JuliMe
Liebe Biggi, liebe Christina, Meine Tochter ist nun 11 Monate alt und schläft derzeit immer schlechter. Ich hoffe, dass dies damit zusammenhängt, dass sie zurzeit zahnt, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Ich habe auch nicht die Erwartung, dass sie vor 2 durchschläft, aber manchmal verstehe ich nicht warum es immer schlechter wird. Zudem werde ich bald wieder arbeiten gehen und ich habe gehofft, dass der Papa ab und zu einen Teil der Nacht mit ihr verbringen kann. Zurzeit schlafe ich meistens mit ihr und mein Mann auf dem Sofa. Letzte Nacht hat er versucht sie zu beruhigen, damit ich etwas Schlaf bekomme, aber sie hat die Minute geweint als er sie getragen hat (was tagsüber super funktioniert) und länger kann ich mir ihr weinen nicht anhören. Sie lässt sich in der Nacht nur an der Brust beruhigen, das dafür meistens sehr schnell allerdings. Ich Stille sie immer noch viel und gerne, aber wir brauchen eine Möglichkeit, dass mein Mann -und später vielleicht auch mal die Oma - sie beruhigen kann. Ansonsten verbringt sie viel und gerne Zeit mit den beiden, aber in der Nacht scheint zurzeit nur die Brust zu helfen. Wäre Fläschchen eine Option und wenn ja wie stellen wir das am besten an ohne abzustillen? Vielleicht ersteinmal tagsüber Flasche probieren, damit sie nicht so verwundert ist nachts? Früher hat sie Flasche mit abgepumpter Milch akzeptiert, aber wir haben es lange nicht mehr versucht und pre hat sie noch nie getrunken. Zudem habe ich vor sie noch etwas länger zu stillen. Denkt ihr, dass es in ein paar Monaten ein Problem ist wenn ich mal eine Nacht weg bin? Ist das anders als mit einem Kind, das nicht mehr gestillt wird? Habt ihr ein paar Tipps für uns? Vielen dank und ganz liebe Grüße Juli
Kristina Wrede
Liebe Juli, es ist schon so, dass die Kleinen, wenn sie zahnen, sehr unruhig schlafen und uns mehr brauchen als zuvor. Schön, wenn Eltern das zulassen können und für ihre Babys da sind :-) BIndung ist etwas, das nur indirekt mit der Ernährung zu tun hat. Deine Maus braucht DICH, weil du ihre Hauptbezugsperson bist, der sicherste Hafen, den sie hat. Darum schläft sie bei und mit dir am besten. Es ist also ein absolut normales Verhalten. Und das ändert sich im Laufe des Älterwerdens, wenn auch andere Personen immer wichtiger werden. Dabei ist es hilfreich, wenn die Kleinen gute Erfahrungen mit diesen Personen machen in dem Sinne, dass sie wissen, ihre Bedürfnisse werden gesehen und befriedigt. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Oma, wenn das Kind zur Mutter will, das auch zulässt. Denn damit signalisiert sie, dass sie die Zeichen des Babys versteht und angemessen beantworten kann. Ist die Mama dann nicht da, geht es auch auf andere Weise. Verstehst du, wie ich's meine? Oft machen wir nämlich den Fehler, dass wir uns als Mütter vorenthalten wollen, wenn das Baby von einer anderen Person betreut wird. Unser Kind aber versteht das nicht und so wird sein Bindungsbedürfnis aktiviert, es gerät also in Stress und ängstigt sich, weil es nicht begreifen kann, warum die Person, die für sein neurologisches Wohlbefinden wichtig ist, nicht greifbar ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Fläschen statt Brust wird vermutlich nicht viel ändern. Geduld und Vertrauen ist wichtiger - und die Frage, was WIRKLICH verändert werden muss. AUch wenn du arbeitest braucht dein Kind dich, und es IST am einfachsten, wenn sie weiter bei dir schlafen und du sie im Halbschlaf stillen kannst. Die Qualität des Schlafes ist meist wirklich besser, als wenn du gegen ihr Weinen schlafen müsstest oder sie immer wieder weinend aufwacht, weil Papa eben nicht gleich Mama ist. Und ja: Es wird besser mit der Zeit, und diese Zeit ist schnell vorbei (kann ich als Mutter eines 14- und einer 17-jährigen jetzt bestätigen). Die anstrengenden Monate, wenn unsere Kleinen uns so bitter nötig haben, scheinen endlos und unerträglich, aber wenn wir uns nicht dagegen wehren, gebraucht zu werden, sondern Lösungen finden, mit denen es uns trotzdem gut gehen kann, dann macht uns das eher stärker. Wie sie mit einer längeren Trennung (über Nacht) klarkommt kann dir niemand sagen. Es sollte ausprobiert werden, wenn du das Gefühl hast, es geht gut. Also dass sie gern auch ohne dich bleibt, sich von der betreuenden Person beruhigen lässt und danach auch wieder freudig in deine Arme zurückkehrt. Ich würde damit jedoch noch warten, bis sie die nächste Veränderung, dass du arbeiten gehst, verarbeitet hat. Lieben Gruß, Kristina
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