Bibime
Liebe Still-Expertinnen, Mein Sohn ist 2,5 Monate alt und ich still ihn voll.So alle paar Stunden nach Bedarf.Ich habe noch einen Sohn,den ich 1 Jahr voll gestillt habe ohne je irgendwelche Probleme.Jetzt plötzlich habe ich richtig Schmerzen wenn ich die linke Brust anfasse.Beim Stillen ist es an der Brustwarze und am Brustwarzenhof etwas unangenehm. Besteht die Gefahr einer Brustentzündung?Was kann ich tun? (Quark oder Kohl gibt es bei uns nicht).Es gibt auch verhärtete Stellen. Vielen Dank
Kristina Wrede
Liebe Bibime, es könnte schon sein, dass sich da ein Milchstau gebildet hat. Wenn Quark und Kohl nicht zur Verfügung stehen, dann vielleicht kühle und warme Auflagen? Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Zwischen den Stillzeiten tut es gut, die Brust zu kühlen. Du kannst die Brust mit einem Coolpack oder auch zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden, kühlen. Um eine gestaute Stelle zu entleeren, sollte jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis der Knoten und die Schmerzen vergangen sind. Es sollte alle eineinhalb bis zwei Stunden anlgelegt werden und dabei das Baby so gehalten werden, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein. Häufiges Stillen (oder abpumpen) rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung. Sobald Symptome wie Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen usw. dazu kommen, sollte unverzüglich eine Ärztin/Arzt hinzugezogen werden. Auch wenn sich die Verhärtung nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen bessert, sollte die Brust ärztlich untersucht werden (Frauenärztin/arzt oder Hausärztin/arzt). Ich hoffe, diese Hinweise helfen dir und wünsche dir schnell gute Besserung! Lieben Gruß, Kristina
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