Mitglied inaktiv
Hallo, unsere Tochter ist knapp 10 Monate alt und wird noch nachts, Morgens und Abends gestillt. Seit ca. 3 Wochen haben wir massive Schlafprobleme. Eigentlich hat sie nur im Alter von 9 Wochen für ca. 3 Wochen durchgeschlafen, also am Stück 7 Stunden. Sonst wurde sie immer so 2 mal nachts gestillt. Aber seit ca. 3 Wochen schläft sie bis ca. 0:30 (geht ca. 20 Uhr ins Bett) wird dann gestillt um anschließend in 30 minütigen Abständen wach zu werden. Sie schreit dann, läßt sich auch nicht anders beruhigen, als mit stillen. Sie trinkt dann keine komplette Mahlzeit, aber sie braucht das irgendwie, habe ich den Eindruck. Eigentlich hatte ich vorgenommen, sie vom nächtlichen stillen wegzubekommen, da sie auch seit geraumer Zeit abends Brei bekommt, der eigentlich reichen müßte, um den Hunger, auch in der Nacht zu stillen. Habe ihr nachts auch schon Wasser und Säfte angeboten. Nimmt sie nicht an, sondern es muß Muttermilch sein. Sie ist auch gerade wieder in einem Wachstumschub. Ich habe ja auch Verständnis dafür, dass sie ein erhöhtes Bedürfnis zum kuscheln und Nähe haben möchte, aber so langsam gehe ich aufgrund des Schlafmangels auf dem Zahnfleisch, somal ich tags auch keine Möglichkeit habe, diesen nachzuholen. Sie schläft seit der Geburt bei uns mit im Zimmer im eigenem Bettchen neben unserem Bett. Ich habe sie jetzt auch schon mit zu uns ins Bett geholt, damit sie die Nähe zu uns besser spürt, hilft aber auch nichts. Haben Sie vielleicht einen Rat für mich? Vielen Dank für Ihre Antwort. Rebekka
Kristina Wrede
Liebe Rebekka, das klingt tatsächlich nach viel nächtliche Unruhe und wenig Schlaf. Wenn Sie tagsüber keine Chance haben, den nachzuholen, ist es sicher sehr belastend für Sie, dass Ihre Tochter gerade so viel Körperkontakt und Muttermilch braucht. Ich kann Ihnen leider nicht viel mehr raten, als Sie schon probiert haben. Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie sind ganz konsequent mit der Regel "Nachts wird von x Uhr bis x Uhr nicht mehr gestillt", und nehmen in Kauf, dass Ihre Nächte erst einmal noch unruhiger werden, weil die Kleine -natürlich- dagegen protestieren wird und Sie bzw. Ihr Partner das Kind ablenken und auf andere Art (die meist eben viel länger dauert um zu wirken als das Stillen) beruhigen und in den Schlaf begleiten müssen. (Gleichzeitig ist es tatsächlich so, dass mit der nötigen Konsequenz viele Babys diese "Regeln" akzeptieren und die Nächte dann merklich ruhiger werden.) Oder Sie finden sich damit ab, dass es momentan schrecklich anstrengend ist - und geben die Hoffnung nicht auf, dass es besser wird, sobald der Wachstumsschub vorüber ist. Vielleicht finden Sie doch leichter Möglichkeiten, Ruhepausen tagsüber zu finden, wenn Sie etwa ältere Geschwister von einer Freundin oder liebevollen Babysitterin für ein Stündchen betreuen lassen und sich mit Ihrer Stillmaus hinlegen? Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie Quellen zum Kraft-tanken finden, die für Sie und Ihre Familie passende Entscheidung treffen und -vor allem- dass Ihre Nächte bald wieder ruhiger werden! Herzlichen Gruß, Kristina Heindel
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