sonnenschein852
Hallo das wird ein etwas längerer Post. Ich habe 2 Kinder und konnte keins stillen bzw nicht lange 1 kind 1 Monat 2. Kind 7 Tage. Ich habe extrem empfindliche brustwarzen. Selbst meine Hebamme bewunderte mich dafür das ich es immer wieder versucht habe. Dieses Mal klappt es auch mit Höllen schmerzen aber ohne Blutungen. Nun sind es 7 Wochen und ich muss zufüttern weil mein kleiner nicht satt wird. Ich lege so oft an wie er hunger hat nur kann ich es nicht so lange tun das heißt am Anfang waren es pro Seite 15 Minuten jetzt sind es höchstens 10. Er hat keine saug Verwirrung ich habe die ersten 3 Wochen voll gestillt und meine Hebamme meinte wenn ich zufüttern würde wäre er jetzt schlau genug zu unterscheiden. Nun habe ich das Problem das er während des Trinkens an der Brust weint. Ich weiß nicht woran das liegt. Es ist an beiden Seiten so. Und ich esse oder trinke nichts neues was den Geschmack verändert haben könnte. Ich lasse uhn aufstoßen Wechsel die windel aber es hilft nichts. Ich würde gerne weiter stillen da es immer weniger schmerzhaft ist, aber ihm scheint es nicht zu gefallen und es reicht anscheinend immer noch nicht da er 60-80 ml dazu möchte.
Liebe sonnenschein852, eine Saugverwirrung lässt sich leider nie ganz ausschließen, auch nicht bei einem älteren Stillkind und auch nicht, wenn es vorher unter Umständen monatelang gut gegangen ist. Eine Saugverwirrung entsteht, wenn ein Kind mit dem Wechsel zwischen den Trinktechniken an Brust und künstlichem Sauger (dazu gehören Flaschensauger, Schnuller und Stillhütchen) nicht zurecht kommt und dann die Brust schlussendlich sogar verweigern kann. Das ist ein ernsthaftes Stillproblem, das schon viele Sorgen und Tränen bei Müttern und Kindern verursacht hat. Doch eine Saugverwirrung kann überwunden werden. Dabei ist es die erste Maßnahme, dass sämtliche künstlichen Sauger weggelassen werden. In leichteren Fällen kann dies schon ausreichen. Hast du mal geschaut, ob es eine Stillberaterin in deiner Nähe gibt?? Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Bis du jemanden erreichst oder sich die Situation wieder entspannt, helfen hoffentlich auch diese Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. LLLiebe Grüße Biggi
sonnenschein852
Liebe biggi, danke für die schnelle Antwort. Besteht eine saug Verwirrung auch dann wenn er die brust ja annimmt er während dessen aber weint und wieder daran saugt. Ich stehe meist auf und laufe rum dann ist er ruhig saugt aber nicht mehr sondern nukkelt. Wie soll ich die künstlichen sauger weg l wenn er doch nicht satt wird von mir? Ich habe angst wenn ich dann immer wieder anlege.das die brustwarzen wieder dermaßen leiden das ich abstillen muss. Ich lege alle 3 Stunden an und es kommt viel milch er verschluckt sich oft. Wenn er im halb schlaf ist saugt er nicht an .
Liebe sonnenschein852, ja, genau so äußerst sich eine Saugverwirrung. Natürlich musst Du erst einmal weiterhin zufüttern, allerdings solltest Du das mit einer alternativen Fütterungsmethode tun. Du könntest einen Löffel verwenden, Du könntest das Bechern probieren oder aber mit dem Brusternährungsset arbeiten. Eine Kollegin vor Ort kann dir das alles in Ruhezeiten und erklären! LLLiebe Grüße Biggi
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