Mitglied inaktiv
Ich nehme jetzt seit ungefähr 2 Wochen die Minipille . Und ich stille meinen Sohn noch voll doch seit dieser Woche fällt mir auf das mein Sohn nicht wirklich satt wird !!!!! Vorallem ist auch abend so . Soll ich jetzt schon zum abstillen beginnen ,oder renkt sich das wieder ein?? Was soll ich machen ??? Können sie mir weiter helfen ??
? Liebe Dani, leider schreiben Sie nicht wie alt Ihr Sohn ist und warum Sie glauben, dass ihre Milchmenge nicht mehr ausreicht. Die Minipille hat in aller Regel keinen Einfluss auf die Milchmenge. Vielleicht hat Ihr Sohn gerade einen Wachstumsschub und will deshalb häufiger gestillt werden oder er zahnt oder brütet eine Erkältung aus und reagiert mit entsprechender Unruhe. Schauen Sie sich als erstes Ihren Sohn einmal in Hinblick auf die folgenden Kriterien an: • mindestens fünf bis sechs nasse Wegwerfwindeln hat (um zu sehen wie nass „nass" ist, können Sie sechs Esslöffel Wasser auf eine trockene Windel geben). Diese Regel gilt aber nur für voll gestillte Kinder, das heißt das Baby bekommt nichts außer Muttermilch (kein Wasser, Tee, Saft usw.). • in den ersten sechs Wochen täglich mindestens zwei bis vier Stuhlentleerungen (später sind seltenere Darmentleerungen normal) • eine durchschnittliche wöchentliche Gewichtszunahme von mindestens 110 g pro Woche ausgehend vom niedrigsten Gewicht (mit zunehmendem Alter verringert sich die durchschnittliche Gewichtszunahme), • eine gute Hautfarbe und eine feste Haut, • Wachstum in die Länge und Zunahme des Kopfumfangs • ein aufmerksames und lebhaftes Verhalten des Babys in den Wachphasen. Wenn alle diese Punkte erfüllt sind, können Sie davon ausgehen, dass Ihr Baby auch satt wird und die eventuelle Unruhe eine andere Ursache haben muss. Ein Grund zum Abstillen ist jedoch eine Verringerung der Milchmenge (so es tatsächlich eine ist) sicher nicht. Zunächst einmal können Sie versuchen Ihre Milchmenge durch vermehrtes Anlegen wieder dem Bedarf Ihres Babys anzupassen und sollte dies wider Erwarten nicht möglich sein, können Sie immer noch Stillen und die Gabe von anderer Nahrung (je nach Alter und Reife des Kindes künstliche Säuglingsnahrung oder Beikost) miteinander kombinieren. Vielleicht schreiben Sie mir, warum Sie denken, dass Ihre Milch nicht mehr ausreicht und wie alt Ihr Baby ist, dann kann ich Ihnen gezielter weiterhelfen. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Mein Sohn ist 9 Wochen alt und die Brust ist Tagsüber recht leer seit einer Woche ungefähr . Noah trinkt beide komplet leer und sucht dannach noch immer . In der Nacht sind meine Brüste wesendlich härter da er schon 6 bis 8 Stunden durch schläft !! Wenn ich ihn dann in der Früh stille macht er einen satteren eintrug . Nasse Windeln hat er und er hat beinnahe bei jeden Windelwechsel Stuhlgang . Achja ich stille ihn ungefähr alle drei Stunden am Tag !! Würde ein Still Tee helfen ?? Danke für voherige Antwort !! Dani & Noah
? Liebe Dani, so was Ähnliches habe ich mir gedacht, das Ihr Baby etwa in diesem Alter ist. Wenn die Punkte, die ich Ihnen in der ersten Antwort aufgelistet habe, alle erfüllt sind, dann können Sie beruhigt Ihre Befürchtung zu wenig Milch zu haben beiseite legen. Nach neun Wochen ist es absolut normal, dass die Brust wieder weich ist, bei manchen Frauen auch schon wieder deutlich kleiner. Das ist KEIN Anzeichen dafür, dass die Milchmenge zurückgegangen ist, sondern im Gegenteil ein Hinweis darauf, dass sich die Stillbeziehung eingespielt hat. Es ist auch vollkommen normal und sehr weit verbreitet, dass die Babys am Morgen ruhiger und ausgeglichener sind als gegen Abend. Das häufig vorkommende abendliche Dauerstillen und auch die abendlichen Unruhephasen bei einem kleinen Baby werden leider oft so verstanden, als ob die Milch nicht mehr ausreiche. Doch dem ist in aller Regel nicht so. Es ist vielmehr so, dass sehr viele Kinder in diesem Alter am späten Nachmittag oder frühen Abend eine Phase starker Unruhe und Quengelig verbunden mit gehäuftem Stillverlangen haben, die absolut nicht mit mangelnder Milch zusammenhängt. Zu anderen Zeiten kann das Baby gut gelaunt sein, und es scheint keinen besonderen Grund und keine Gegenmittel (außer der Zeit) für diese Unruhephasen zu geben. Das Baby scheint sich nicht so unbehaglich wie bei Koliken zu fühlen, ist aber unzufrieden. Ist das bei euch auch so? Im Volksmund wird das die „Omastunde" genannt, d.h. dass jetzt eine liebevolle Großmutter gebraucht wird, die nichts Dringenderes vorhat, als das Baby zu wiegen und im Arm zu halten, bis seine Unruhe vorbei ist. Leider ist so eine Großmutter nicht immer verfügbar und der Vater des Babys ist auch nicht unbedingt zu diesen Zeiten zuhause. Doch es kann für Sie und das Baby eine große Erleichterung bedeuten, wenn jemand anderes dann einspringt. Der Wechsel in andere liebevolle Arme und eine andere liebevolle Stimme bewirken oft, dass sich ein aufgebrachtes Baby beruhigt. Vielleicht können Sie dann in Ruhe unter die Dusche gehen, einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft machen oder sonst etwas für sich tun. Anschließend, wenn Sie etwas „Luft" für sich hatten, können Sie mit „neuer Kraft" in die nächste Runde des abendlichen „Marathonstillens" gehen. Denken Sie auch daran, dass durch dieses gehäufte Stillen am Abend, Ihre Prolaktinausschüttung angeregt wird und damit Ihre Milchmenge gut aufrecht erhalten bleibt. Sie sollten auch wissen, dass die Brust einer stillenden Frau nie wirklich leer ist und der größte Teil der Milch während des Stillens gebildet wird. Essen Sie genügend und ausgewogen (ausreichend kohlenhydrathaltige Nahrung) und trinken Sie entsprechend Ihrem Durstgefühl. Eine zu hohe Flüssigkeitsaufnahme wirkt sich nicht positiv auf die Milchmenge aus. Viel trinken mach NICHT viel Milch, im Gegenteil. Solange Sie sich nicht ausgedörrt fühlen, ihr Urin hell ist und Sie keine Verstopfung bekommen, trinken Sie genug. Es gibt keinen wirklichen Beweis für die Wirksamkeit von Milchbildungstees. Wenn Sie Milchbildungstee trinken wollen, dann bitte nicht mehr als zwei bis drei Tassen täglich, mehr kann Bauchprobleme beim Kind verursachen. Sie schreiben, dass Sie etwa alle drei Stunden stillen. Wird dieser Rhythmus von Ihnen vorgegeben oder von Ihrem Baby? Ihr Baby sollte möglichst nach Bedarf und nicht nach der Uhr gestillt werden. Am besten achten Sie auf die Hungerzeichen und legen Ihr Kind an, sobald es signalisiert, dass es an die Brust will. Stillen bedeutet nicht nur die Befriedigung des Hungers, es dient auch dem Befriedigen so unterschiedlicher Bedürfnisse wie Saugbedürfnis, Verlangen nach Nähe und Geborgenheit und auch Kommunikation. Deshalb wollen viele Babys auch noch dann an der Brust saugen, wenn der körperliche Hunger gestillt ist. Die anderen Bedürfnisse unserer Babys sind aber nicht weniger wichtig. Ich denke, dass es ein guter Gedanke wäre, wenn Sie einmal ein Stillgruppentreffen besuchen oder ein direktes Gespräch mit einer Stillberaterin führen könnten. Wenn Sie mir Ihren Wohnort mit Postleitzahl angeben, suche ich Ihnen gerne die nächstgelegene LLL-Stillberaterin heraus. LLLiebe Grüße Biggi Welter
Mitglied inaktiv
Hallo . Danke für den Beitrag es war sehr viel Info dabei . Zu den Stunden es ist unterschiedlich einmal will er 2 Stunden später dann wieder 4 bis 4 1/2 Stunden später . Also die Stillzeit geht schon nach ihm ,aber im durchschnitt sind es Drei Stunden . Das angebot mit der Stillberatung würde ich gerne annehmen aber ich Wohne in Wien im 5 Bezirk . Haben sie da auch Infos . Ich möchte mich nochmals für die Info bedanken !! Dani&Noah
? Liebe Dani, es gibt in Wien mehrere LLL-Stillberaterinnen, doch welche vielleicht im 5. Bezirk oder in der Nähe davon wohnt, weiß ich nicht, denn ich kenne mich in Wien überhaupt nicht aus. Rufen Sie doch einfach bei einer der folgenden LLL-Stillberaterinnen an, sie wird Ihnen dann Genaueres sagen können. Bozena Gabriel Tel.: 01-7963951 Maria Wiener Tel.: 01-5458030 Andrea Diawara Tel.: 01-8036927 Veronica Paulovics Tel.: 01-8764525 Ulli Zalozieckyi-Stoisser Tel.: 01-4405425 Annemarie Hofstadler Tel.: 01-4402362 Siegrid Holzinger Tel.: 01-2044984 LLLiebe Grüße Biggi Welter
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