Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Prozess Abstillen

Frage: Prozess Abstillen

Larihuck

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Liebe Biggi, da ich wieder schwanger bin, möchte ich gerne meine Tochter (27 Monate) abstillen. Sie wurde schon immer zum Einschlafen gestillt und auch noch nachts mehrmals, so dass ich mir ein wenig mehr Ruhe oder auch Flexibilität während der Nachtruhe wünsche. Seit Montag klebe ich sobald ins Bett geht meine Brustwarzen ab und sage meiner Tochter, dass Mama aua hat und dann akzeptiert sie es auch. Sie weint manchmal kurz, manchmal gar nicht (auch zum Mittagsschlaf). Tagsüber wird sie noch gestillt. Sie hält sich allerdings seit dem extrem lange wach und möchte auch immer nochmal runter ins Wohnzimmer und spielen, am ersten Tag haben wir es nicht gemacht, es endete in langen Schreiphasen. WIr lesen dann meist nochmal was vor und gestern ist sie dann nach 1,5h auf dem Sofa beim Vorlesen eingeschlafen. Wir haben sie dann ins Bett getragen und sie hat wie noch nie zuvor 8h am Stück von 20 - 4Uhr geschlafen und wollte dann aber wieder runter und die Bettruhe beenden (sonst hat sie immer 10 - 11h geschlafen, war aber mind. 3-4 x wach.). Beim Mittagsschlaf schläft sie ganz problemlos ein, hält kurz die Brust aber es ist ok für sie, aber ich sehe es ihr an, dass sie traurig darüber ist. Ist mein Vorgang mit dem Abkleben ok oder sollte ich lieber eine andere Methode wählen? Ich möchte es so leicht wie möglich meiner Tochter machen. Lieben Dank für deine Mühe.


Biggi Welter

Biggi Welter

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Liebe Larihuck, wenn du jetzt damit angefangen hast, würde ich nicht noch weitere Methoden dazunehmen, dein Kind braucht Zeit, um sich an die Veränderung zu gewöhnen. Hab Geduld und steh deinem Kind bei, mit liebevoller Konsequent schafft ihr das. Ich würde nur nicht damit beginnen, mitten in der Nacht aufzustehen, denn dein Kind kann lernen, dass in der Nacht nicht ins Wohnzimmer gegangen wird. Auch wenn es erst einmal Tränen gibt, wird dein Kind sich an die neue Situation gewöhnen! Je klarer und sicherer DU bist, umso leichter machst du es deinem Kind. Denn unsere Kinder spüren jeden Zweifel in uns und dann fällt es ihnen schwerer, uns zu folgen (im wahrsten Sinne des Wortes). Gib deinem Kind ganz viel Liebe und tröste es, zeige ihm, dass du seinen Schmerz verstehst. Deine Kleine wird das verkraften, denn Du bist ihr Leuchtturm und sie wird sich an Dir orientieren. Ihr schafft das, bleib ruhig und gelassen! Lieben Gruß Biggi


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