Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Nachts zuviel Milch

Frage: Nachts zuviel Milch

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Mein Sohn Moritz (fast 4 Wochen) kommt tagsüber in unregelmässigen Abständen zum stillen (1,5 - 4 Stunden). Nachts ist der erste Abstände meist länger, letzte Nacht 4,5 Stunden. Bis dahin sind meine Brüste schon übervoll und schmerzen. Wenn er dann trinkt dann nur an einer Brust, dann schläft wieder ein. Das ist an sich sehr angenehm, aber: die andere Brust wurde dann ewig nicht geleert und schmerzt höllisch. Ich stehe jede Nacht im Bad und streiche Milch aus. Ich überlege auch die Milchpumpe zuverwenden, habe aber Angst dass ich dann noch mehr anrege. Etwa 3 Stunden später hole ich mir wieder meinen Sohn an die Brust bevor er richtig wegen Hunger kommt weil schon wieder beide Brüste platzen. Pendelt sich das von selbst ein? An sich sind längere Abstände ja gut aber was mache ich mit dem Milchüberschuß? lg Eva + Moritz 26 Tage


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Liebe Eva, die Brust ist ein recht träges Organ, das seine Zeit braucht, um sich auf Veränderungen einzustellen und es wird einige Zeit dauern, bis die Brust nachts nicht mehr schmerzt. Wenn die Brust nachts zu spannen beginnt, kannst Du gerade so viel Milch abpumpen (oder streichst von Hand aus), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Hab noch etwas Geduld, das pendelt sich ein! LLLiebe Grüße Biggi


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Hallo Eva, bei mir hatte sich die Brust nach etwa 10 Wochen quasi "von einem Tag auf den anderen" auf den Bedarf meines Sohnes eingestellt. Ich hab erst einen Riesen-Schreck bekommen und dachte, mir bleibt die Milch weg, als sich die Brüste so weich und "leer" anfühlten. Jona hat dann auch zwei Tage Dauergestillt, weil er plötzlich mehr saugen musste und es nicht einfach "laufen lassen" konnte *g* Dann war alles wieder ok. Also nicht erschrecken, wenn das plötzlich der Fall sein sollte... einfach weiterstillen. Liebe Grüße, Silke mit Stillkind Jona (bald ein Jahr alt)


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