Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

schreit an der brust

Frage: schreit an der brust

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liebe biggi mein kleiner ist fuenf monate alt und wird voll gestillt. ganz problemlos war das stillen mit ihm nie. er hat von anfang an recht viel gespuckt, tut er immer noch und war teilweise auch recht unruhig an der brust. du meintest bei einer früheren frage von mir, dass es vielleicht am zu starken milchspendereflex liegen koennte, was auch sicher zutrifft. jetzt ist es so, dass er nachts total brav trinkt, total ruhig und schlaeft gleich wieder weiter. tagsüber muss er momentan nur sehen,dass ich die brust frei mache, dann kommt mir vor, er wird schon ganz wild. er verkrampft sich, laesst sich nicht einmal richtig zur brust legen, schreit..oft geht das dann eine weile so, bis er endlich saugt und dann passt es auch. ich dachte, dass ich ihn vielleicht zu oft anlege, aber warum trinkt er dann voll genuss, wenn er angedockt hat? oder hat er eine saugverwirrung durch den schnuller? oder koennte er schmerzen haben, wegen spucken, reflux...? was meinst du? vielen dank und liebe gruesse martina plus lorenz


Biggi Welter

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? Liebe Martina, alle von dir aufgeführten Ursachen sind prinzipiell möglich und müssten vor Ort abgeklärt werden. Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit: Ablenkbarkeit. Manche Kinder beginnen recht früh, sich für ALLES zu interessieren, aber bitte nicht für die Brust. In solchen Zeiten sind die Kinder sehr leicht ablenkbar (da genügt schon, dass eine Gardine wackelt), lassen die Brust leicht los, sind aber andererseits recht unzufrieden, weil ihre Fähigkeiten noch nicht ausreichen, um das zu erreichen was sie wollen. Das wiederum finden manche der Kinder schlicht und ergreifend `zum SchreienA. Nachts, wenn alles ruhig und dunkel ist, ist das Trinken dann meist problemlos. Falls ein Baby sehr stark ablenkbar ist und viel zappelt, ist es oftmals hilfreich, sich in eine ruhige, unter Umständen auch abgedunkelte Umgebung zurückzuziehen. Manchen Kinder hilft es, sie zu bündeln. Besonders unruhige Babys, die sich an der Brust steif machen und nach hinten überstrecken, können auch gebündelt werden. Beim Bündeln wickeln Sie Ihr Baby gut in eine Decke ein, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn Sie das Kind auf diese Weise eingepackt haben, sieht es wie ein `CA aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen. Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen Halt im wahrsten Sinne des Wortes um weniger zappelig zu sein. Rückzug in eine möglichst `langweiligeA und uninteressante Umgebung kann in den Phasen dieser besonderen Ablenkbarkeit wirklich Wunder wirken. LLLiebe Grüße Biggi Welter


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