Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

traurig übers abstillen

Frage: traurig übers abstillen

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ich habe unseren 8,5 monate alten sohn 7 monate voll gestillt und dann die beikost eingeführt. leider auch ein nachtfläschen wegen dauerstillen. seit 5 tagen lehnt er die brust mit viel gebrüll nun gänzlich ab. so bin ich in die fläschenfalle gerannt und begreife nicht warum mich das so sehr traurig macht. ich wollte das stillen wenigstens zum trost und kuscheln noch etwas beibehalten. ich biete sie ihm noch sehr oft an aber es scheint zwecklos, will ihn damit auch ärgern. es kam so plötzlich und nun diese alberne traurigkeit. es scheint das ich es aktzeptieren muss oder gibts hoffnung auf ein bischen stillen? vielen dank im voraus und liebe grüße


Biggi Welter

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? Liebe Kerstin, es ist sicher keine „alberne“ Traurigkeit, denn schließlich ist das Abstillen ein wesentlicher Schritt und vor allem, wenn Mutter oder Kind davon überrumpelt wurden, dann ist Trauer sich nicht auszuschließen. Selbt wenn das Abstillen von der Mutter gewünscht und ersehnt wurde, gibt es oftmals ein lachendes und ein weinendes Auge. Bei einem acht Monate alten Kind ist es nicht ausgeschlossen, es wieder an die Brust zurückzuführen, doch es gibt keine Garantie, dass dies gelingen wird. Du kannst versuchen, das natürliche Saugbedürfnis des Babys auszunutzen. Das heißt, es werden alle künstlichen Sauger (Schnuller, Flasche) weggelassen und zum Saugen ausschließlich die Brust angeboten. Ob Du diesen Weg probieren willst, kannst nur Du selbst entscheiden. LLLiebe Grüße Biggi


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