Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, mein Sohn ist 1 Jahr alt (*08.09.2000). Ich habe bis vor 1 Woche noch morgens und abends gestillt und nun nur noch morgens. Abends bekommt er nun Brot und isst auch schön. Folgendes Problem (abgesehen von meiner wahnsinnig prallen Brust - habe mir Salbeitee geholt und es hilft, obwohl es fürchterlich schmeckt): Er wachte die letzte Woche mehrmals abends auf und ich konnte ihn wirklich mit NICHTS beruhigen. Gab ihm Tee (er trank aber nur ein paar Schlückchen), habe mich mit ihm hingesetzt, im Arm gehalten usw. Nichts half. Normalerweise schreit er sehr wenig, aber kaum wollte ich ihn hinlegen, ging es wieder los. Nach ca. 1 1/2 Stunden habe ich mich doch wieder erweichen lassen und ihn angelegt. Er trank, als sei er am Verdursten. Ich denke nicht, dass er Hunger hat, sondern dass es nur zur Beruhigung dient, wenn er die Brust bekommt, denn danach schlief er sofort wieder ruhig ein. Was kann ich denn nur tun, um ihm das abzugewöhnen? Vielen Dank und liebe Grüße Tanja
Liebe Tanja, Du merkst, dass deinem Sohn das Stillen offenbar noch sehr viel bedeutet. Sicherlich ist die Brust für ihn nicht nur Nahrung, sondern Nähe, Trost und Geborgenheit. Die Welt ist für Deinen Sohn nun ungeheuer aufregend und es vergeht kein Tag, wo er nicht was Neues kennen lernt. Du schreibst, dass er bis vor einer Woche noch zwei Stillmahlzeiten bekam und nun keine mehr. Wäre es denn eine Lösung, wenn er für eine Weile noch eine Stillmahlzeit bekommen könnte, Du ihn also nur morgens nicht mehr stillst und abends doch noch? Eine abendliche Stillmahlzeit würde ihn zur Ruhe kommen lassen und eine extra Portion Geborgenheit bedeuten. Ich kann dir keinen Tipp geben, wie dein Kind ohne Schmerz und Tränen jetzt sofort abgestillt werden kann – vielleicht schenkst Du ihm einfach noch ein wenig Zeit? LLLiebe Grüße Biggi
Mitglied inaktiv
Auch mein Mann hat es probiert und ich ging aus dem Zimmer, auch das half nichts. Er weinte immer weiter. LG Tanja
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