----Luisa----
Hallo, ich weiß zurzeit nicht was ich tun soll. Meine Kleine (1 Jahr) schläft nicht mehr auf meinem Arm ein (was an sich gut ist, weil ich es so nicht selber abgewöhnen muss). Sie will lieber direkt hingelegt werden. Das Problem ist, dass sie so auch einfach nciht einschlafen kann. Ich weiß einfach nicht, was ich machen muss, um sie zum schlafen zu bewegen. Meistens läuft es so ab, dass ich sie auf meinem Arm zur Ruhe bringe, dann lege ich sie hin und streichel sie noch oder halte nur meine Hand hin, bis sie eingeschlafen ist. Zurzeit will das alles aber nciht klappen und da ich meistens über eine halbe Stunde in einer sehr unbequemen Position stehen muss, kann ich irgendwann einfach nicht mehr. Dann gehe ich, auch weil ich langsam ungeduldig und wütend werde, einen kurzen Moment raus. Aber dann fängt sie gleich an zu weinen und ich kann es momentan echt nicht mehr hören. :( Ich denke, dass das nur eine Phase ist, weil sie ein bisschen heiser ist und auch die Zähne kommen, aber vielleicht weiß jemand Rat, wie ich mich verhalten soll. Ich fühle mich einfach so hilflos, weil ich nicht weiß, wie ich ihr ruhig und sanft helfen soll, einzuschlafen. Momentan ist es nur noch so, dass sie weint, bis sie so richtig müde wird und dann irgendwann endlich einschläft, obwohl ich bei ihr bin und sie streichle. Da blutet mein Herz...
Kristina Wrede
Liebe Luisa, solche Situationen sind uns allen recht bekannt - sie kommen "in den besten Familien" vor und es liegt ganz sicher nicht daran, dass du irgendetwas falsch machen würdest. Es ist ebenso natürlich, dass du angenervt bist, und ich hoffe, dass meine Antwort dir hilfreiche Impulse geben kann. Es ist gut, wenn du deine Wut wahrnimmst und etwas dagegen tust, bevor du explodierst - was gar nicht so selten ist auch bei den liebevollsten Eltern!! Vielleicht kann dich der Papa in der Zeit bei der Kleinen "vertreten", damit sie nicht allein sein muss? Auf der einen Seite ist es ja so, dass du das Verhalten deiner Kleinen an sich nicht verändern kannst. Aber das Drumherum... Zum Beispiel wäre eine Möglichkeit, dass du die Matraze deiner Maus aus ihrem Bettchen nimmst und direkt auf den Boden legst. (Oder du nimmst gleich eine normalgroße Matraze.) Dann könntest du dich neben sie legen, ihr die Hand halten oder sie anderweitig so berühren, wie es ihr zum Einschlafen gut tut. Du könntest ihr etwas vorsummen oder -singen, oder eine gaaaaaanz ruuuuhige Geschichte erzählen. Oder du nutzt sogar die Gelegenheit und machst selbst einen Powernap, während auch deine Maus einschläft. Oft klappen diese Ansätze wirklich gut!! Die andere Sache ist die, ob deine Kleine, wenn du sie zum Schlafen legst, wirklich schon schlafbereit ist. Wenn sie nicht getragen werden möchte, sondern abgelegt werden will, dann könnte es sein, dass sie NUR dieses eine Bedürfnis hat, aber eben noch nicht müde ist. Hier hilft es, mit den Zeiten zu spielen. Was passiert, wenn du dich eine Stunde früher mit ihr Richtung Schlafzimmer aufmachst? Oder eine Stunde später? Vielleicht reicht ihr ein kuscheliger Platz in deiner Nähe, in der Küche oder im Wohnzimmer, und sie braucht gar nicht ins Bettchen? Das Weinen an sich ist schwer zu ertragen, da hast du absolut Recht. Wenn jedoch alles ok ist, dann geht es manchmal nicht ohne. Wenn die Zähnchen weh tun oder der Hals, dann muss der Unmut eben rausgeweint werden. Wichtig ist nicht, dass sie nicht weint, wichtig ist zu wissen: Du bist bei ihr und stehst ihr bei, sie ist nicht allein und lernt, dass manches im Leben zwar nicht angenehm ist, aber vorüber geht, und dass da immer jemand ist, der tröstet und Zuversicht versprüht. Eventuell solltest du euren Kinderarzt fragen, ob du deinem Töchterchen etwas geben kannst, dass ihr das Zahnen erleichtert. Lieben Gruß, Kristina
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