Frage im Expertenforum Stillberatung an Biggi Welter:

Brust ist hart und fest und äusserst schmerzhaft

Frage: Brust ist hart und fest und äusserst schmerzhaft

Mitglied inaktiv

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Ich benötige dringend Hilfe, da meine Bust Prall gefüllt und hart ist .Ausstreichen funktiniert nicht.Es ist ein grosses Areal das fest sitzt.Wie kann ich die Milch zum fließen bringen?Ich möchte schon weiterstillen.Ich bin die dieses mal sehr gut zurechtgekommen.Antje


Biggi Welter

Biggi Welter

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? Liebe Antje, das klingt nach einem Milchstau. Um einen Milchstau oder eine Brustentzündung in ihren Anfängen zu überwinden oder um zu verhüten, dass sich ein Milchstau zu einer Brustentzündung entwickelt, sollte sich die Mutter ein bis zwei Tage mit ihrem Baby ins Bett legen, um sich auszuruhen und sich zu erholen. Idealerweise sollte ihr jemand während dieser Zeit die Hausarbeit ganz abnehmen. Ruhe für die Mutter ist mit das Wichtigste bei der Behandlung einer Brustentzündung. Vor jedem Stillen sollte feuchte Wärme auf die Brust einwirken. Ist das Stillen schmerzhaft, kann zuerst an der nicht betroffenen Seite und nach dem Einsetzen des Milchspendereflexes an der kranken Brust gestillt werden, und zwar solange, bis die Brust wieder weicher wird. Die Stillmahlzeit sollte dann an der ersten Brust beendet werden. Manche Frauen empfinden auch Quarkwickel als angenehm. (Bitte darauf achten die Brustwarze und den Brustwarzenhof beim Anlegen eines Quarkwickels auszusparen). Es gibt Frauen, die auf Quark allergisch reagieren, dann sollten keine Quarkwickel gemacht werden. Du kannst die Brust auch mit zerstoßenen Eiswürfeln, die in einen Waschlappen gepackt werden kühlen. Um eine gestaute Stelle zu entleeren, solltest Du jede Stillmahlzeit auf der betroffenen Seite beginnen, bis der Knoten und die Schmerzen vergangen sind. Du solltest alle eineinhalb bis zwei Stunden anlegen und dabei das Baby so halten, dass sein Kinn gegen die schmerzende Stelle gerichtet ist (erfordert manchmal etwas Akrobatik). Die Milch wird auf diese Weise besser herausgesogen und dadurch löst sich die Blockierung besser. Sanfte Massage kurz vor oder während des Stillens kann ebenfalls hilfreich sein. Häufiges Stillen rund um die Uhr ist nötig, damit die Milch in der erkrankten Brust am Fließen gehalten wird. Außerdem sollte beim Auftreten von Fieber und Schüttelfrost oder grippeähnlichen Symptomen eine Ärztin/Arzt aufgesucht werden, da unter Umständen Medikamente erforderlich sind. Ebenso solltest Du dich unbedingt an eine Ärztin/Arzt wenden, wenn die Beschwerden trotz des o.g. Vorgehens nicht innerhalb von wenigen Tagen besser werden bzw. verschwinden. Und denk daran: Du brauchst nun Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Gute Besserung und LLLiebe Grüße Biggi


Mitglied inaktiv

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Hallo, Antje, bis Biggi antwortet, würde ich Dir empfehlen, hier im Archiv unter Suchbegriff "Milchstau" und "Brustentzündung" zu suchen: da findest Du schon mal hilfreiche Infos. wichtig: SEHR häufig anlegen... lg Doro


Mitglied inaktiv

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d


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