Mitglied inaktiv
Meine rechte Brust ist ganz prall und warm. Lege ihn öfters da an, in der Hoffnung, sie entleert sich, aber es ändert sich fast nichts. Sie ist besonders in der linken Hälfte fest und warm. Was kann ich da tun?
? Liebe Renate, Das klingt nach einem Milchstau und deshalb ist die allererste Maßnahme jetzt Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe! Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Quark allergisch reagieren, dann sollten keine Quarkwickel gemacht werden. Du kannst die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen. Um eine gestaute Stelle zu entleeren, sollte jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis der Knoten und die Schmerzen vergangen sind. Es sollte alle eineinhalb bis zwei Stunden anlgelegt werden und dabei das Baby so gehalten werden, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein. Häufiges Stillen (oder abpumpen) rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Und nochmals: Ganz wichtig ist Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Sobald Symptome wie Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen oder Kopfschmerzen usw. dazu kommen, sollte unverzüglich eine Ärztin/Arzt hinzugezogen werden. Auch wenn sich die Verhärtung nicht innerhalb von ein bis zwei Tagen bessert, sollte die Brust ärztlich untersucht werden (Frauenärztin/arzt oder Hausärztin/arzt). BITTE NIEMALS AUF EIGENE FAUST MIT IRGENDWELCHEN MEDIKAMENTEN, AUCH KEINEN HOMÖPATHIKA, HERUMDOKTERN!!! Auch homöopathische Medikamente sind Medikamente und müssen zudem unbedingt von einer Fachkraft anhand eines ausführlichen Anamnesegesprächs für die jeweilige Frau und Situation passend ausgesucht werden. Nur weil Frau A mit Globuli X bei Situation Y gute Erfahrungen gemacht hat, muss das bei Frau B noch lange nicht das richtige Mittel sein. Homöopathie übers Internet ist sehr zweifelhaft. Gute Besserung und LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Liebe renate, klingt mir wie ein sich anbahnender milchstau... vorwiegend an dieser brust anlegen,ABER beobachte die andere!!! nicht das es die auch erwischt...ist schon eine deutlich verhärtung oder rötung vorhanden??? ...quark auf die brust nachdem stillen (zieht die entzündung aus dem gewebe)...sollten symtome wie mattigkeit ,gliederschmerz ect. oder gar fieber kommen geh in die apotheke und lass dir PHYTOLACCA C 30 geben (ca.1,50 € )...ist homopat. Globulie ,was bei milchstau oder beginnender mastitis gut anschlägt ( 5 globulie sofort im mund zergehen lassen und am folgetag 5 in wasser auflösen und schluckweise trinken nur mit plastelöffel rühren )...habe es selbst zu hause und 2 mal gebraucht... sollte fieber über 24 h sein Hebamme ,stillberaterin oder zum ARZT !Auch mit antibiotika kann man weiterstillen!!! (meist wird STAPHYLEX bei sowas eingesetzt) Und vorallem RUHE !!!Beschränke dich auf das Stillen und deine Mahlzeiten.GUTE BESSERUNG und alles liebe Mona
Mitglied inaktiv
Danke für die Antwort, also rot ist nichts, nur verhärtet. Habe jetzt mal Milch ausgestreift, kam ganz viel, von der hellen aus 4/5 "Düsen" ohne Ende, war erleichternd für das Gesamtempfinden, Brust ist aber immer noch prall. Das PhytolaccaC30 vorbeugend nehmen oder noch warten? (Meine Hebamme ist diesbzgl.leider nicht so fit)
Mitglied inaktiv
wenn die verhärtung nicht sehr fest ist könnte man noch zuwarten (aber ich sehe ja die brust nicht und kann es nicht so von fern beurteilen)...wichtig ist : anlegen und wenn du merkst ,das brust danach nicht merklich lockerer wird ,Brust ins warme wasser tauchen und unter wasser vorsichtig ausstreichen (ging bei mir immer gut und brust hängt ja somit in richtung schwerkraft z.bsp im waschbecken !)danach schön quarkumschlag drauf bis quark warm ist (nach ca.1,5 h abmachen und brust abwaschen)...wenn bis morgen abend keine dtl.besserung ,vielleicht doch mit phytolacca c 30 ran gehen...auf alle fälle ruhe ,anlegen ,quarkumschlag...und achte drauf das brust nicht zu voll wird...weiß ja nicht aller wieviel h du stillst !...und sollte abstand mal länger sein eben brust mit warmen waschlappen anwärmen und etwas vorsichtig ausstreifen...für´s kind ist immer milch da,also keine angst die brust würde zu leer sein...empfehle dir immer quark im kühli zu haben...(allein die anwesenheit im kühli beruhigte mich ungemein!!!)...ansonsten empfehle ich dir das "STILLBUCH von HANNA LOTHROP, das ist wirklich super !!!...liegt bei uns z.bsp. als leihbuch in der apotheke aus ...günstig ist auch ein apotheker oder eine versierte hebamme die sich mit homöpathie GUT auskennt... ich habe eine gute apothekerin die ich immer anrufen kann...frag einfach mal nach...wenn noch was unklar ist :damovina@freenet.de...gute besserung!!! alles liebe mona
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