Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist jetzt 4,5 Monate alt und ich habe vor, ihn 6 Monate voll zu stillen. Allerdings schliesst sich anschließend relativ schnell eine Brust-Op bei mir an. Daher meine Frage: Wie schnell kann ich abstillen und wie gehe ich dabei am Besten vor? Vielen Dank für die Antwort. Claudia
? Liebe Claudia, eine Brust-Op muss keineswegs zwingend ein Abstillgrund sein. Es gibt durchaus Möglichkeiten trotz Brust-Op weiterzustillen, wenn die Mutter dies will. Eventuell kann (vorübergehend) nur einseitig gestillt werden oder es ist ein kurzfristige Unterbrechung notwendig. Falls Sie sich darüber informieren wollen, empfehle ich Ihnen eine direkte Beratung durch eine erfahrene Stillberaterin. Wenn Sie möglichst schnell abstillen wollen, dann können Sie wie folgt vorgehen: Sie legen Ihr Kind zunächst an, lassen es sich aber nicht vollständig satt trinken, sondern bieten anschließend noch die Flasche bzw. Beikost an anbieten. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das müssen Sie ausprobieren. Allmählich steigern Sie die Menge der Flaschennahrung bzw. Beikost, bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Etwa im Abstand von drei bis vier Tagen oder einer Woche können Sie dann mit dem Ersetzen der nächsten Mahlzeit beginnen. Mit welcher Mahlzeit Sie beginnen, bleibt Ihnen überlassen. Schauen Sie halt, was in Ihren Tagesablauf am besten hineinpasst. Es ist nicht empfehlenswert zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Mahlzeiten direkt nacheinander zu ersetzen. Bieten Sie Ihren Kind ergänzend zur Beikost Wasser aus dem Becher an (ohne irgendwelche Zusätze), es wird bald lernen, aus dem Becher zu trinken. Falls die Brust zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch aus (oder streichen von Hand aus), dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge ist weder notwendig noch sinnvoll. Sie können und sollen auch während der Abstillphase entsprechend Ihrem Durstgefühl trinken. Die früher oft empfohlene Einschränkung der Trinkmenge führt lediglich zu Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen. Es gibt auch homöopathische und naturheilkundliche Mittel, die in diesem Fall eingesetzt werden können, wenn Sie sich dafür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße und alles Gute für die Op Biggi Welter
Ähnliche Fragen
Guten Morgen Biggi, ich stille meine Tochter seit 4, fast 5, Monaten und habe seit gestern Nachmittag plötzlich einseitig eine schwere, harte Brust die punktuell auch schmerzt. Auch das Trinken bei den ersten Zügen ist schmerzhaft. Es ist meine dritte Tochter welche ich stille aber das kenne ich nicht. Kann das ein Milchstau sein? Da die schmerz ...
Guten Abend, meine Tochter (20 Mon) hat sich wohl bei einem Familienmitglied mit Herpes angesteckt (was mich wahnsinnig ärgert) und seit gestern kleine weiße Bläschen im Mund und an der Lippe, dazu seit 3 Tagen Fieber. Sie stillt eigentlich nur noch zum Schlafen Mittags, Abends und in der Nacht, wenn sie krank ist jedoch fast durchgehend. Seit g ...
Guten Abend, ich wollte wie gewünscht ein kurzes Update geben und um Rat fragen. Laut Kinderärztin hat meine Tochter wohl wirklich eine Herpes Erstinfektion. Bei meiner Brust ist es laut Frauenärztin kein Herpes. Es sieht mehr nach falscher Trinktechnik, einer Righarde und einer entzündeten Drüse aus. Es sind seit der Untersuchung am Dienstag auc ...
Hallo, Mein Sohn und ich stillen gerade ab. Er hat sowieso kaum noch getrunken und ich habe ihn zuletzt nur noch 1x am Tag aus Gewohnheit gestillt. Das haben wir jetzt auch ersetzt. Ich habe nun seit drei Tagen gar nicht mehr gestillt und merke jetzt, dass meine Brust mittlerweile sehr schwer ist. Sie fühlt sich auch voll an, allerdings spannt sie ...
Werte Frau Welter, mein Sohn ist jetzt am 20.05. 21 Monate alt geworden und beißt seit diesem Monat an der Brust! Warum er beißt kann viele Gründe nach Belesung haben, dazu auch einen Link: https://www.parikita.de/de/kita-abc/themen/Wenn-Kinder-beissen.php Einige mögl. Einflüsse bin ich aktiv nachgegangen und war wachsamer und beobachtete seine ...
Liebe Frau Welter, vielleicht können Sie mir helfen und ich entschuldige mich schon jetzt für die bildliche Beschreibung zum Thema. 🫡 Mein Kind hat mich beim Stillen in die Brust gebissen und es hat sich eine eitrige Entzündung daraus entwickelt. Die Wunde ist am Warzenhof relativ nah an der Brustwarze und beim Stillen auch im Mund. Von den Sc ...
Hallo Frau Welter, mein Baby ist bald 8 Monate alt. wir sind inzwischen bei der Beikost angekommen und er isst den mittagsbrei (ca 100-150gr) und abends ein bisschen was vom Getreide Brei (ca 50-90gr). Dementsprechend stille ich noch viel. Seit Anfang an gab bei mir die linke Brust mehr Milch und er mochte sie mehr. Aber er konnte auch an der ...
Liebe Biggi, auf Anraten der Kinderärztin geben wir dem Baby 2x täglich Präbiotika. Dieses sollten wir in ein wenig Wasser auflösen und mit dem Löffel geben, was überhaupt nicht funktioniert hat. So gut wie alles ging daneben. Deshalb geben wir es dem Baby mit der Pipette, was besser funktioniert. Allerdings schreit es seit gestern meine Brust an u ...
Hallo! Mein Baby (2 1/2 Monate) ist bis dato immer beim Stillen eingeschlafen am Abend und das hat gut funktioniert. Seit einigen Tagen fängt er während dem Stillen zu reden und zu brabbeln an. Und das führt dazu, dass er nicht trinkt und auch dadurch nicht mehr einschläft. Er verweigert die Brust total. Meist endet das dann damit, dass er lautstar ...
Hallo zusammen, meine Tochter ist 7 Wochen alt und kam mit 2,6 kg zur Welt. Bereits im Krankenhaus wurde mir deshalb geraten, zuzufüttern. Seitdem bekommt sie zusätzlich die Flasche. Aktuell ist es leider so, dass sie tagsüber die Brust zunehmend verweigert. Nachts trinkt sie dagegen meistens sehr gut an der Brust, vermutlich auch, weil sie dann ...