Annnika
Hallo, Ich habe eine Frage, wie ich am Besten beim Abstillen vorgehen soll. Meine Tochter ist jetzt fast 16 Monate alt und ich habe sie bis vor einigen Monaten gerne gestillt. Tagsüber hat sie schon seit sie etwa 11 Monate ist, nicht mehr die Brust verlangt. Sie wird also nur noch zum Einschlafen und wenn sie nachts ca. 2 Mal aufwacht, gestillt. Nun fühle ich mich langsam einfach nicht mehr wohl zu Stillen und oft nuckelt sie einfach nach dem Trinken lange an der Brust ohne dabei Einzuschlafen, was ich langsam als unangenehm und schmerzhaft empfinde. Sie hat aktuell ihre Backenzähne bekommen, da war natürlich kein guter Zeitpunkt zum Abstillen und ich habe es verschoben. Aber so langsam wird es besser und ich würde das Thema gerne langsam angehen. Hier meine Frage dazu: Oft schläft sie an der Brust nicht mehr ein, sondern nuckelt lange. Dann docke ich sie oft ab und erzähle ihr eine kleine Geschichte und streichle sie. Manchmal klappt das gut, häufig will sie dann noch wieder die Brust. Wenn ich ihr erkläre, dass die Brust „leer“ ist, weint sie 2-3 Minuten, beruhigt sich aber meistens schnell und kann dann einschlafen. Nachts wenn sie aufwacht, will sie hingegen auf jeden Fall die Brust, trinkt dann und dockt selbst ab, dreht sich von mir runter und schläft weiter. Deswegen weiß ich im Moment nicht genau, was der nächste Schritt wäre, zb. sie zum Einschlafen gar nicht mehr an die Brust nehmen und auch nicht die ihr bekannte Spieluhr anmachen (sie verknüpft das Stillen und die Spieluhr) oder eher zuerst nicht in der Schlafumgebung stillen und sie dann mit der Geschichte/streicheln schlafen legen? Nachts wird es schwer, da sie da noch nichts anderes akzeptiert und auch noch Durst/Hunger zu haben scheint. Danke im Voraus! Viele Grüße
Liebe Annnika! Es gibt da keine starren Regeln, DU kennst DEIN Kind am besten und musst einfach ausprobieren, wie es für euch am besten passt. Wichtig ist, dass du ganz sicher bist, dass du ab- oder weniger stillen möchtest. DU bist diejenige, die bestimmt wo's lang geht, dein Kind ist dazu noch viel zu klein. Und: sie BRAUCHT es, dass DU die Zügel in die Hand nimmst. Also ist es deine Aufgabe zu definieren, wie ihr jetzt die stressigen Situationen beenden werdet. Deine Kleine wird sich vehement wehren, sie wird toben, wüten und traurig sein, aber sie kann lernen, dass Du die Regeln aufstellst und jetzt nicht mehr dauernd stillen willst und wirst. Wenn du jedoch nicht davon überzeugt bist und zweifelst, dann wird dein Kind das auch spüren. Du kannst deinem Kind auch noch etwas Zeit schenken, bis es reifer ist, aber nur, wenn es für dich auch okay ist. Treffe eine Entscheidung und stehe dazu, egal wie sie ausfällt! Deine Tochter wird keinen Schaden erleiden, keine Bange. Wichtig ist allerdings, dass du ruhig bleibst und dich von ihr nicht anstecken lässt. Wichtig ist, dass dir klar ist, dass einige stressige Nächte und Tage bevorstehen, aber die müssen sein, denn bisher hat dein Kind gelernt, dass es nur lange genug fordern muss, bis sein Wunsch doch erfüllt wird. Begleite dein Kind, sei liebevoll und entziehe ihm die Brut, aber nicht deine Liebe und bleibe konsequent. Wenn deine Kleine merkt, dass du genau das meinst, was du sagst, dann wird sie die neue Situation auch akzeptieren. Lieben Gruß, und glaub mir: Du schaffst das, wenn du es wirklich willst!! Biggi
Ähnliche Fragen
Hallo Frau Welter, ich habe meine Tochter mit zwei Jahren abgestillt nach einer schönen, intensiven Stillzeit. Da wir nicht mehr so gut geschlafen haben, habe ich letztendlich dann doch von einem auf den anderen Tag aufgehört. Das ist nun schon fast ein halbes Jahr her und wir haben beobachten, dass sie seitdem sehr häufig Baby spielen möchte. ...
Sehr geehrte Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema "Abstillen", da ich enorm unsicher bin, wie viel mein Kind tatsächlich noch braucht. Ich habe bereits einen dreijährigen Sohn, ihn habe ich damals ähnlich lang gestillt, meine Tochter kam dieses Jahr im Februar zur Welt. Wir hatten einen schwierigen Stillstart (wochenlang offene Bru ...
In 7 Wochen werde ich wieder arbeiten und mein Mann geht in Elternzeit, unser Sohn ist dann 12 Monate alt. Mein Plan war, dass ich ihn morgens und abends weiterhin stille, er aber über den Tag gut mit Beikost auskommt. Nun ist mein kleiner aber ein Milchjunkie und liebt die Brust. Er will häufig stillen und zeigt das auch ganz deutlich. Die Flasch ...
Guten Tag Frau Welter, mein Sohn ist 18 Monate und ich würde ihn gerne komplett abstillen. Tagsüber (bis auf Mittags) ist er seit 2 Monaten abgestillt. Vor ca. 2 Wochen habe ich das Stillen vor dem Mittagsschlaf abgesetzt. Dann vor einer Woche das Stillen vor dem Nachtschlaf. Beides klappte erstaunlich gut, die ersten Male hab ich mit ihm ein ...
Hallo, ich habe bereits seit mehreren Wochen den Wunsch abzustillen. Ich stille seit einiger Zeit tagsüber nicht mehr und hatte es auch vor kurzem geschafft nicht mehr zum Einschlafen am Abend sondern erst nachts zu stillen. Nun fordert meine Tochter (*12.03.24) das Stillen wieder vermehrt ein. Nach einem Gespräch mit einer Stillberaterin (leid ...
Hallo, mein Sohn ist jetzt genau 18 Monate und wir wollten mehrfach abstillen was nicht geklappt hat. Ohne mich in der Nähe kommt er problemlos ohne Milch aus aber mit mir wollte er immer an die Brust. Nun hatte ich in der vergangenen Woche eine schwere Corona Erkrankung und bekomme seit Donnerstag ein Antibiotikum bei der für die Stillzeit hinter ...
Hallo, mein Kind wird in paar Tagen 2 Jahre alt. Ich stille immer nach Bedarf - auch nachts. Mal 1 mal nachts, mal aber auch 4 mal. Jetzt meinte die Zahnärztin ich soll schnell wie möglich nachts nicht mehr stillen. Das wäre fatal für die Zähne zwecks Karies. Habe natürlich Angst! Wie fange ich an nachts nicht mehr zu stillen. Ein ...
Hallo, ich habe nun 3 Monate voll gestillt und würde nun gerne abstillen und auf Pre umstellen. Wie gehe ich hier am Besten vor ohne einen Milchstau zu bekommen? Ist abpumpen sinnvoll? Salbeitee trinken? Würde gerne innerhalb einer Woche abstillen. vielen Dank. lg
Liebe Frau Welter, ich habe eine Frage zum Thema (Ab)Stillen: mein Sohn ist 9 Monate alt. Bis 6 Monate wurde er voll gestillt, er hat zu keiner Zeit Schnuller oder Flasche akzeptiert. Wir haben alle möglichen Sauger, Flaschen, Pulvermilch, abgepumpte Milch ausprobiert, egal ob müde, wach hungrig, Papa oder Mama, er wollte es einfach nicht. Haben wi ...
Liebe Biggi, ich bin aktuell in der 8. SSW und muss auf dringenden Rat meiner Gynäkologin abstillen, da es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Diese Entscheidung tut mir unglaublich weh, auch wenn ich weiß, dass sie medizinisch notwendig ist. Mein Kind ist 20 Monate alt und stillt tagsüber nur noch zum Einschlafen, abends ebenfalls zum E ...
Die letzten 10 Beiträge
- Stillen-Abpumpen-Zufüttern-Gewicht
- Stillen-Abpumpen-Zufüttern-Gewicht
- Abstillen in der Schwangerschaft
- Nächtliches Stillen
- Zusätzliche Stillmahlzeit einmalig durch Brei ersetzen
- Baby 9 Monate nachts abstillen
- Zu viel Milch linke Brust
- Weiterstillen trotz Zähnen
- Stillen und neue Brille
- Stillprobleme, Stillhütchen, Zungenbändchen