EstherGreenwood
Hallo liebes Team, Ich bin heute Nacht wegen eines Unwetters plötzlich und unfreiwillig von meinem Mann und meinem 11 Monate alten Sohn getrennt. Tagsüber trinkt er höchstens noch 1-2 Male, aber nachts hängt er an der Brust und trinkt sehr viel. Wir schlafen zusammen in einem Bett. Ich mache mir jetzt grosse Sorgen und frage mich, wie sich mein Mann am besten verhält? Hat das eine Auswirkung auf das Stillen, also wird mein Sohn jetzt unfreiwillig abgestillt? Danke für Ihre Hilfe.
Kristina Wrede
Liebe EsterGreenwood, wie Juliane schon schrieb: Es ist schlimm für euch alle, weil so unvorhergesehen. Aber es ist nicht das Ende... Nehmt euch in den nächsten Tagen, wenn ihr wieder zusammen seid, eine gründliche Auszeit. Vor allem der Schreck will verarbeitet werden, und das bedeutet, viel Körperkontakt... Vermutlich wird dein Kleiner nicht abgestillt sein nur wegen einer Nacht der Unterbrechung. Es wird eine schwere Nacht für euch alle werden, aber sie geht vorbei! Mutter Natur hat es so eingerichtet, dass danach alles wieder ins Lot kommen kann :-) Lieben Gruß und auf dass ihr schnell wieder vereint seid, Kristina
JulianeMaria
Hallo, ich verstehe Dich voll. Muss ein schlimmes Gefühl sein. Wenn ich zurück denke an mein leidenschaftliches Stillkind damals... Ich denke, wenn Dein Kind Hunger oder Durst hat, wird es annehmen, was Papa ihm aus der Küche anbietet. Fehlen wirst Du als Mama wahrscheinlich aber schon sehr. Häufig ist es aber gar nicht so schlimm wie man glaubt, denn die Kinder suchen dann beim Papa eben ein anders "System"'. Bei noch so häufigen Stillmahlzeiten in der Nacht würde ich tippen, dass es eher Unwahrscheinlich ist, dass das Kind nicht mehr an die Brust will. Es gibt ja die Geschichten von Müttern die bewusst z.B. eine Woche verreisen damit das Kind endlich abgestillt wird. Sie kommen zurück und das Kind will stillen als wäre nie eine Pause gewesen... Wenn es doch klappt, dann ist das Kind vielleicht eben sowieso schon soweit. Alles Gute für die Nacht Euch allen!
Flowermama
Magst du berichten wie die Nacht verlaufen ist und wie dein Sohn auf deine (hoffentlich erfolgte) Rückkehr reagiert hat? Der Gedanke wie das bei uns gewesen wäre mit meiner brustversessenen Tochter jagt mir einen kalten Schauer über den Rücken...
JulianeMaria
Würde mich auch interessieren wie es verlaufen ist. Habe an Euch gedacht.
EstherGreenwood
Hallo Ihr Lieben,
Danke für die netten und mitfühlenden Antworten. Ich war unglaublich angespannt und habe meinem armen Mann noch total gestresst lauter Anweisungen erteilt. Er blieb zum Glück wirklich cool und hat die Situation so schon mal entspannt.
Auf das Anraten unserer Hebamme hatte er noch Pre-Milch besorgt und zubereitet (auch wenn unser Sohn die noch nie vorher getrunken hat), für den Fall, dass er etwas trinken möchte. Auch an Flaschen oder Schnuller ist er überhaupt nicht gewöhnt.
Zusätzlich gab es an dem Ort kein Reise- oder Kinderbett, also schlief der Kleine bei meinem Mann im Bett. Auch das machte mich hochgradig nervös. Schmales Bett, ich nicht da...
Der kleine Mann schläft meistens erst in seinem Bettchen, und ich hole ihn ab ca eins zu uns, weil er dann aufwacht und trinken möchte.
Tja, was soll ich sagen? Nach dem Einschlafritual ist er wie immer gegen acht eingeschlafen, um eins aufgewacht, hat ein bisschen geweint, mein Mann hat die Pre-Milch fertig gemacht und ihn mit der Flasche gefüttert. Das hat er sofort angenommen und ist dann einfach wieder eingeschlafen. Das ganze Spiel nochmal um drei, und dann haben die beiden bis morgens um 8:30 durchgeschlafen!
Ich war baff, als ich morgens mit meinem Mann sprach. Ich selbst hatte nicht besonders gut schlafen können...
Auch am Tag darauf, als wir uns alle mittags wohlbehalten wiedersahen, war mein Sohn sehr gut drauf.
Er hat dann aber über den Tag und nachts unglaublich viel bei mir getrunken, auch vorletzte (sowieso schwierig wegen der Silvester-Knallerei) und letzte Nacht kann man vom nächtlichen Dauerstillen sprechen.
... ich weiß allerdings nicht, ob das jetzt mit der getrennten Nacht zu tun hat oder mit anderen Dingen... auf jeden Fall ist er schon sehr anschmiegsam und kuschelbedürftig.
Alles in allem bin ich sehr froh, wie es gelaufen ist, und ich weiss jetzt, dass die beiden (natürlich nur im Notfall LOL) auch ohne mich zurecht kommen.
Ich bin froh, dass es dieses Forum mit den kompetenten Stillberaterinnen gibt!
Danke an alle, die mitgefiebert haben! Und ein schönes neues Jahr.
Liebe Grüsse
Flowermama
Danke für deinen Bericht! Dein Mann hat das super gemacht! Schön, dass es für deinen Sohn keine traumatische Erfahrung war. Ein gutes neues Jahr!
Ähnliche Fragen
Hallo liebe Biggi, bei einem Stillstreik wird empfohlen in einem abgedunkelten Raum zu stillen. Das mache ich seit gestern und es läuft viel besser. Wir machen im Schlafzimmer den Rollo runter und machen es uns im Bett gemütlich. Meine Tochter schläft dabei ein und schläft dann rund 2 Stunden in meinem Arm. Nun frage ich mich aber ob ich dadurc ...
Danke für ihre tollen Tipps. Haben sie vllt noch eine Idee wie ich meine kleine am besten ablegen kann? Den das hat schon im Krankenhaus nach der Geburt nicht funktioniert. sie merkt sobald ich weg bin und wacht jedes Mal auf wenn ich sie hinlegen will. Selbst wenn ich sie im Liegen stille und dann nach einiger Zeit aufstehe wacht sie sofort auf. ...
Guten Tag, meine Tochter (9 Monate) wird in der Nacht oft wach, zwischen 6-8×. Manchmal kann ich sie so wieder beruhigen, aber oftmals geht es nur mit stillen. Sie wird im Bett gestillt, wenn sie kurz vorm Einschlafen ist, lege ich sie in ihr Bettchen. Das klappt nicht immer und vor allem nicht ohne meckern. Oft kann ich sie aber mit einem Schl ...
Hallo Ich habe ein 6 Wochen altes Baby, welches ich voll stille. Bislang ging das auch ganz gut, ich habe viel Milch (laufe oft aus) und das Baby wächst und nimmt ordentlich zu. Seit heute Morgen um 6 Uhr saugt es aber nicht mehr sondern hat die Brust eher zum nuckeln. Hat aber Hunger. Wir machen nichts anderes . Nachts um 2 Uhr hat es noch fun ...
Liebe Frau Welter, mein Baby ist nun 6 Monate alt und wird weiterhin nachts sehr häufig wach und möchte dann die Brust zum Einschlafen um in die nächste Schlafphase zu gelangen und trinkt dann durchaus auch. Die Beikostmengen sind bisher minimal. Nun bricht das erste Zähnchen durch und ich würde die Häufigkeit des nächtlichen Stillens gerne etwa ...
Liebe Biggi, Ich habe noch eine Frage zum stillen in der Nacht und woran es liegen könnte das es so unruhig verläuft. Unser Baby ist jetzt 6 Wochen alt geworden und steckt glaube ich in dem ersten Schub zumindest verhält Sie sich anders zur Zeit. Unser Problem ist das Sie ab circa 18/19h anfängt unruhig zu werden diese unruhe kenne ich schon v ...
Hallo Frau Welter, mein Sohn ist aktuell fast 6 Monate und ich habe ihn am anfang alle 2 std gestillt bis ungefähr 3 Monate, dann habe ich nach Bedarf gestillt wenn er nachts wach war und dies war dann zu erst alle 2-3 std dann gegen 5. Lebensmonat war es so das wir 2 wochen echt abends 4-5 std geschlafen haben wenn er dann gequängelt hat hab ...
Hallo, ich habe folgendes Problem. Mein Baby ist 8 Monate alt und nimmt weder Schnuller noch Flasche. Haben auch schon zig Flaschen und Schnuller probiert. Selbst von meinem Mann nimmt sie die Flasche nicht. In der Nacht kommt sie 6-10mal und möchte trinken bzw Nuckeln, wenn ich ihr das nicht gebe, schreit sie und wacht komplett auf, das geh ...
Liebe Biggi, meine Tochter ist fast 6 Monate alt. Seit ihrer Geburt wird sie regelmäßig dreimal pro Nacht gestillt. Normalerweise stille ich sie, wenn sie halb schläft und wenn ich sehe, dass sie unruhig ist, aber ich warte nicht, bis sie ganz wach ist. Das ist normalerweise zwischen 22:30 und 00:00 Uhr, zwischen 2:00 und 2:30 Uhr und dann zwisc ...
Hallo mein Sohn ist nun 1,5 Jahre und wir stillen noch zum Einschlafen und nachts. Es hat eine Zeit lang (ca.3-4 Wochen) so ausgesehen, als würde er sich selbst abstillen - er hat zum Einschlafen gestillt dann nochmal um 23:00 Uhr ,dann durchgeschlafen und um 06:00 Uhr Früh sind wir ausfgedtanden, er hat gefrühstückt und auch tagsüber gut geges ...