Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, meine 19 Wochen alte Tochter hat noch nie gerne die Flasche genommen. Bei mir verweigert sie sie vollkommen (kann ich ja noch nachvollziehen), allerdings auch bei meinem Mann (haben wirklich schon alle Register gezogen). Einzig die Tagesmutter kann ihr abgepumpte Milch per Flasche füttern. Aber auch da trinkt sie sehr wenig und will dafür nachts ständig an die Brust. Aus verschiedenen Gründen (Berufstätigkeit, schon seit Langem ausstehende Antibiotikatherapie...) muss ich jetzt langsam an das Abstillen denken, sollte aber aus Allergiegründen jedoch erst einmal auf HA-Nahrung umsteigen. Meine Frage ist nun, welche Mahlzeit ich am besten zuerst ersetze. Die Nachtmahlzeiten? Oder haben wir dank Flaschenverweigerung da noch schlechtere Chancen als am TAg? Oder, da die Tagesmutter scheinbar ein glücklicheres Händchen hat, zusammen mit der Tagesmutter (bin nur zweieinhalb Tage arbeiten) eine der Tagesmahlzeiten, aber welche?! Ich habe Bedenken, dass sich meine Tochter die Kalorien dann "aufspart" und nachts dann im Zwei-stunden - Takt trinken will. Vielen Dank für Deine Hilfe im Voraus!
? Liebe Jutta, sicher ist es anstrengend, wenn ein Baby nachts oft nach der Brust verlangt, aber ihr werdet keine Garantie haben, dass die Nächte ruhiger werden, wenn eure Tochter abgestillt ist. Es kann sein, dass es genau so weiter geht, nur mit dem Unterschied, dass Du dann alle zwei Stunden aufstehen und eine Flasche machen musst, statt dich einfach umzudrehen und dein Kind anzulegen. Gerade für eine berufstätige Mutter hat das Stillen viele Vorteile und es gibt eine Vielzahl von stillverträglichen Antibiotika, so dass das Stillen kein Grund für das hinauszögern einer notwendigen Therapie ist. Wenn Du aber sicher bist, dass Du abstillen willst, dann würde ich hier wirklich die Tagesmutter einspannen, denn sie scheint die Ruhe und Sicherheit auszustrahlen, dass deine Tochter dann auch aus der Flasche trinkt. Das ist für jemanden Außenstehenden oftmals leichter möglich, denn auch die liebevollste Tagesmutter ist emotional nicht so beteiligt wie Du oder dein Partner. Die Flasche in der Nacht einzuführen halte ich für problematisch, denn dadurch werden eure Nächte im Zweifelsfall deutlich stressiger. LLLiebe Grüße Biggi
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