cori11
Hallo schneller als gedacht eine frage rafael ist jetzt 6 Wochen und wollte beginn der Woche sehr oft stillen das Ergebnis ist dass ich jetzt locker 2 Kinder stillen koennte Brust ist zwar nicht prall nicht heiss aber vor allem die rechte Seite hat schmerzhafte feste stellen lege so an das sich diese stellen leeren aber innerhalb kurzer Zeit wieder das gleiche soviel kann rafael nie trinken ;-) was kann ich tun? haette nie gedacht jemals dieses Problem zu haben LG corinna
Liebe corinna, bei zuviel Milch kann es hilfreich sein, das Stillen auf immer nur eine Brust pro Stillmahlzeit zu beschränken und die andere Seite dann nur so weit vorsichtig auszustreichen bzw. abzupumpen, bis die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Anschließend kann dann auch noch gekühlt werden. Dieses vorsichtige und maßvolle Entleeren der Brust mit anschließendem Kühlen kann immer dann durchgeführt werden, wenn die Brust übervoll wird und das Kind nicht trinken kann. Homöopathische und naturheilkundliche Mittel (wie der Pfefferminz oder auch Salbeitee) können unterstützend eingesetzt werden. Allerdings sollte der Einsatz dieser Mittel mit einer entsprechend ausgebildeten Ärztin/Arzt oder Hebamme abgesprochen werden. Die abgepumpte Milch kannst Du auch gleich einfrieren, dann hast Du einen kleinen Vorrat . LLLiebe Grüße, Biggi
cori11
Hallo stell mich grad ein bisschen bloed an beim ausstreichen also wenn es auf der unterseite der brust so festere stellen sind funktioniert das irgendwie nicht so die Brust selbst ist weich sind so einzelne harte stellen womit pumpt man denn ab hab ja nicht mal ein flaeschchen daheim also noch weniger eine pumpe LG corinna
Liebe Corinna, brauchst keine Pumpe kaufen, versuche es mal mit dem Handausstreichen: Hier noch eine Beschreibung der „Marmet"-Technik zum Ausstreichen von Milch: 1. Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger etwa 2,5 bis 3,8 cm hinter die Brustwarze legen. \plain• Dieses Maß, das nicht notwendigerweise den äußeren Rand des Brustwarzenhofs markiert, kann als Richtlinie genommen werden. Die Größe des Brustwarzenhofs ist von Frau zu Frau unterschiedlich. \plain• Der Daumen liegt oberhalb der Brustwarze und die Finger unterhalb der Brustwarze, so dass die Hand ein „C" bildet. \plain• Darauf achten, dass die Finger über den Milchkammern liegen. \plain• Die Brust nicht mit der ganzen Hand umfassen. 2. Waagerecht in Richtung Brustkorb drücken. \plain• Die Finger nicht spreizen. \plain• Mütter mit großen Brüsten sollten die Brust zuerst anheben, bevor sie in Richtung Brustkorb drücken. 3. Den Daumen und die Finger nach vorne rollen, als ob gleichzeitig Daumen- und Fingerabdrücke gemacht werden wollen. \plain• Die rollende Bewegung von Daumen und Fingern drückt die Milchkammern zusammen und entleert sie, ohne das empfindliche Brustgewebe zu verletzen. \plain• Auf die Position der Fingernägel achten. 4. Die Bewegungen rhythmisch wiederholen, um die Milchkammern zu entleeren. Anlegen, Drücken, Rollen; Anlegen, Drücken, Rollen. 5. Den Daumen und die Finger um die Milchkammern herumwandern lassen, um auch die anderen Kammern zu entleeren. Die Mutter sollte an jeder Brust beide Hände benutzen, um mehr Milch in den Milchgängen zu erreichen. Abwechselndes Ausstreichen der Milch und Brustmassage, Streicheln und Schütteln stimuliert den Milchspendereflex der Mutter. Brustmassage, Streicheln und Schütteln - Stimulieren des Milchspendereflexes Du solltest: Die Milch bildenden Zellen und Milchgänge massieren. \plain• Es wird oben an der Brust begonnen. Fest gegen den Brustkorb drücken. Die Finger kreisförmig auf einer Stelle bewegen. \plain• Nach einigen Sekunden wechseln die Finger zur nächsten Stelle der Brust. \plain• Diese Massage erfolgt spiralförmig um die Brust in Richtung Brustwarzenhof. \plain• Die Bewegung ist ähnlich wie bei einer Brustuntersuchung. Die Brust vom Brustansatz zur Brustwarze hin streicheln, mit leichten, dem Kitzeln ähnlichen Bewegungen. \plain• Die streichelnde Bewegung wird vom Brustkorb zur Brustwarze um die ganze Brust weitergeführt. \plain• Das trägt zur Entspannung und zur Anregung des Milchspendereflexes bei. Die Brust schütteln, während sie sich nach vorne beugt, so dass die Schwerkraft hilft, den Milchfluss anzuregen. Jede Technik zum Handausstreichen sollte zuallererst sanft sein, um das empfindliche Brustgewebe nicht zu verletzen. Aus diesem Grund sollten bestimmte Bewegungen vermieden werden: \plain• das Quetschen der Brust, da es zu blauen Flecken führen kann. \plain• an der Brustwarze und an der Brust zu ziehen, da dadurch Verletzungen des Gewebes entstehen können. \plain• mit den Händen an der Brust abzugleiten, da dies Hautabschürfungen verursachen kann. Ich hoffe, diese Beschreibung und Erklärung hilft dir weiter, aber wie schon erwähnt, besser wäre es, wenn Du es dir zeigen lässt. LLLiebe Grüße Biggi
brittawirdmama
Hallo cori11, ich hatte das Problem auch, ich kann auch immer noch nciht ausstreichen, und das nach 13 Monaten stillen :-) ich hatte durch die Stillberaterin im Stillcafe den Tip bekommen, ruhig auch mal die schmerzhafte/übervolle Seite zweimal hintereinander trinken zu lassen, also an zwei Stillmahlzeiten, und das hat mir sehr geholfen. Nach ein paar Tagen hat sich die Brust darauf eingestellt. Wir haben dann in der noch voll gestillten Zeit immer jede Brust in einem ungefähren Zeitrahmen von 5-6 Stunden gestillt, und dann erst zur nächsten Mahlzeit die neue Seite genommen. Heute stille ich tagsüber nur noch ca. 1 mal. Abends und nachts wechsle ich nur noch einmal die Seite, ist auch viel enspannter für uns. Wenn die Nacht seeeehr oft gestillt wird, wechsle ich auch shcon mal in dne frühen Morgenstunden nochmal. Und mittags gibts dann die andere Seite. Ganz selten habe ich noch mal eine richtig volle Brust, aber das ist nach dem ersten Trinken dann immer vorbei. Vielleicht hilfts Dir ein wenig, aber den Zeitrahmen müsst Ihr natürlich selbst ausprobieren. Wenn Ihr alle 1 bis 2 STunden stillt, würde ich dann doch nicht 6 Stunden warten. Aber Versuch macht klug, und die Brust stellt sich ja doch immer darauf ein. LG Britta
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