Mitglied inaktiv
Hallo Biggi! Ich bin echt fertig...meine Tochter ist jetzt fast 18 Wochen alt! Wir stecken seit 2 1/2 Woche voll in dem Schub, denke ich! Nachts kommt sie zwischen 21.00 Uhr und 6 Uhr inzwischen 5x und will stillen und die restliche Zeit möchte sie auch nur bei mir sein. Tagsüber möchte sie alle zwei Stunden. Ich weiß das der Schub wahrscheinlich nicht mehr lange andauert, aber ich komme zu nix mehr. Nicht zum essen...nicht zum duschen und nicht zum schlafen. Meine Milch ist merklich weniger geworden...ich möchte aber noch sehr lange stillen, aber mir ist es im Moment einfach zuviel. Ich weiß mir keinen Rat mehr deshalb hab ich mal Flasche versucht, aber Maxi lehnt die Flasche völlig ab und Löffeln oder Bechern geht mit "künstlicher" Milch auch nicht. Nun meinte meine Hebamme, wenn es garnicht anders geht und damit sie satt wird...denn sie versucht weiter zu trinken auch wenn nichts mehr kommt...meine Brustwarzen tun dann schon weh....kann ich ja mal versuchen Obstbrei nach dem stillen zu geben. Habe es heute bei 2 Stillmahlzeiten gemacht. Ausserdem hab ich ein bischen versucht, mit ablenken, die Mahlzeit hinaus zu zögern, was auch ganz gut ging. Allerdimgs habe ich jetzt ein echt schlechtes Gewissen gegenüber meinem Kind wegen dem zufüttern...ich wollte sie doch mind 6 Monate voll stillen! Ich weiß das stillen das Beste für das Kind ist und habe mir auch deine Beiträge bezüglich des zufütterns durch gelesen. Ich weiß nicht weiter...wie soll es heute nacht laufen? Soll ich sie immer wieder anlegen? Ich nehme sie schon immer mit zu mir ins Bett, nachdem sie das erste Mal kommt. Kannst du mir helfen? LG NINI
? Liebe Nini, auch ohne einen Wachstumsschub ist das von dir beschriebene Verhalten für ein Baby in diesem Alter nicht ungewöhnlich und vor allem: Es gibt keine Garantie, dass es sich durch zufüttern ändern lässt. Der Punkt liegt doch auch darin, wo Du jetzt die Prioritäten setzt. Ist der Haushalt das Wichtigste oder Du und dein Kind? Ich denke diese Frage lässt sich leicht beantworten und in ein paar Jahren wird dich sowieso niemand mehr fragen, ob deine Wohnung täglich oder nur alle vier Wochen gestaubsaugt wurde oder wie oft deine Fenster geputzt wurden. Doch wichtig ist, dass es dir und deinem Kind jetzt gut geht, dass Du genügen Ruhe für dich findest und ausreichend isst. Gönne dir selbst in dieser anstrengenden Zeit so viel Ruhe wie möglich. Jetzt ist nicht die Zeit für blitzende Fußböden und spiegelnde Fenster. Lass den Haushalt auf Sparflamme laufen. Wenn die Fenster erst in einem halben Jahr wieder geputzt werden, dann schadet das niemandem und Tiefkühlgemüse ist nicht so schlecht und muss nicht geputzt werden. Nicht alles muss gebügelt werden. Mach den Tragetest. Bügele etwas und trage es für zehn Minuten. Das nächste Mal bügelst Du es nicht und trägst es für zehn Minuten. Dann vergleichst Du: ist der Unterschied nach der kurzen Tragezeit wirklich so deutlich, dass das Bügeln sich gelohnt hat? Viel Bügelarbeit lässt sich sparen, wenn die Wäsche sorgfältig aufgehängt wurde bzw. nicht lange im Trockner liegen bleibt, wenn der Trockner fertig ist. Es ist nicht viel mehr Arbeit, die doppelte Menge von zum Beispiel Nudelsauce zu kochen. Du kannst dann eine Hälfte einfrieren und hast damit schnell eine Mahlzeit, wenn ein Tag mal wieder sehr hektisch war. Kurz: beschränke viel Dinge auf das absolut Notwendige, so dass Du auf diese Weise mehr Zeit für dich bekommst. Diese „gewonnene" Zeit kannst Du dann dazu nutzen, dich wieder zu erholen, neue Energie zu tanken. Wenn irgendmöglich suche dir eine Hilfe für den Alltag. Wo schläft dein Baby denn? Die Nächte können sehr viel einfacher werden, wenn das Baby in unmittelbarer Nähe der Mutter schlafen kann. Für die Mutter ist es sehr viel praktischer, wenn das Baby mit im eigenen Bett liegt (was weltweit bei Mehrzahl aller Kinder und in unserer Kultur sehr viel mehr als von den Eltern zugegeben wird der Fall ist) oder auf einer Matratze oder in einem Kinderbett direkt neben ihrem Bett. Die Mutter muss nachts nicht aufstehen, muss nicht erst richtig wach werden, sondern kann im Liegen stillen und unmittelbar danach weiterschlafen. Auch das Kind muss gar nicht erst richtig wach werden und zu schreien beginnen und kann somit auch schneller wieder einschlafen. Auf diese Weise kann viel Kraft gespart werden und die Nächte verlaufen für alle Beteiligten ruhiger. Als stillende Mutter hast Du den ungeheuren Vorteil, dass Du dein Kind durch diese für alle anstrengende Zeit begleiten kannst, ohne dass Du richtig wach werden und aufstehen musst. Genieße dieses Privileg, dich einfach nur umdrehen zu müssen, so dass dein Kind an deine Brust kann und dann, wenn schon nicht sofort weiterschlafen zu können, so doch zumindest ruhen kannst. Du machst nichts falsch, wenn Du dein Baby dann stillst, denn Stillen ist ja nicht nur Ernährung, sondern gibt deinem Kind auch Nähe, Geborgenheit und Sicherheit. Probier doch einfach mal den Weg anders herum: Nicht die Bedürfnisse des Kindes müssen verändert werden, sonder deine Belastung im Alltag gemindert. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Hallo! Das ist zwar eine schwierige Zeit, ich würde sie dennoch dann immer anlegen, wenn sie es verlangt. Mach Dir nicht zuviel Streß wegen dem "Liegengebliebenen" schließlich läuft es nicht weg ;-) und die Zeit, in der Du es wieder "normal" erledigen kannst, kommt bestimmt wieder. Streß ist Gift für die Milchproduktion, also laß Dich nicht stressen! Bald wird sich bestimmt alles wieder normalisieren, jeder hat mal eine stressige Zeit. Liebe Grüße Daniela
Mitglied inaktiv
Hallo! Mit meinem Ersten war es ganz ähnlich - bis zu 10x kam er in der Nacht und ich war auch völlig fertig. Er hat immer sehr unruhig getrunken in der Nacht - bis ich irgendwo gelesen habe, dass er vielleicht nur nuckeln möchte und er sich ärgert, weil aus seinem "Nuckel" Milch kommt. Vielleicht kannst Du sie ja mit einem Schnuller überlisten. Nimm sie mit ins Bett, wenn es ihr und vorallem Dir gut tut!! Mach Dir nicht so viel Gedanken darüber, dass man das ja eigentlich nicht sollte. Denk ein bißchen an Dich - machs Dir einfacher. Grüßle - und hoffentlich eine ruhigere Nacht!
Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin gespannt was Biggi dazu schreibt. Du tust ja schon alles um die Milch anzuregen ..... ich meine manche Kinder haben einfach früher Bedarf nach Brei ... und bestimmt gehört dein Kind dazu. 6 Monate voll stillen = wie ein Kind muss 40 Wochen ausgetragen werden. kaum ein Kind hält sich an den errechneten Geburtstermin ..... Hunger sollte ein Baby nicht längere Zeit haben müssen. fütter Brei - meine Meinung. Aber warte was die chefin meint.
Mitglied inaktiv
Hallo Nini, da Liam ja genau so alt ist wie deine Maxi kann ich in etwa nachvollziehen, wie es euch geht (c; Liam schläft zwar nachts weiterhin durch (ich glaube, sein Schlaf ist ihm derart heilg, dass nichts und niemand ihn stören könnte (c;) aber tagsüber stilt er dafür teilweise alle 30 Minuten. Dazu habe ich einen anstehenden Umzug, einen mürrischen Mann (c; und ein gerade trocken werdendes Kleinkind in der Trotzphase! ARGH!!!! Nun ja, eines habe ich dir vorraus: Ein Kind Erfahrung (c; Emily war mit 4 Monaten damals kaum auszuhalten, nachts war ich um 2 Stunden durchschlafen unendlich dankbar, von den Tagen möchte ich nicht sprechen (c; Ich hab es überlebt - es lag an 1000 Dingen, aber nicht an der Nahrung - und: Es war letztendlich wohl doch nicht so dramatisch, wie es mir damals vorkam: Sonst hätte ich nicht wenig später Kind Nr.2 in Auftrag gegeben (c; Nini, ich kann dir nur zum Tragetuch raten! Du kommst zu den wichtigsten Dingen im Haushalt wärend Maxi dir dabei über die Schulter schaut oder sogar im Tuch gestillt werden kann! (Ich mache das häufig mit Liam und weiss hinterher überhaupt nicht mehr, wie lange er nun getrunken hat). Mach dir morgens (dann haben die Zwerge meist noch eine halbwegs erträgliche Phase) Schnittchen und andere kleine Snacks für den Tag fertig. Oder geh häufiger mit Maxi zusammen auswärts essen (c; Unterwegs sind die kleinen Mäuse oft viel pflegeleichter, deshlab: GANZ viel RAUS!!! Hast du schonmal versucht, Maxi beim Duschen mit ins Badezimmer zu nehmen?? Meine Kinder sind/waren völlig hypnotisiert vom Geräusch des Wassers - und schlafen/schliefen meist, wenn ich fertig geduscht bin/war! Noch ein Wort zum Obstbrei: Ich glaube kaum, dass der die Situation verbessert: Obstbrei hat viel weniger Kalorien als die gleiche Menge Mumi und WENN er wirklich etwas verbessert, dann nur, weil du innerlich ruhiger wirst, da du denkst, jetzt "muss" sie satt sein. Wenn du so ein schlechtes gefühl dabei hast, dann lass es! Sollte Maxi später *irgendetwas* in Richtung Allergien etc. bekommen, wirst du immer an diesen frühen Brei denken ... Würde mir zumindest so gehen (c; LG & alles wird gut ((c: Jenny PS: Das Posting sollte jetzt gleichermassen ein Trostposting für mich selber sein, ich werde es heute abend noch drei mal lesen (c:
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