Mitglied inaktiv
Seit ein paar Tagen trinkt meine kleine Tochter (12 Wochen) sehr schlecht. Sie trinkt ca. 2 bis 3 Minuten an jeder Seite intensiv, dann schreit sie, wenn ich sie zwingen will zu trinken. Gegen Abend jedoch möchte sie so viel Milch haben, wie ich ihr nicht bieten kann. Das ist ja wohl auch kein Wunder wenn den ganzen Tag wenig Nachfrage ist. Soll ich tagsüber abpumpen um abends der Nachfrage gerecht zu werden? Dann noch ne Frage: Mache ich etwas beim Abpumpen falsch? Ich brauche ewig um eine kleine Menge zu bekommen. Muss man die Pumpe in einer bestimmten Haltung ansetzen? Ich habe nur so ne ganz einfache Handpumpe, die sollte eigendlich nur mal für den Notfall sein wenn ich mal weg muss damit jemand anderes mein Kind füttern kann. Lohnt sich die Anschaffung einer elektrischen Pumpe? Muss man später öfter abpumpen? Danke für dein Bemühen Pem
? Liebe Pem, fangen wir von hinten an. Das Abpumpen ist eine Sache, die gelernt und geübt werden muss und nicht jede Pumpe ist für jede Frau geeignet und es gibt Pumpen, die sind überhaupt nicht für den ihnen zugedachten Zweck geeignet. Falls Du ein Modell mit Gummiball hast, dann wirfst Du es am besten gleich in die Mülltonne, denn diese Dinger sind nicht nur ineffektiv und nicht richtig sauber zu bekommen, sie können auch das Brustgewebe schädigen und es besteht ein hohes Risiko, dass die Milch verunreinigt wird (unter anderem können Schadstoffe aus dem Gummi abgegeben werden). Die Antwort auf die Frage, welche Pumpe angeschafft werden sollte, hängt davon ab, wie oft die Pumpe gebraucht wird und auch wie gut die einzelne Frau mit der jeweiligen „Technik" zurechtkommt. Manche Frauen wollen auch überhaupt keine Pumpe und kommen mit dem Handausstreichen besser zurecht. Am besten setzt Du dich einmal mit einer Stillberaterin vor Ort in Verbindung und lässt dir zeigen und erklären, wie das Handausstreichen funktioniert und lässt dir erklären, welche verschiedenen Typen von Milchpumpen es gibt und wie das Abpumpen richtig durchgeführt wird. Wenn Du mir deinen Wohnort mit Postleitzahl angibst suche ich dir gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. Nun zum Trinkverhalten deiner Tochter. Kann es sein, dass deine Kleine gerade beginnt sehr neugierig die Welt zu erkunden? Versuche einmal, dich zum Stillen in eine ruhige und ablenkungsarme, möglicherweise auch abgedunkelte Umgebung zurückzuziehen. Viele Kinder kommen mit drei bis vier Monaten in eine Phase, wo alles, aber auch wirklich alles interessanter ist als die Brust und da reicht schon das Wackeln einer Gardine, um sie abzulenken. Eine andere Möglichkeit ist, dass deine Tochter inzwischen gelernt hat so effektiv zu trinken, dass sie nach kürzester Zeit genug hat. Am Abend will sie dann das am Tag nicht ausreichend gestillte Saugbedürfnis durch länger dauerndes Stillen befriedigen und sich wahrscheinlich auch Nähe und Geborgenheit nach einem aufregenden Tag holen. Abpumpen während des Tages und die dabei gewonnen Milch am Abend zu füttern löst das Problem nur scheinbar, denn die Brust bekommt so nicht das Signal, dass am Abend mehr Milch benötigt wird. Achte in jedem Fall auf die nassen Windeln deiner Tochter und die übrigen Anzeichen für ein gut gedeihendes Baby. Falls irgendwelche Anzeichen darauf hindeuten, dass dein Baby nicht genügend Milch bekommt, solltest Du sowohl deine Kinderärztin/arzt aufsuchen und das Kind anschauen lassen, um auszuschließen, dass das veränderte Trinkverhalten eine medizinische Ursache hat (z.B. ein Infekt) und dich mit einer Stillberaterin in Verbindung setzen, die dir gezielte Hinweise geben kannst, wie Du deine Milchmenge steigern kannst. LLLiebe Grüße Biggi
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