Mitglied inaktiv
Hallo Biggi..... mir fällt in den letzten Tagen vermehrt auf, daß nur die rechte Brust hart und "übervoll" ist, wenn mein Kleiner mal ein paar Stunden nicht trinkt....gerade heute Nacht hat er das erste mal 7 Stunden am Stück geschlafen (ist das schööön gewesen)....aber meine Brust tat ja so weh.....aber nur die rechte?!...die linke war weich und ganz normal..... hab ich in den letzten Tagen vielleicht zuoft die rechte Brust zum Stillen genommen (ich achte nämlich nicht immer so genau drauf, wo er zuletzt getrunken hat)....ich fühle halt immer mal und wenn eine Brust etwas härtet ist als die andere, dann lege ich ihn zuerst an diese Brust.....und das ist wohl immer die rechte......soll ich ihn denn jetzt lieber mehr an die andere Seite legen?..... vielen Dank für deine Antwort... LG Sabine
? Liebe Sabine, so gut wie jede Frau hat die Tendenz eine Brust zu „bevorzugen" oft auch deshalb, weil bei entsprechendem Anlegen die bevorzugte Hand frei bleibt, um während dem Stillen etwas Weiteres zu tun (z.B. ein Buch oder den Telefonhörer halten). Das ist in aller Regel jedoch kein Problem, weil sich die Brust darauf einstellen kann. Was die Brust jedoch nicht mag, sind unerwartete Veränderungen, denn sie reagiert eher träge. Die plötzliche lange Pause ist so eine unerwartete Veränderung. Du kannst jetzt ein wenig unterstützend eingreifen, indem Du die Brust immer dann, wenn sie unangenehm voll wird, gerade so weit ausstreichst, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Aber nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Ein stützender, aber keinesfalls einengender BH kann jetzt angenehm sein. Mit der Zeit wird sich die Milchbildung durch die o.g. Vorgehensweisen wieder an den Bedarf deines Kindes und auch seine Schlafgewohnheiten anpassen. LLLiebe Grüße Biggi
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