Mitglied inaktiv
hallo, heute wende ich mich mal an sie emelie ist mein 4kind wo ich voll stille aber so was habe ich noch nicht gehabt, seid 2tagen schreit sie die brust nur so an sie lässt sich nicht beruhigen heute abend war es so schlimm das sogar mein mein verzweifelt ist an ihrem geweine sie ist jetzt 10 wochen alt bekommt keine Flansch oder schnuller was sie seid gut einer woche macht ihren daumen nehmen, habe sie dann in mein bett gelegt und da versucht zu stillen da hat sie sie dann beruhigt und die brust genommen aber ich kann ja nicht nur im bett liegen und sie stillen (mein zweitjüngster ist erst 22 monate) habe sie vielleicht tipps für mich??? lg sany
Liebe Sany, am besten wendest Du dich einmal für eine persönliche Beratung an eine Stillberaterin in deiner Nähe. Ich suche dir gerne die nächstgelegene LLL Stillberaterin heraus, wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst. Bis Du eine Kollegin erreichen kannst, hier einige allgemeine Tipps: Du kannst versuchen dein Baby anzulegen, wenn es schon sehr schläfrig oder fast eingeschlafen ist. Viele Babys, die sich weigern, an der Brust zu trinken, wenn sie hellwach sind, tun es im Halbschlaf dann doch. Du kannst ihm die Brust auch immer wieder anbieten, wenn es wach ist, dränge aber nicht. Manche Babys sind eher bereit zu trinken, wenn ihre Mutter umhergeht statt stillzusitzen. Weitere Maßnahmen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben, sind: im Umhergehen stillen, in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, im Halbdunkeln stillen, im Halbschlaf stillen, das Baby mit der Brust spielen lassen, unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, alle künstlichen Sauger vermeiden, das Baby massieren, viel Körperkontakt (Haut auf Haut), und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass die Brust übervoll wird, sollte die Milch ausgestrichen oder abgepumpt werden. Die so gewonnene Milch kann dem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode angeboten werden, z.B. mit einem Becher. Die Flasche ist in dieser Situation nicht unproblematisch, denn es kann passieren, dass sich dein Kind dann zur Flasche hin abstillt. Prinzipiell kann auch das Saugen am Daumen (oder einem anderen Finger) zu einer Saugverwirrung führen. Es gibt sogar Kinder, die bereits mit einer Saugverwirrung geboren werden und bei denen dann auch eine Schwiele am Daumen gefunden werden kann, weil das Baby im Mutterleib bereits exzessiv Daumen gelutscht hat. Doch das Risiko, dass ein Kind eine Saugverwirrung am Daumen entwickelt ist um ein Vielfaches geringer, als bei einem künstlichen Sauger. Dazu kommt, dass ein Baby mit dem Daumenlutschen in der Regel erst nach einigen Wochen beginnt und sich bis dahin hat sich das Stillen gut eingespielt und das Trinkmuster an der Brust ist für das Kind schon recht gut „abgespeichert". Du kannst versuchen, deiner Tochter jedes Mal, wenn sie den Daumen nimmt, diesen vorsichtig und sanft aus dem Mund zu ziehen, damit sie korrekt trinken kann. Das kann ein paar stressige Tage bedeuten, doch in vielen Fällen hilft es und das Kind lässt sich zumindest für einige Zeit so vom Daumenlutschen abhalten. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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