Mitglied inaktiv
Hallo Biggi, unser Sohn ist jetzt 6,5 Monate alt und ißt schon seit einigen Wochen sehr gut Breikost. Mittlerweile bekommt er auch abends schon Brei, da er nachts vor hunger aufwachte (nun schläft er wieder durch) nun meine frage : 1. Ich habe jetzt hier im Forum mehrmals gelesen, das man die Flasche zum Absitllen gibt aber damit hatte ich gar nicht angefangen und die will er auch gar nicht (hatte es zum Trinken geben versucht, klappt aber nur mit dem Becher)! Ist das trotzdem OK? Oder muß ich jetzt noch mit der Flaschennahrung anfangen? Und 2. Ich würde gerne um etwas nachzuhelfen (Habe extrem viel Milch) mit Tee´s die Milchproducktion senken, da er ja auch nicht mehr so viel haben will. Welche Tee´s sind da zu empfehlen und da ich es ja schon langsam angehen möchte (schwimme Nachst fast weg) in welchen Mengen am Tag Ok? DAnke schon mal im vorraus. Liebe Grüße Daniela
Liebe Daniela, Ihr Baby ist noch sehr jung und hat ein noch großes Saugbedürfnis, für alleinige Breikost ist es noch zu jung. Da sich die Techniken des Trinkens an der Flasche und an der Brust deutlich unterscheiden und sich ein Flaschensauger ganz anders anfühlt als die Brust, lehnen viele Stillkinder die Flasche ab.Wenn die Mutter die Flasche geben will kommt noch dazu, dass es sich denkt "Was soll denn damit? Ich kann doch die Milch meiner Mutter riechen und fühle ihre Brust und bekomme so etwas Seltsames in den Mund gesteckt". In einigen Fällen hilft es daher, wenn jemand Anderes die Flaschenfütterung übernimmt. Es empfiehlt sich auch, nicht zu warten, bis das Baby sehr hungrig oder müde ist. Müde oder hungrige Babys sind nicht unbedingt daran interessiert etwas Neues auszuprobieren. Manche Babys wollen auch einfach nicht aus einer Flasche trinken. Bei diesen Kindern kann man dann versuchen, ob sie aus einer Trinklerntasse (Schnabeltasse) trinken. Viele Mütter berichten, dass ihre Babys die Trinklerntasse von Avent mit dem weichen Schnabelaufsatz gerne (oder zumindest lieber) annehmen. Unter Umständen kann man auch löffeln. Hier noch ein paar Tipps, wie das Baby die Flasche vielleicht besser annimmt: o die Flasche anbieten, ehe das Baby zu hungrig ist o das Baby beim Flaschegeben in ein Kleidungsstück der Mutter (Geruch) einwickeln o den Flaschensauger nicht in den Mund des Babys stecken, sondern die Lippen des Babys damit berühren, so wie die Mutter dies mit der Brustwarze tut o den Flaschensauger mit warmem Wasser auf Körpertemperatur bringen oder beim einem zahnenden Baby abkühlen, um die Zahnleisten zu beruhigen o verschiedene Saugerformen und Lochgrössen ausprobieren o verschiedene Haltungen beim Füttern einnehmen o versuchen das Baby im Halbschlaf zu füttern Naturheilkundliche Mittel wie Salbeitee können beim Abstillen helfen. Keinesfalls sollten Sie jetzt jedoch "literweise" Salbeitee trinken, zwei bis drei Tassen über den Tag verteilt sind normalerweise sinnvoll. Pfefferminztee hat ebenfalls eine milchreduzierende Wirkung und schmeckt nicht so scheußlich wie Salbeitee. Es gibt auch homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme LLLiebe Grüße Biggi Welter
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