Mitglied inaktiv
Mein Baby will nicht an der Brust trinken. Es ist ohne Stillhütchen gar nichts zu machen und mit Stillhütchen nuckelt es etwas, wird müde oder beginnt dermaßen zu schreien, dass gar nichts mehr machbar ist. Ich lege es vor jeder Mahlzeit an, aber der Erfolg stellt sich nicht ein. Für genügend Ruhe ist gesorgt. Dann erhält es später abgepumpte Milch aus der Flasche, die es sehr gerne trinkt. Viele Tricks habe ich schon ausprobiert, z. B. erst etwas abpumpen und dann anlegen. Solange mein Mann noch zu Hause ist, können wir das Stillen, Abpumpen und Sterilisieren gemeinsam erledigen, aber was mache ich später? Vor allem nachts wird das schwierig. Wenn ich selbst erst füttern soll, dann wickeln,abpumpen und Geräte reinigen, bin ich ja drei Stunden damit beschäftigt. Das hält man nicht durch.Meine Hebamme rät dazu, es zur Zeit immer noch weiter zu versuchen, dann, wenn es wirklich nicht klappt, abzustillen. Aber ich habe doch so viel Muttermilch. Abzustillen halte ich selbst nicht für so sinnvoll. Über Ihren Rat würde ich mich freuen. Mit freundlichem Gruß C. Dönges Meine e-Mail-Adresse: m.c.doenges@t-online.de
? Liebe Carmen, Ihr Baby weiß nicht, wie es korrekt an der Brust trinken muss. Es versucht jetzt mit der gleichen Technik an der Brust zu trinken, wie es an einer Flasche trinken muss und kann damit aber die Brust nicht gut stimulieren und auch nicht effektiv entleeren. Verständlicherweise reagiert es dann frustriert. Nur alleine mit immer wieder probieren oder auch mit Stillhütchen (die ebenfalls eine für die Brust nicht geeignete Technik einfordern und zudem viel mehr Energie brauchen als für das direkte Saugen an der Brust erforderlich ist) wird Ihnen beiden nun nicht weiterhelfen. Ihr Baby muss die richtige Technik zum Saugen an der Brust erlernen und dazu kann auch ein Saugtraining notwendig sein. Wenden Sie sich am besten an eine Stillberaterin in Ihrer Nähe, die Ihnen genau erklärt und zeigt, was Sie tun können und wie Sie vorgehen, um Ihr Baby an die Brust zu führen. Ein derart saugverwirrtes Baby wieder an die Brust zurück zu bringen sprengt in aller Regel den Rahmen der Internetberatung, denn ich kann weder Sie noch Ihr Kind sehen und kann Ihnen nichts zeigen. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Liebe Carmen!!!!! Du Arme, du tust mir richtig leid. Dieses Problem hatte ich bis vor kurzem auch gehabt. Ich war schon nahe dabei abzustillen. Aber Biggi hat mir da ein paar echt nützliche Tipps gegeben. Bei mir hat es unter anderem geholfen, wenn ich meinen Sohn beim Stillen herumgeschaukelt habe oder wenn ich mit ihm durchs Zimmer gegangen bin. Oder es half auch noch ihn zu stillen, wenn er sehr müde oder im Halbschlaf wahr. Nach einer Weile hat er sich wieder an die Brust gewöhnt. Heute kann ich ihn problemlos stillen. Gib nicht auf, es wird sich lohnen!! Viele liebe Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo Carmen, das klingt ja echt übel. Kann mir vorstellen, wie du dich fühlst, obwohl meine Kleine von Anfang an keine Probleme mit der Brust hatte. Ist es deiner Kleinen am Anfang vielleicht etwas zu schwer ??? Aber du sagst ja, dass sie selbst nachdem du abgepumpt hast, nicht an die Brust möchte. Hast du denn "gute Brustwarzen" die sie leicht ansaugen kann ? Manchmal sind die Warzen etwas zu flach, oder nach innen gewölbt, was den Kleinen ziemliche Schwierigkeiten bereiten kann. Hast du auch schon probiert, ihr erst ein wenig aus der Flasche zu geben (damit der erste große Hunger gestillt ist) und sie dann anzulegen ??? Davon hattest du nicht geschrieben. Ich kenne es nur manchmal von meiner Maus, dass sie, wenn es nicht schnell genug ging, sie ziemlich schnell frustriert war und dann auch geschrien und gekämpft hat, dann aber doch immer noch gut getrunken hat. Tut mir leid, dass ich dir nicht (anders) helfen kann, aber ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es doch noch klappt. Ganz liebe Grüße, Sister72
Mitglied inaktiv
Hallo Mein Sohn hatte damals auch Probleme überhaupt mit dem saugen, er musste es erst lernen, und Flasche war kein Problem, da sagte meine Heba ich solle den Nuckel von einer Flasche auf meine Brust setzen. Und es hat geklappt, ist zwar ein klein bischen umständlich aber man hat schnell den Dreh raus, musst nur wenn Du den Nuckel drauf hast ein bischen Milch rausdrücken. Ist übrigens auch ein guter Tipp bei wunden Warzen, wenn man kein Hütchen hat. Meine Maus konnte auch nur aus der Flasche trinken weil er ein zukurzes Zungenbändchen hatte, das wurde dann aber durchtrennt, und deswegen musste er es erst lernen an der Brust zutrinken. LG Silke
Mitglied inaktiv
Liebe Carmen, das klingt wie bei mir am Anfang. Ich war 7 Tage nach der Geburt nahe am Abstillen (was mir sehr leidgetan hätte) und ohne Hütchen ging gar nix. Klassisch: das wurde in der Klinik vermurkst, und ich habs aus Unwissenheit zugelassen. Die Hebamme hat uns erstmal die Hütchen weggenommen und dann verschiedene Stillpositionen gezeigt und siehe da: es klappte gut im Liegen und dann auch anders... jetzt stillen wir seit über 10 Wochen und ich wollte bloss sagen: nicht nachlassen! Es geht und die Vorteile sind unglaublich! Mir persönlich hätte es unglaublich leidgetan, wenn ich wegen der Probleme vorzeitig abgestillt hätte! Wir haben es geschafft - das könnt Ihr auch! Liebe Grüße von Doro
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