Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, ich hoffe sehr, dass du mir helfen kannst. Ich werde schon nervös, wenn Janina abends müde wird und in ihr Bettchen soll. Sie schreit nämlich nur noch wenn ich sie reinlege. Ich lasse sie an der Brust einschlafen, was auch immer recht gut klappt, aber wenn ich sie dann in ihr Bettchen lege, wacht sie zu 90% auf. Ich nehm sie wieder raus, leg sie an und leg sie wieder rein wenn sie schläft usw. Das geht 4-5 mal so und ich bin jedes mal fix und alle. Manchmal versuch ich sie einfach schreien zu lassen, aber länger als 10-15 Min halt ich das nie aus, weil ich es eigentlich nicht für richtig halte. Sie lässt sich dann auch nicht mehr anders beruhigen als mit der Brust. Sie ist jetzt fast 3 Monate alt und den Schnuller mochte sie noch nie. Anfangs waren wir noch froh darüber....! Tagsüber ist das alles kein Problem, wir legen uns beide ins große Bett, sie bekommt die Brust und nach 10 Min. kann ich heimlich, still und leise die Flucht ergreifen. Sie schläft auch unter Tage manchmal in ihrem Bett. Es scheint sie garnichts zu stören, solang es nicht Nacht ist. Für heute ist der Kampf wieder vorbei und ich kann endlich ins Bett. :o))!! Vielen Dank schon mal im Voraus! Liebe Grüße Janna
? Liebe Janna, das Problem dürfte das Umbetten sein und außerdem die Tatsache, dass es von der Natur nicht vorgesehen ist, dass Babys alleine schlafen. Manche Babys haben einen überaus empfindlichen Gleichgewichtsinn und werden durch Bewegung wach (vielleicht auch durch Bewegungen, die sich über die Matratze übertragen). Versuche einmal dein Kind nach dem Einschlafen nicht mehr umzubetten. Also leg dich zum Beispiel mit ihm zusammen hin, so dass es liegen bleiben kann. Es kann sein, dass euer Kind einfach deshalb wach wird, weil es durch die Lageveränderung von senkrecht zu waagerecht oder andere Bewegungen geweckt wird. Eine solche Lageveränderung reizt das Gleichgewichtsorgan im Ohr und kann dazu führen, dass das Baby aufwacht. Möglicherweise wäre für euch ein Familienbett nach dem „Beiwagenprinzip" eine gute Lösung: vielleicht habt ihr so viel Platz in eurem Schlafzimmer, dass ihr zum Beispiel ein Gitterbett (mit der Matratze auf gleicher Höhe wie eure) direkt an euer Bett anschließen lassen könnt. Das Gitter an der eurem Bett zugewandten Seite lasst ihr weg und euer Sohn kann dann einfach nach dem Stillen in das „Beistellbett" geschoben werden. Eine weitere Möglichkeit ist einfach eine Matratze auf dem Boden neben eurem Bett. Probiert einfach mal ein bisschen herum. Ein so kleines Wesen ist auch nicht dafür gedacht, dass es alleine irgendwo abgelegt wird. Menschenbabys gehören in die Kategorie der Traglinge, die den anhaltenden Körperkontakt mit der Mutter brauchen. „Ableglinge" sind eine Wunschvorstellung unserer Gesellschaft, aber bisher wurden noch keine Säugelebewesen dieser „Art" gefunden. Wenn Du gerne lesen magst, kann ich dir das Buch „Schlafen und Wachen - ein Elternbuch für Kindernächte" von Dr. William Sears empfehlen. Dr. Sears gibt in seinem Buch nicht nur wirklich praktikable Tipps, die die Nächte ruhiger werden lassen, er erklärt auch warum Babys und Kleinkinder so schlafen wie sie nun einmal tun. Das Buch ist im Buchhandel, bei La Leche Liga und bei jeder LLL-Stillberaterin erhältlich. LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
hallo, uns ging es ganz genau so. In unserem Fall hat es oft geholfen noch etwa 10-20 Minuten zu warten, nachdem sie eingenickt war, bis sie scheinbar tief schlief. Beim ins Bettchen tragen war es dann wichtig, sie fest an sich zu drücken, immer den Kopf gut zu unterstützen und nur gedämpfte Beleuchtung zu haben. Drohte sie aufzuwachen half manchmal gleich nach dem Hinlegen noch die Hand mit leichtem Druck auf den Brustkorb zu legen. Ist sie dann trotzdem aufgewacht, hat es manchmal genützt sie gleich in den flachgelegten (mit einem Fell gepolsterten) Buggy zu legen und kurz durchs Wohnzimmer zu fahren statt wieder zu stillen, da schlief sie gleich wieder ein. Allerdings glaube ich bei jedem Baby muß man ein bißchen ausprobieren welche Prozedur am besten hilft. Trostpflaster: Irgendwann wirds besser. Grüße
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