Sumeja
Hallo, ich hab meine Tochter ( 2J) vor drei Tagen komplett abgestillt. Tagsüber macht es ihr nichts aus. Nachts gegen 3.30 ist sie die ersten zwei Nächte weinend und schreiend aufgestanden und wollte Wasser, was ich ihr natürlich gebracht habe. Nachdem sie getrunken hat ging das weinen noch 10 min weiter bis sie endgültig eingeschlafen ist. Die letzt Nacht jedoch war sehr schlimm, als sie wieder gegen 3.40 wach wurde hatte ich ihr wieder Wasser gegeben abr das wollte sie nicht. Sie wollte Saft, ich gab ihr Saft, dann wollte sie den nicht. Danach wollte sie was zu essen ich gab ihr das, das wollte sie auch nicht. Sie verlangte nach Sachen, die ich ihr brachte aber dann nahm sie doe wieder nicht an. Das ging alles von 3.30 bis 7.00 Uhr so. Es ist mir klar dass es eine riesige Umstellung für sie ist aber egal was ich tue das will sie zum Schluss nicht. Ich weiß nicht, obs irgendwelche Optionen vorhanden sind, um dieses Problem so schmerzlos für alle zu lösen? Vielen Danke im Voraus. Lg
Kristina Wrede
Liebe Sumeja, es ist klar, dass nichts von dem, was sie verlangt, ihr wirklich hilft, denn sie vermisst vermutlich das Stillen. Und das ist ok, es ist ihr "gutes Recht". Du hilfts ihr am meisten, wenn du dir vor Augen hältst, dass sie es schaffen wird, und dass du sie abstillen darfst, auch wenn sie selbst es gern noch länger hätte. Wenn DU zuversichtlich und voll Vertrauen bleibst, dann wird auch sie ruhiger werden. Springst du nervös nach allem, was sie nennt, dann drückst du damit eine Unsicherheit aus, die auch deine Kleine verunsichert. Bleibst du gelassen und bestätigst ihr, dass es schwer ist, ohne Stillen, aber dass sie es schaffen wird, dass du bei ihr bist und dass alles ok ist, dann sollten die Nächte ganz schnell deutlich ruhiger werden. Stell dir vor, dass du das "Leittier" bist. Die Signale, die du aussendest, prägen den Weg, den dein Kind (das Herdentier) geht. Du gehst voran, sie folgt dir. Und weil du das Leittier bist, kannst du auch in einen "finstren Wald" vorausgehen, den das Herdentier allein nie betreten würde. Und es kann von dir lernen, dass dort, wo es Unheil vermutet, gar kein Unheil ist. :-) LIeben Gruß, Kristina
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