Mitglied inaktiv
hallo mein kleiner ist nun fast sechs wochen alt. er bekommt muttermilch aus der flasche,da ich mit hütchen stillen musste und das sehr schlecht ging.er war nicht richtig satt und meine brust ist bald geplatzt. nun bekommt er ab und an pre-nahrung mit dazu,wenn milch nicht reicht. nun habe ich aber jede woche fieber,obwohl ich regelmäßig abpumpe ausstreiche und ab und zu auch anlege. mich nimmt das ziemlich mit und nun überlege ob ich abstille und möchte gern von ihnen wissen wie das funktioniert. jede woche fieber und jeden tag mehrere stunden abpumpen ist mir zu viel...ich find komm kaum mit der zeit zurecht,da soviele stunden durch das abpumpen verstreichen...ich bin bis 20 uhr allein zu hause,meine hebamme die mich die ganze monate betreut hat,hat mich mehrmals versetzt und keine wochenbettbetreung durchgeführt. danke für ihre antwort
Kristina Wrede
Liebe Schneckel, ich kann gut verstehen, dass du nicht mehr magst. Mir würde es sicher gar nicht anders ergehen. Trotzdem möchte ich dich gern noch fragen, ob du schon einmal Kontakt zu einer Stillberaterin in deiner Nähe gehabt hast. Denn vielleicht wäre es ja möglich, Lösungen für eure Stillschwierigkeiten zu finden, und du würdest dich ärgern, wenn du in 2 Wochen hörst, dass du ohne Hütchen, Pumpen und Brustentzündung vielleicht erfolgreich stillen könntest, und hast "nur" nicht rechtzeitig gewusst, was die Probleme bei euch verursacht und wie sie in den Griff zu bekommen wären... Falls du also noch eine Chance siehst, schau doch mal, ob dir nicht jemand kompetentes in der Nähe helfen kann. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Wenn du doch lieber abstillen möchtest, helfen dir hoffenlich diese Informationen, die Biggi einer Mutter in ähnlicher Situation geschrieben hatte: "Wenn Sie sich zum Anstillen entschließen, gilt folgendes. Beim möglichst raschen Abstillen können Sie folgendermaßen vorgehen: ersetzen Sie ersten Tag eine Stillmahlzeit durch eine Flasche mit künstlicher Säuglingsnahrung. Gleichzeitig sollten Sie, sobald sich Ihre Brust voll anfühlt, soviel Milch ausstreichen oder abpumpen, bis Sie kein Spannungsgefühl mehr verspüren. Bitte nicht mehr ausstreichen oder abpumpen, denn sonst wird die Milchbildung weiter angeregt. Zusätzlich können Sie Ihre Brust kühlen. Am nächsten oder übernächsten Tag (besser wäre, Sie lassen sich ein klein wenig länger Zeit) ersetzen Sie die nächste Mahlzeit. Achten Sie auf Ihren Körper, wie er reagiert. Falls es zu Stauungen kommt, reagieren Sie bitte sofort und machen etwas langsamer. Denken Sie daran, dass das Baby wahrscheinlich nicht ebenso oft eine Flasche braucht, wie es gestillt wurde. Die Zahl der Flaschenfütterungen wird letztlich geringer sein als die Zahl der Stillmahlzeiten. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die den Abstillprozess unterstützen. Wenn Sie sich dafür interessieren, wenden Sie sich bitte an einen entsprechend ausgebildeten Arzt oder eine Hebamme. Da Kochsalz Flüssigkeit im Körper bindet, kann es vorteilhaft sein, die Salzaufnahme zu reduzieren, bis das Spannungsgefühl nachgelassen hat. Sie können entsprechend Ihrem Durst trinken. Ihrn Baby wird den Verlust des Stillens als schmerzlich empfinden. Versuchen Sie ihm möglichst viel Aufmerksamkeit zu geben und halten Sie soviel Körperkontakt wie nur möglich. Bedenken Sie auch, dass ein Baby ein hohes Saugbedürfnis hat und bieten Sie ihm daher Ersatz (z.B. durch einen Beruhigungssauger oder den Finger an)." Lieben Gruß, Kristina
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