Mitglied inaktiv
guten tag ich stille voll und es nervt mich total . bitte nicht falsch verstehen , nicht mein sohn nervt sondern die ganze prozedur . bei uns dauert eine mahlzeit etwa 2 stunden , bis er die brust gefasstr hat , bis er dan trinkt , zwischendurch schläft er immer wieder ein und ich muss ihn wecken .....also es ist echt mühsam und ich bin dan meistens total genervt . das spürt er sicher auch . ich komme den ganzen tag zu nichts , bin nur al stillen und wen er mal schläft dan schlafe ich auch weil ich so müde bin . möchte nicht mehr stillen und a^bpumpen will ich auch nicht , das ist ja noch ein grösserer zeitaufwand . ich möchte ihm fertigmilch geben . aber was tu ich mit der milch in den brüsten ? muss ich da tabletten nehmen damit ich keine milch mehr produziere ? bitte um ihre hilfe mfg ps: mein sohn ist 2 wochen alt
? Liebe Petra, ich kann verstehen, dass Sie genervt sind, aber vielleicht liegt das auch daran, dass Sie bisher in Bezug auf das Stillen nicht gut betreut wurden und auch keine so ganz genaue Vorstellung über das Zusammenleben mit einem Neugeborenen hatten. Wenn Ihnen nun jemand helfen würde, dass das Stillen besser klappt, würden Sie dann auch abstillen wollen? Wenden Sie sich doch einmal an eine Kollegin vor Ort und führen Sie ein ausführliches Gespräch mit ihr. Falls Sie dann den festen Entschluss fassen, dass Sie abstillen wollen, kann die Kollegin Sie auch auf diesem Weg begleiten. Ich suche Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus, wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben. Beim Abstillen gehen Sie am besten so vor, dass Sie Ihr Kind zunächst anlegen, aber es sich nicht vollständig satt trinken lassen, sondern anschließend noch die Flasche anbieten. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das müssen Sie ausprobieren. Kinder über sechs Monaten können statt künstlicher Säuglingsnahrung auch Beikost erhalten. Allmählich steigern Sie die Menge der Flaschennahrung (bzw. Beikost), bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpen Sie gerade so viel Milch ab oder streichen von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Sie sich wieder wohl fühlen. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich können Sie die Brust kühlen. Ein Einschränken der Trinkmenge (wie es leider immer noch häufig empfohlen wird) ist nicht empfehlenswert. Trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Was hingegen hilfreich sein kann, ist das Einschränken des Kochsalzkonsums. Auch sollten Sie keinesfalls die Brust hochbinden. Was hilfreich sein kann ist ein gut sitzender, stützender BH, der jedoch keinesfalls einengen darf. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, die zum Abstillen eingesetzt werden können. Wenn Sie sich hierfür interessieren, wenden Sie sich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi Welter
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