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Stressabbau an der Brust

Frage: Stressabbau an der Brust

sonnie789

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Hallo zusammen, Nach den berühmten ersten drei Monaten läuft nun alles viel ruhiger bei meiner Tochter und mir. Ein Problem/ Anliegen habe ich noch. Julia hat ein kleines Schlafproblem. Sie saugt alle Eindrücke auf und kann nicht wirklich abschalten. Einschlafen klappt entweder im Kinderwagen (das Tragetuch ist grad garnicht akzeptiert) oder nach teilweise einer halben Stunde saugen an der Brust. Dabei möchte sie ausschließlich die linke Brust (weniger Milch wg Vasospasmen) und ein Tuch überm Kopf zum Einschlafen. Nur so wird das hektische Atmen und Zappeln weniger und sie kommt langsam zur Ruhe. Ich achte schon darauf, dass ich die ersten Müdigkeitssignale erwische, trotzdem ist sie teilweise recht aggressiv, während sie sich quasi an mir abreagiert. Dabei spielt sie aber Brustwarze fatzen lassen andocken abdocken, als ob sie selbst merkt, dass sie eigentlich nicht trinken/nuckeln will. Schaukeln singen tragen hilft nicht. Morgens ab 4 wird stündlich geweint und nur mit Brust aufgehört. Meine Fragen dazu: A) ist das Verhalten normal, oder kann es auch sein, dass sie sich von mir irgendwie “an die Brust genötigt“ fühlt? B) hört das mit besserer Selbstregulationsfähigkeit von allein auf? C) was mache ich, wenn mein Partner sie mal ins Bett bringt? Vielen vielen Dank vorab für die tolle Unterstützung! Sonnie


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Liebe Sonnie, es ist schön zu hören, dass es bei euch schon ruhiger geworden ist. Auch wenn du immer noch gefordert wirst!! Das Verhalten deiner Maus ist insofern "normal", als dass viele Kinder in ihrem Alter es zeigen. Dennoch musst du es nicht einfach hinnehmen, und vielleicht geht es manchmal nicht ohne Weinen. Alles, was du für sie tun kannst, ist ihr viel Nähe schenken und Geduld. Sie so anzunehmen, wie sie ist, auch wenn das oft anstrengend ist, ist ein riesiges Geschenk! Doch trotzdem darfst du Grenzen setzen, musst deine Brust nicht traktieren lassen.... Es liegt ganz sicher nicht an dir, sondern wirklich nur daran, dass sie noch kein Wege kennt, mit ihrer Unruhe umzugehen. Vielleicht kannst du sie in den Arm nehmen, auf die Schulter, oder in den Fliegergriff, und dich mit ihr auf einen Pezziball setzen, auf dem du wippen kannst? Es wird sich verwachsen, es ist auch nur eine Phase. Und du machst alles richtig!! Möglicherweise wird es noch dauern, bis die Kleine sich vom Papa zu Bett bringen lässt. Sie ist noch zu jung, um alleine (ein-) zu(-) schlafen, aber vielleicht kann er sich mit ihr hinlegen, sie auf seinem Bauch, und er grummelt ihr beruhigende Laute zu. Ich kenne das, dass der Papa schneller eingeschlafen ist als das Baby, aber seine Ruhe und Tiefenentspannung dann auch das Kind mit in den Schlaf nimmt. :-) Lieben Gruß, Kristina


sonnie789

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Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sie den Schnuller vehement ablehnt und mir das Genuckel aufgrund der Aggressivität gehörig auf den Senkel geht und auch wehtut :)


sonnie789

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Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung und schöne Weihnachten! Alles wird gut ;)


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