Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, Mein Sohn (2. Kind) wird diese Woche ein Jahr alt. Ich versuche seit einigen Wochen abzustillen. Er bekam bisher noch abends und morgens bzw. bei Bedarf auch Nachts Mumi. Die Flasche verweigert er, einen Schnuller hat er nicht, den Daumen hat er auch (noch) nicht gefunden. Er hat jedoch vor allem abends ein starkes Saugbedürfnis und schreit natürlich wie am Spieß, wenn dies nicht gestillt wird. Schreien lassen möchte ich ihn nicht, das würde zudem nicht helfen, weil er, wenn er so unruhig einschläft, die gesamte Nacht unruhig wäre. Ich versuche, ihm vor dem Schlafengehen aus dem Becher Wasser oder auch Milch trinken zu lassen, das hilft aber nicht. EIne andere Überlegung ist, ihn eine Weile abends etwas länger wach zu halten, damit er beim Einschlafen so müde ist, dass er darüber das Saugbedürfnis vergisst, aber ideal ist das nicht unbedingt. Es ist leider niemand anderes da der ihn ins Bett bringen könnte. Weißt Du noch andere Möglichkeiten?Nicht anbieten, nicht ablehnen, da komme ich nicht weit mit. Stilldauer habe ich schon verkürzt, aber das passt ihm natürlich nicht... Eine weitere weniger den praktischen Bereich betreffende Frage bzgl der eigenen Gefühle beim Abstillen: ich vermute, mein Sohn spürt, dass mir das Abstillen nicht leicht fällt, da diese Zeit sehr schön war und das Stillen sehr gut funktioniert hat. Ich habe mich jetzt so entschieden, weil ich in den letzten 4 Jahren bis auf rd. 3 Monate entweder schwanger war oder gestillt habe (mein erstes Kind wurde auch gut 14 Monate gestillt, kurze Zeit später war ich wieder schwanger). Ist das nicht komisch, da freue ich mich darauf, ein wenig mehr Zeit für mich wieder zu gewinnen,die brauche ich wirklich ganz dringend. Andererseits hänge ich an der Stillzeit. Dazu würde ich gerne Deine Meinung hören, bzw. Erfahrungen, geht das anderen Frauen auch so, die etwas länger stillen, als "üblich" aber nicht als Langzeitstillmütter gelten? Vielen Dank für Deine immer guten Ratschläge, Susanne
? Liebe Susanne, ich denke, Du hast die Antwort schon selbst gefunden: Dein Kind spürt deine Zweifel und solange Du diese Zweifel und ambivalenten Gefühle hast, wird das Abstillen weiterhin sehr schwierig werden. Es ist ein Trugschluss, dass Du durch das Abstillen mehr Zeit für dich gewinnen wirst, denn dein Kind wird dich auch nach dem Abstillen weiterhin brauchen. Zeit für dich kannst Du auch mit einem gestillten Einjährigen haben, das ist nur eine Frage der Organisation. Hör nochmals in dich hinein, überlege, was Du wirklich willst, was Du dir erhoffst und wie realistisch es ist, diese Hoffnungen mit dem Abstillen zu verknüpfen. Und dann, wenn Du eine klare und sichere Entscheidung für das Abstillen getroffen hast, hinter der Du ohne jeden Zweifel sicher stehen kannst, dann wird das Abstillen auch funktionieren, weil dein Kind dann nicht mehr Zweifel, sondern Entschlossenheit spüren wird. LLLiebe Grüße Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo. Ich würde gerne "abstillen", habe seit Mitte Mai für unseren Sohn abgepumpt. Durch Brustentzündung im Dezember und Milchstaus etc. bin ich mittlerweile soweit, dass ich schon mitten im Abstillprozess bin, jetzt aber gerade nicht weiß wie ich es "beende". Ich pumpe nur noch morgens und abends 10 Minuten und es kommt auch nicht mehr viel raus ...
Hallo, Mein Sohn wird in sechs Wochen 3 Jahre alt. Er geht halbtags in den Kindergarten, den Rest der Zeit kümmere ich mich um ihn. Ich versuche ihn seit ca. 6 Monaten abzustillen. Zuerst haben wir es auf vier mal reduziert (morgens, Mittagsschlaf, abends und einmal nachts), dann habe ich versucht, es auf zweimal zu reduzieren, ohne nennenswert ...
Hallo, wir stillen immer noch :) Mein Sohn wird im Mai 2 Jahre und seit ein paar Wochen merke ich, dass er nur noch an der Brust "nuckelt" und eigentlich nicht mehr trinkt. Er trinkt 1x immer um ca. 23 Uhr richtig viel und die restlichen male nuckelt er nur wie bei eimem Schnuller. Er lässt sich aber anders (außer durch ewiges herumtragem) micht me ...
Hallo Frau Welter, ich bin leider total verunsichert und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Ich habe jetzt auch viele ähnliche Beiträge und Ihre Antworten dazu gelesen, aber nichts passt so richtig zu mir. Mein Sohn wird in einem Monat 2 Jahre. Nach anfänglichen Problemen beim stillen, haben wir eine richtig schöne Stillzeit zusammen. M ...
Hallo, Meine Tochter ist 13 Monate alt und aufgrund einer anstehenden Kinderwunschbehandlung muss ich sie leider jetzt schon abstillen. Ich habe es bereits geschafft sie nachts abzustillen und sie schafft es mehrere Stunden zu schlafen, wacht aber dennoch öfter auf. Sie wird aktuell mehrmals gestillt: morgens nach dem aufwachen, mehrmals tagsüber ...
Hallo Biggi, meine Tochter ist 2 1/4 Jahre alt. Sie stillt noch sehr viel tagsüber und auch nachts noch häufig. Unsere Nächte sind oft sehr sehr unruhig und ich bin morgens völlig gerädert, da ich manchmal einfach nicht wieder in den Schlaf finde. Jetzt haben mein Mann und ich den Plan, unsere Tochter nachts abzustillen. Dazu möchte er die Nächte ...
Liebe Biggi, ich hatte dir vor 2 Monaten geschrieben, dass ich einen Ausschlag unter der Brust habe und ich bei einer sehr unsensiblen Hausärztin war, die meinte ich müsse abstillen. Nach deiner Rückmeldung hatte ich mich dagegen entschieden und erst mal abgewartet. Die Ärztin meinte es sei ein Pilz, allerdings hatte ich absolut keine Beschwerden ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Ich stille gerade nachts ab. Tagsüber hat der Kleine nicht mehr getrunken. Gerade ist der zweite Tag und meinf Brüste fühlen sich noch sehr unangenehm. morgen haben wir Babyschwimmen. Jetzt mache ich mir Sorgen, dass ich mir dsbri vielleicht eine Brustentzündung zuziehen könnte oder das unangenehme Gefühl der sehr vollen Brüste damit noch verlän ...