Meilenstein0910
Hallo liebes Stillteam! Meine Tochter ist jetzt 6 Monate. Seit Mai bekommt sie Mittags brei und sonst wird sie gestillt, auch mittags nach dem Brei. Jetzt würde ich gern mit dem Abendbrei beginnen und so nach 1 Woche dann mal mittags die Brust nach dem Brei weg lassen und ihr Wasser anbieten. so wollte ich das gern monat für monat weiter machen. Also nach nem Monat Nachmittags Brei geben und dann Abends die Brust weg lassen dann nach nem Monat das "2. Frühstück" an der Brust ersetzen... Meine Frage ist auch wieviel ich ihr dann pre Nahrung Flaschen und Wieviel ich ihr anbieten soll...? Freu mich auf eine Antwort. Liebe Grüße
Liebe Meilenstein0910, zunächst würde ich noch zur Flasche hin abstillen, da Milch im ersten Jahr die Hauptnahrungsquelle ist. Mit sieben bis neun Monaten braucht das Kind noch mindestens drei Milchmahlzeiten, mit zehn bis zwölf Monaten noch mindestens zwei. Pre-MIlch kann wie Muttermilch nach Bedarf gegeben werden. Ab dem ersten Geburtstag kann ganz normale Vollmilch gegeben werden, die dann auch nicht mehr verdünnt werden muss. Nach dem ersten Geburtstag benötigt ein (ungestilltes) Kind etwa 350 ml Milch (oder etwas mehr als einen kleinen Joghurt) und 20 g Käse, um seinen Milchbedarf zu decken. Du kannst immer erst kurz anlegen und dann zusätzlich eine Flasche geben. So hat die Brust Zeit, sich an die Umstellung zu gewöhnen. Sollte die Brust bei dieser langsamen Vorgehensweise doch noch zu voll werden und zu spannen beginnen, kannst Du zwischendurch gerade so viel Milch vorsichtig ausstreichen oder abpumpen, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch entleeren als unbedingt notwendig, da sonst die Milchbildung weiter angeregt wird. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen. Die Erfahrung zeigt, dass es beim Abstillen hilfreich sein kann, wenn die Frau den Salzkonsum einschränkt. Keinesfalls einschränken solltest Du deine Trinkmenge. Du solltest dich weiterhin nach dem Durstgefühl richten. Ehe sich die Milchmenge durch eine Verringerung der Flüssigkeitszufuhr vermindern würde, bekämst Du massive Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Die Empfehlung die Trinkmenge zu reduzieren gehört wirklich endgültig in die Mottenkiste der nicht ratsamen Tipps. Es gibt auch naturheilkundliche und homöopathische Mittel, um den Abstillprozess zu unterstützen, wenn Du dich hierfür interessierst, wende dich bitte an eine entsprechend ausgebildete Ärztin/Arzt oder eine Hebamme. LLLiebe Grüße Biggi
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