Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Öl in der Beikost

Antwort von Birgit Neumann

Frage:

hallo

vorweg möchte ich mich einfach mal für ihre große hilfe und beantwortung der hier gestellen fragen, bedanken. DANKE.

Habe leider schon wieder eine frage an sie, die mich zur zeit sehr beschäftigt.
Habe irgendwie ein komisches gefühl, dass ich mit der öl-zugabe bei den GOB und Mittagsbrei etwas falsch gemacht habe.
Beim GOB steht auf der Verpackung (Hirse Instantflocken von Alnatura)
10 g Getreideflocken ca. 3 EL + 100 ml Wasser + 90 g obstmus + 1 TL Öl. Habe am Anfang genau den TL öl dazugeben - später dann nur mehr ca. geschätzt.
Auch beim Mittagsbrei welchen ich ab dem 8 LM selbst gekocht habe, habe ich zwar immer Öl dazugeben aber die Mengen auch nie so genau abgewogen. Da sagt man auf 200g Brei 1EL Öl, oder.
Meine tochter hat nie 200 g Brei gegessen darum habe ich immer weniger gekocht. ich kann aber leider im nachhinein nicht mehr sagen wie viel gramm brei es immer war - auch die öl zugabe habe ich nach gefühl gemacht.
nachdem es mir heute keine ruhe gelassen hat und ich sehr darüber nachdenke, habe ich das mittagessen heute einmal nachgekocht und genau abgewogen. es dürften immer so zwischen 100 - 130 g GKF oder Gemüsebrei gewesen sein. die Zugabe des Öls wird sich so um ca. einem Teelöffel +/- bewegen. kann es leider nicht genau sagen da ich ja das öl direkt von der flasche in den Brei gegeben habe. Was kann denn passiert sein, wenn ich zuviel oder zuwenig Öl dazugetan habe.
Ist zuviel Öl schädlich? Muss ich mir Sorgen und Vorwürfe machen.
Es gab Tage hat bekam sie am vormittag einen GOB zu mittag einen GKF-Brei und am Nachmittag wieder einen GOB. da war ja dann immer Öl mitdabei, war das dann zuviel Öl.
Es tut mir leid für den langen text aber ich muss es einfach wissen, ob und was ich alles falsch gemacht habe.
Noch zur Info: gestillt wurde sie bis 9,5 monaten (davon 5,5 Monate voll) danach Säuglingsnahrung. Gewicht föllig normal.

von lolly2013 am 04.10.2015, 15:37 Uhr

 

Antwort auf:

Öl in der Beikost

Hallo lolly2013
mach dir bitte wirklich keine Gedanken oder gar Vorwürfe mehr. Das Mengenmaß dient als Richtwert. Ein bisschen mehr oder weniger - das macht nichts :)
Du hast schliesslich nicht 2 oder 3 EL verwendet. Aber selbst dann wäre deine Tochter einfach schneller satt gewesen oder hätte insgesamt weniger Brei gefordert bzw hätte weniger gestillt werden wollen. Und umgekehrt genau so. Wenig Öl = mehr Hunger. Da du ohnehin nach Bedarf gestillt hast, war alles wunderbar. Deine Kleine wurde bestens mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.
Grüße
B.Neumann

von Birgit Neumann am 06.10.2015

Antwort auf:

Öl in der Beikost

Gute Fette sind doch wichtig für die kleinen und bei gutem Öl, das du sicher verwendet hast, wenn du Selbst Kocher kann bestimmt nichts passieren, wenn du mal drei Tropfen mehr Öl verwendet hast. Deine Tochter ist nicht über gewichtig von zu viel Fett und offenbar gut entwickelt.

Wir schätzen das Öl inzwischen auch nur. Mein Mann war auch mal unsicher, ob er nicht zu viel an den Brei macht (er hat ihn Mittags und Nachmittags gemacht). Dann hat er es einfach mal mit dem Teelöffel verglichen und es war genauso viel. Ich bin sicher, bei Dir war es ähnlich. Man hat irgendwann den Schwung einfach raus.

Deshalb würde ich mir da an Deiner Stelle weder Vorwürfe noch Sorgen machen. Du hast das bestimmt genau richtig für Deine Tochter gemacht. :)

von lilke am 06.10.2015

Antwort auf:

Öl in der Beikost

Danke für Ihre Antwort.
Ich bin froh, dass ich alles so halbwegs richtig gemacht habe.
wie gesagt gestillt habe ich sie bis 9,5 monate (ab 8 monate habe ich das selber kochen angefangen vorher gabs Gläschen - leider habe ich da auch nie extra Öl dazugetan - ich hoffe, dass das neben dem stillen nicht so schlimm war).
und ab 9,5 monate bekam sie dann die säuglingsmilch - eigentlich genau in der zeit wo ich meistens selber gekocht habe und das mit dem Öl nicht so genau war (hoffe, dass sie auch nebem der Säuglingsmilch optimal versorgt war - zumindest war ja in jedem essen Öl mitdabei).
Danke für ihre Hilfe!

von lolly2013 am 06.10.2015

Antwort auf:

Öl in der Beikost

Jetzt hätte ich noch ein kleine frage zum thema öl. ich weiß ich bin schon ziemlich anstrengend aber es schwirrt mir im moment soviel im kopf herum - ich muss es einfach los werden und um ihre meinung bitten.
habe meiner kleinen am anfang Rapsöl in den brei gegeben (nicht kaltgepresst) habe dieses öl aber leider nicht im Kühlschrank aufbewahrt. sonder lichtgeschützt bei raumtemperatur. schlimm? das öl war nie ranzig oder so, habe ja den brei immer gekostet.
nachher habe ich dann das Beikostöl von Alnatura verwendet, das lagere ich auch lichtgeschütz bei raumtempratur. passt das?

von lolly2013 am 06.10.2015

Antwort auf:

Öl in der Beikost

Die wenigsten Öle sollte man im Kühlschrank lagern. Kühl, trocken und Dunkel dafür die meisten. Kühl heißt aber nicht Kühlschrank - das wäre "kalt" ;)

Wir verwenden ein Bio Omega3Öl mit ich glaube Raps, Sonnenblume und Leinensamen. Schmeckt auch im Salat sehr Lecker :)

von lilke am 07.10.2015

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