Juliane2017
Hallo, meine Tochter ist 9 Monate alt und sie hat von Geburt an die Flasche verweigert. Sie wurde voll gestillt (mit Stillhut) und das hat prima geklappt. Doch die Muttermilch aus der Flasche zu füttern war ein ewiges Drama. Wir haben es dann irgendwann dabei belassen, doch jetzt im Beikostalter müssen wir das Thema nochmal angehen. Sie trinkt zum Essen wirklich kaum etwas, drückt die Flasche regelrecht weg. Wir haben schon verschiedenste Flaschen und Becher ausprobiert, mit Tee, Wasser, Milchzucker.... Nichts davon nimmt sie so richtig an. Lediglich die Folgemilch, die sie jetzt tagsüber bekommt trinkt sie (ich möchte nur noch nachts stillen). Wie können wir sie dazu bringen, mehr zu trinken? Sie leidet unter Verstopfung und schreit beim Stuhlgang. Abführmittel sind keine Lösung auf Dauer. Wir sind verzweifelt.... Danke!
Kristina Wrede
Liebe Juliane2017, ich stimme dir zu, dass Abführmittel nicht die beste Lösung sind. Was aber spricht dagegen, sie zu den Mahlzeiten (und dazwischen) einfach weiter zu stillen? Beikost zu geben bedeutet keinesfalls, dass weniger oder gar nicht mehr gestillt werden sollte. Bis zum ersten Geburtstag ist deine Milch sowieso mindestens genauso wichtig wie die Beikost, und Folgemilch bräuchte sie nicht, wenn sie stillen darf. So wie du keine Obstkonserven brauchst, wenn du frisches Obst und Gemüse essen kannst. Muttermilch wirkt zudem stuhlauflockernd und erleichtert die Aufnahme von Nährstoffen aus der Beikost. Also ein weiterer guter Grund fürs Weiterstillen. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, die Beikost mit mehr Wasser zuzubereiten, Breie flüssiger zu machen, wasserreiches Gemüse wie z.B. Gurkenscheiben zum Lutschen/Knabbern anzubieten, oder auch ihr Wasser mit einem Löffel zu füttern. Von Natur aus wäre es aber auch gar nicht erforderlich, weil ihr kompletter Flüssigkeitsbedarf durchaus noch durch Stillen gedeckt werden kann, wenn weiter nach Bedarf gestillt wird. Manchmal ist der junge Darm auch schlicht überfordert durch zuviel Beikost, wenn er noch nicht wirklich reif genug dafür ist. Eine Flasche lässt sich nicht aufzwingen, ebensowenig wie man einen kleinen Menschen dazu zwingen kann (bzw. sollte), etwas zu trinken, was er nicht mag. Lieben Gruß, Kristina
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