Uhr

 

Antwort auf:

Darf der Arbeitgeber Urlaubsgeld streichen?

Hallo,
natürlich besteht der Anspruch auf Auszahlung.
Liebe Grüße,
NB

von Nicola Bader, Rechtsanwältin am 29.05.2012

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