Happy07
Sehr geehrte Stillberaterinnen Meine Tochter ist 6Mt alt und schläft in der nacht durch ca 20.00 -8.00uhr. Nun soll ich gemäss arzt schauen, dass sie etwas zunimmt ist 6380g und hat in den letzten 8 wochen nur 380g zugenommen. In der nacht nöchte sie 2-3mal den nuggi und schlaft gleich weiter öffnet die Augen nicht. Jetzt habe ich eine Wage in der Apotheke ausgeliehen und habe sie gestern und heute morgen vor dem stillen gewogen und sie hat aus jeder seite immer 200g getrunken. Ie bekommt am mittag noch brei dort isst sie auch 250g und ansonsten stille ich. Also ca 4x stillen 1x brei innert 12h. Ist die menge am morgen nicht extrem viel 400ml? Mich verunsichert das extrem... Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüsse Rahel
Sehr geehrte Stillberaterinnen Meine Tochter ist 6Mt alt und schläft in der nacht durch ca 20.00 -8.00uhr. Nun soll ich gemäss arzt schauen, dass sie etwas zunimmt ist 6380g und hat in den letzten 8 wochen nur 380g zugenommen. In der nacht nöchte sie 2-3mal den nuggi und schlaft gleich weiter öffnet die Augen nicht. Jetzt habe ich eine Wage in der Apotheke ausgeliehen und habe sie gestern und heute morgen vor dem stillen gewogen und sie hat aus jeder seite immer 200g getrunken. Ie bekommt am mittag noch brei dort isst sie auch 250g und ansonsten stille ich. Also ca 4x stillen 1x brei innert 12h. Ist die menge am morgen nicht extrem viel 400ml? Mich verunsichert das extrem... Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Liebe Grüsse Liebe Rahel, wichtig ist nicht die Milchmenge sondern das Gedeihen des Kindes und Dein Baby nimmt laut Arzt zu wenig zu. Falls Du noch keinen Kontakt zu einer Stillberaterin hast, solltest Du Dich an eine Stillberaterin vor Ort wenden, die Dich unterstützt. Adressen von Stillberaterinnen findest Du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC). Oberste Regel: Häufiges Anlegen und ein gut saugendes Kind stimulieren die Brust zu mehr Milchbildung. Deshalb solltest Du dein Baby in den nächsten Tagen oft anlegen. Um das Interesse des Babys an der Brust wach zu halten, kannst Du es mit Wechselstillen versuchen. Dabei legst Du Dein Baby an und stillst es, solange es wirkungsvoll saugt, d.h. es schluckt nach jeder oder jeder zweiten Saugbewegung. Sobald es seltener schluckt, nimmst Du es sanft von der Brust (vergiss nicht den Saugschluss zu lösen) und lässt es aufstoßen, streichelst seine Fußsohlen oder massierst es sanft entlang der Wirbelsäule, um seine Aufmerksamkeit zu wecken. Dann wird es an der anderen Brust angelegt und wieder gestillt, so lange es wirkungsvoll saugt. Schluckt es wieder seltener, wird es zurück an die erste Brust gelegt, nachdem Du es wieder etwas ermuntert hast. Dieses "Wecken und Wechseln" wird zwanzig bis dreißig Minuten lang ausgeführt. Richte dich mit deiner Flüssigkeitszufuhr nach deinem Durstgefühl. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme führt nicht zu mehr, sondern zu weniger Milch, da sie dazu führt dazu, dass das antidiuretische Hormon (ADH) zurückgeht, die Frau erfährt dann eine vermehrte Wasserausscheidung ("schwemmt aus") und die Milchbildung verringert sich. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit (davon höchstens zwei bis Tassen Milchbildungstee) sind im Allgemeinen ausreichend. Wenn der Urin dunkelgelb wird und die Menge gering ist, trinkst Du zu wenig Schwarzer Tee, Matetee und Kaffee sollten nur mäßig genossen werden. Auf Limonaden oder Colagetränke sowie künstlich gesüßte Getränke sollte möglichst verzichtet werden. Auf die (angebliche) milchflussfördernde Wirkung von Bier oder Sekt sollte verzichtet werden. Alkohol geht bereits in kleinen Mengen in die Milch über und belastet den Stoffwechsel des Babys. Achte darauf, dass DU ausreichend und möglichst ausgewogen isst. Kohlenhydratreiche Nahrung hat einen positiven Einfluss auf die Milchbildung. Ruhe dich oft aus und entspanne dich. Arbeite für eine Weile so wenig wie möglich. Die Hausarbeit läuft dir nicht davon! Stress wirkt sich ungünstig auf den Milchspendereflex und auf die Milchbildung aus. Vielleicht kannst Du ja ein paar "Stilltage" einlegen, das heißt Du legst dich mit deinem Baby ins Bett und kümmerst dich ausschließlich um dein Baby und das Stillen. Dann gibt es weitere Tipps: 1. Füttere Muttermilchsahne: Schau, dass du Milch ausstreichst (wenn es mit der Hand gut klappt, schmeiß die Pumpe weg!) oder abpumpst, die du in 10 ml Spritzen aufziehst und dann kopfüber in ein Glas stellst (also mit der Spitze nach unten). Lass aber ein bisschen Luft, denn die Schwerkraft wird den Kolben vielleicht etwas weiter in die Spritze drücken... Oben auf der Milch wird sich eine Fettschicht absetzen, der Muttermilchrahm. Nach ca. 2 Stunden kannst du den wässrigen unteren Teil der Milch ausdrücken und deinem Kind die verbleibende Sahne in den Mund träufeln. Statt mit leeren Spritzen kannst du natürlich auch mit einer Tasse arbeiten, in die du die gewonnene Muttermilch gibst. Oben wird sich der fetthaltige Rahm absetzen, du kannst ihn mit einem Löffel abschöpfen und deinem Baby geben. Wenn du das 3-4 Tage lang machst (je mehr, desto besser), wird Dein Baby ganz sicher einen Schub machen! 2. Setze die Brustkompression ein (siehe unten). Viel Erfolg und llliebe Grüße, Biggi Brustkompression "Der Zweck der Brustkompression ist den Muttermilchfluss zum Baby weiter zu erhalten, auch wenn das Baby selber nicht mehr so produktiv trinkt ("weit geöffneter Mund Pause dann Schliessen des Mundes"). Auf diese Weise wird das Baby länger weiter trinken. Die Brustkompression simuliert einen Milchspendereflex ("Letdown reflex") und oft stimuliert sie sogar tatsächlich das Auftreten eines natürlichen Milchspendereflexes. Diese Technik kann bei schlechter Gewichtszunahme eines Babys hilfreich sein. Die Brustkompression setzt den Milchfluss fort, wenn das Baby nicht mehr richtig von der Brust trinkt, sondern nur noch daran nuckelt, und bewirkt beim Baby folgendes: 1. Es bekommt mehr Muttermilch. 2. Es bekommt mehr fettreiche Milch (Hintermilch). Die Brustkompression Wie funktioniert sie? 1. Halten Sie das Baby mit einem Arm/einer Hand. 2. Halten Sie die Brust mit der anderen Hand, den Daumen auf der einen Seite der Brust (am einfachsten ist es, wenn der Daumen auf der oberen Seite der Brust positioniert ist), die anderen Finger auf der anderen, unteren Seite (C Griff). Alle Finger sollten ziemlich weit weg von der Brustwarze sein. 3. Schauen Sie wie das Baby trinkt (zu Ihrem Verständnis können Sie folgenden Video anschauen unter: www.thebirthden.com/Newman.html). Machen Sie sich keinen Stress, sie brauchen nicht jeden Schluck zu erwischen. Das Baby bekommt eine nahrhafte Menge Muttermilch, wenn es mit der Technik "Weit geöffneter Mund Pause dann Schließen des Mundes" trinkt. 4. Wenn das Baby nur noch an der Brust nuckelt und nicht mehr richtig mit der oben beschriebenen Technik trinkt, dann ist es Zeit, die Brustkompression einzusetzen. Rollen Sie nicht ihre Finger über die Brust zum Kind, sondern drücken sie nur. Aber nicht so sehr, dass es schmerzt und versuchen Sie, die Form des Brustwarzenhofes nicht zu verändern. Mit der Kompression sollte das Baby wieder anfangen effektiv zu saugen und schlucken, d.h. mit dem Typus "Weit geöffneter Mund Pause dann Schließen des Mundes". Benutzen Sie die Brustkompression nur dann, wenn das Kind nuckelt, nicht aber wenn es richtig trinkt! 5. Belassen Sie den Druck so lange, bis das Baby auch mit der Kompression nicht mehr richtig trinkt, dann lösen sie den Druck. Oft hört das Baby ganz auf zu saugen wenn der Druck wegfällt, aber es wird bald wieder damit anfangen, nämlich sobald die Milch wieder fließt. Falls das Baby nicht aufhört zu nuckeln warten Sie einen kurze Zeit, bevor Sie wieder mit der Brustkompression beginnen. 6. Die Gründe, wieso Sie den Druck lösen sollen sind einerseits, dass Sie Ihre Hand etwas ausruhen können und anderseits, damit die Muttermilch wieder zum Kind fließen kann. Das Baby wird, falls es aufgehört hat zu saugen als Sie die Kompression gelöst haben, nun wieder damit beginnen, wenn es die Milch wieder schmeckt. 7. Wenn das Baby wieder zu saugen beginnt kann es sein, dass es effektiv trinkt mit dem Typus "Weit geöffneter Mund Pause dann Schließen des Mundes". Falls dies nicht der Fall ist, d.h. das Kind nur nuckelt, benutzen Sie wieder die Brustkompression wie oben erklärt. 8. Fahren Sie so an der ersten Brust fort bis das Baby auch trotz der Kompression nicht mehr trinkt. Sie sollten dem Baby erlauben, noch eine kurze Weile länger an dieser Seite zu bleiben, da Sie manchmal einen erneuten "Let down" Reflex (Milchspendereflex) bekommen können. Das Baby würde dann von selber wieder zu trinken beginnen. Falls es jedoch nicht mehr trinkt, erlauben Sie ihm sich selbst von der Brust zu lösen oder nehmen sie es von der Brust. 9. Falls das Baby mehr möchte, offerieren Sie ihm die andere Seite und wiederholen den Prozess." (Quelle: Handout Nr. 15. Breast Compression. Revised Januar 2005 Verfasst von Dr. Jack Newman, MD, FRCPC. ©2005; www.BreastfeedingOnLine.com; Übersetzung von: Anke Käppeli Tinnes, IBCLC in Ausbildung, Zollikerberg, April 2006)
Ähnliche Fragen
Liebes Team, Ich mache mir sorgen um die trinkmenge an muttermilch meiner Tochter. Sie trinkt sehr viel muttermilch obwohl wir ja schon mitten in der beikost sind. Ihr Pensum an beikost: - Frühstück mag sie nicht essen, nur kleine Snacks wie mal eine maisstange/etwas fruchtmus - mittags ca.150gramm gemüse-(fleisch/fisch)-brei und Fingerfo ...
Hallo liebe Biggi, meine kleine Polly ist 18 Wochen alt und seit 4 Tagen haben wir es endlich geschafft komplett ohne Stillhütchen zu stillen. An sich klappt das wunderbar allerdings hat sich jetzt die Stilldauer extrem verkürzt: Vorher haben wir teilweise 15min gestillt, manchmal auch mal länger und jetzt sind es nur noch 5min. Natürlich frage ...
Liebe Biggi, Meine Tochter(17 Wochen) die schon immer schlecht an der Brust trinkt hat jetzt einen Harnwegsinfekt. Daher sind wir jetzt im Krankenhaus. Es werden jetzt Stillwiegungen gemacht und gestern hatte sie um 14:30 die letzte Mahlzeit bis 3 Uhr morgens und insgesamt nur 315 ml getrunken. Jetzt ist es fast 8 Uhr und sie hat immer noch nic ...
Hallo, ich weiß, die Frage wird sehr oft gestellt. Meine kleine wird in 2 Tagen 6 Monate alt. Breikost verweigert sie noch. Ihre trinkmenge ist seit 1 Monat weniger und damit auch ihre Ausscheidung. Nun ist es bei diesen Temperaturen aber so, dass sie zwar gut trinkt (700ml) in 24h, aber sehr wenig pinkelt. Der Arzt war zufrieden mit ihr. Ich b ...
Hallo, mein Kind (7Monate) hat seit 3 Tagen sehr wenig Urin in der Windel, dazu hat er Ziegelmehl im Urin (immer orangefarbenen Fleck) in der Windel. Ich stille ihn aller 3 Stunden, Beikost isst er nur mittags und abends, aber noch keine großen Mengen. Wasser trinkt er Schluckweise. Sollte ich eine Flasche Pre anbieten? Habe ich noch nie gemacht. ...
Hallo, meine Tochter (7,5 Monate) bekommt mittags einen Gemüsebrei (60-90g) und abends ein bisschen Getreidebrei angerührt mit Muttermilch und ein bisschen Obst. Ansonsten bekommt sie über den Tag verteilt (ungefähr 5x125 ml) abgepumpte Muttermilch, weil sie tagsüber leider nicht mehr an der Brust trinken möchte. Tagsüber trinkt sie auch immer ein ...
Hallo, unsere Tochter hat ab der ca. 3 Lebenswoche eine Phase gehabt in der ich tagelange- es müssen ca 8 Tage gewesen sein- quasi 24 Stunden durchgestillt habe. Wir beide haben in dieser Zeit kaum Schlaf bekommen, alles war sehr anstrengend. Da die Zunahme ebenfalls nicht stimmte hat meine Hebamme mir geraten zuzufüttern. Als mögliche Probleme ...
Hallo Biggi, unsere Kleine ist nun 10 Monate alt und stillt sich in den letzten Wochen selbst ab. Mittlerweile stillen wir nur noch morgens und abends, manchmal auch nur morgens. Ich biete ihr nach den Breimahlzeiten die Brust an, sie möchte aber nichts trinken. Wir sind uns unsicher, ob sie genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Ihr Essensplan sieht ...
Hallo, meine kleine maus ist 9 monate wiegt 8,9 kg aber dies jetzt schon seit ca 2 monate hin weg. Sie hat am anfang rasant zugenommen und jetzt mal nigs ich bin total durchn wind auch mein kiga meint ich sollte vielleicht zufüttern dass si ja genug bekommt. Wir haben ca 3 fest nasse windeln und dan die weniger nassen. Bei uns ist es so sie hatte ...
Hallo, ich würde gerne eine Frage zur Trinkmenge stellen. Meine Tochter trinkt nachts noch Muttermilch. Wirklich nur ganz selten auch noch einmal tagsüber. Sie ist 14 Monate alt. Sie trinkt tagsüber ca. 250-300 ml Wasser, nachts kam sie sonst meist noch 2-3 mal, um Milch zu trinken. Da trinkt sie auch wirklich ne gute Menge, würde ich sagen. ...
Die letzten 10 Beiträge
- Soor oder Vasospasmus?
- Aceton in der Stillzeit
- Stillen-Abpumpen-Zufüttern-Gewicht
- Stillen-Abpumpen-Zufüttern-Gewicht
- Abstillen in der Schwangerschaft
- Nächtliches Stillen
- Zusätzliche Stillmahlzeit einmalig durch Brei ersetzen
- Baby 9 Monate nachts abstillen
- Zu viel Milch linke Brust
- Weiterstillen trotz Zähnen