HiPP Ernährungsberatung

Annelie Last  (Diplom Ökotrophologin)

   

 

Mehr Vielfalt oder Konstanz?

Hallo!

Mein Sohn ist jetzt 5 Monate. Sein BMI war (nach WHO) zur U4 von 30% (Geburt) über etwa 40% (2 Monate) auf 6% (4 Monate) abgefallen und wir sollten lt. kiÄ mit der Beikost anfangen. Allerdings hatte er mehrere Infekte dann, weshalb wir erst Weihnachten wirklich beginnen konnten.

Er isst inzwischen Kürbis, Karotte, Kartoffel mit Fleisch aber echt nicht viel. Vielleicht zwei, drei normale Esslöffel voll. Aber die isst er gern.

Wie sollten wir mit der Beikost jetzt weitermachen? Mehr Vielfalt an den Inhalten oder lieber erst einmal bei dem bleiben, was er jetzt isst, bis er ein Glas schafft?

Und wann sollte man dann mit dem Abendbrei weitermachen? Erst wenn er Mittags besser isst oder teotzdem nach einem Monat?

Er trinkt ansonsten inzwischen um die 800ml Pre.

Unser Großer war da unproblematiacher. Der hat mit vier Monaten schon nach zwei Wochen ein ganzes Glas verdrückt. Bei ihm konnte man "nach Lehrbuch" vorgehen...

Jetzt bin ich etwas ratlos, was besser wäre.

Und noch eine Frage... Kann man den Apfel-Birne Brei auch einfrieren, denn so viel kann er ja als Nachtisch zum Fleisch gar nicht essen und ich will nichts verschwenden.

Und eine Frage noch... Was ist an Baby-Obstbreien anders ala an "herkömmlichen" Bio Obstbrei? Vitamine aisn ja keine weiter zugesetzt, sieht man von der Ascorbinsäure ab. Ich würde gern puren Apfel geben, kann den aber bei den Babygläsern nicht finden. Es gibt aber BioApfelmus ohne Zuckerzusatz. Kann man das genauso verwenden?

Danke!

LG Lilly

von lilke am 02.01.2017, 23:25 Uhr

 

Antwort:

Mehr Vielfalt oder Konstanz?

Liebe Lilly,

ganz generell wird empfohlen ganz behutsam mit einem reinen Gemüse zu beginnen und zu schauen, wie es mit dem Löffel klappt und wie das Baby die neue Kost annimmt.

Um zu sehen, ob ein Lebensmittel vertragen wird, reichen drei Tage aus. Das heißt, Sie könnten also alle vier Tage ein neues Gemüse einführen. Wenn Sie wollen. Schauen Sie hier was Ihrem Kleinen lieber ist. Es spricht auch nichts dagegen, erst einmal bei wenigen Geschmäckern zu blieben. Wenn er in etwa die Hälfte eines 125g Gläschens schafft, dann dürfen Sie auch schon zum gemischten Gemüse (meist Kombinationen mit Kartoffel) übergehen.

Wenn er hier dann in einer Woche etwas mehr Mange schafft, können Sie bereits als nächstes zum Menü (mit Fleisch) umsteigen und dabei abwechseln. Sie müssen dann nicht immer wieder von vorne anfangen, sondern können gleich zu einem anderen Menü übergehen und so viel reichen wie Ihr Mädchen möchte.

Erst wenn Ihr Söhnchen in ein paar Wochen besser ist und in etwa ein Portion Menü (ca. 190 g) schafft, braucht er die Milch danach nicht mehr und es spricht dann nichts dagegen mit einem weiteren Brei fortzufahren. Vorher würde ich es nicht machen.
Üblicherweise ist das nach den einschlägigen Empfehlungen der Milch-Getreide-Brei am Abend.

Die Beikosteinführung läuft oft nicht nach Lehrbuch ab, da sind Sie von Ihrem „Großen“ verwöhnt worden, manchmal bedarf es sehr viel Geduld von beiden Seiten bis alles reibungslos läuft. Lassen Sie sich nicht beirren, zwei, drei Esslöffel, die er gerne isst, sind doch schon etwas. Von einen auf den anderen Tag kann es hier Fortschritte geben.
Und vergleichen Sie Ihren Sohn bitte nicht mit anderen Kindern. Alle Kinder sind einzigartig.

Ich empfehle Ihnen, unsere Gläschen direkt nach dem Öffnen zu füttern und nur so lange aufzubewahren, wie es auf dem Glas angegeben ist. Durch ein Einfrieren würde die hohe Qualität der Breie leiden.

Weil zum Start mit dem Brei alle Babys erst einmal nur wenige Löffelchen essen, gibt es von HiPP einige Sorten im kleinen 125 g-Glas, z.B. Bio-Apfel und Bio-Birne ( http://www.hipp.de/beikost/produkte/fruechte/fruechte-im-glas/ ). Diese Größe ist ideal für den Start. Den Rest können Sie gut verschlossen in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 3 Tagen aufbrauchen.

Doch so ein pures Gläschen gibt es - HiPP Bio-Apfel http://www.hipp.de/beikost/produkte/fruechte/fruechte-im-glas/bio-apfel/ 100% Frucht – ohne Zuckerzusatz.

Bei einem „herkömmlichen“ Obstmus aus dem Handel handelt es sich nicht um ein diätetisches Produkt, also nicht um ein Produkt, das speziell für Babys gedacht ist. Es mag ggf. Bio sein, das sagt jedoch nichts über mögliche Rückstände und Schadstoffe aus. Babygerechte Produkte mit konkreter Altersempfehlung sind praktisch schadstofffrei. Bei Produkten des allgemeinen Verzehrs ist das nicht unbedingt gegeben, diese können belastet sein.

Ich würde bei so einem kleinen Kind zunächst bei Babynahrung bleiben.

Viele Grüße und Ihnen ein glückliches neues Jahr,
Annelie Last

von Annelie Last am 04.01.2017

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